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Weil wir Schwestern sind
Verfasser: Lucy Astner (17)
Verlag: Goldmann (2062)
VÖ: 16. August 2021
Genre: Frauenliteratur (1426)
Seiten: 480 (Taschenbuch-Version), 481 (Kindle-Version)
Themen: Hamburg (695), Mütter (863), Nachricht (174), Nepal (21), Schwestern (1305), Wiedersehen (1682)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. September 2021 um 15:25 Uhr (Schulnote 2):
» "Weil wir Schwestern sind" ist meine erste literarische Begegnung mit Lucy Astner. Ihr Roman kreist um vier Frauen, die mitten im Leben stehen, und eine Nachricht, die alles ins Wanken bringt …

Die Schwestern Katharina, Eva, Judith und Miriam könnten unterschiedlicher kaum sein und haben sich nicht viel zu sagen. Bis eine unverhoffte Nachricht aus Nepal ihr Leben auf den Kopf stellt: Ihre Mutter Hannah wird nach Hamburg zurückkehren. Nicht bei jeder der vier Schwestern löst die Aussicht auf ein Wiedersehen Begeisterung aus, denn Hannah hat die Familie vor fast dreißig Jahren von einem Tag auf den anderen verlassen. Während jede auf ihre Weise mit der eigenen Vergangenheit ringt, kommen die Schwestern sich allmählich wieder näher. Und haben sich auf einmal doch ziemlich viel zu sagen …

Das hübsche Cover ist in fröhlichen, warmen Farben gehalten und spiegelt eine ländliche Idylle. Wer möchte nicht mit seiner Schwester unter einem Obstbaum liegen, in den blauen Himmel blicken und fröhlich miteinander plaudern?

Der Familienroman "Weil wir Schwestern sind" spielt in der Hansestadt Hamburg. Dort leben Katharina (39), Eva und Judith (33), während ihre jüngste Schwester Miriam (29) ein Freigeist ist, der sich weder in Sachen Liebe noch in Sachen Wohnort festlegen möchte. Aufgewachsen sind die vier Schwestern im Alten Land, in privilegierten Verhältnissen, umsorgt von einem fürsorglichen Vater, einem tüchtigen Landarzt, der sie ihr frühkindliches Trauma vergessen lassen wollte. Beruflich sind sie ihre eigenen Wege gegangen; Katharina hat eine steile Karriere als Herzchirurgin vorzuweisen, während Judith ihrem Helfersyndrom gefolgt und Lehrerin an einer Brennpunktschule geworden ist. Eva begreift sich als vorbildliche Ehefrau und Mutter, an der Seite eines erfolgreichen Anwalts, während Miriam keinerlei Ehrgeiz entwickelt und als Weltenbummlerin unterwegs ist.

Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Katharina, Eva, Judith und Miriam sind konträr angelegte Persönlichkeiten, die keinen allzu großen Wert auf familiäre Bindungen legen. Sie bleiben in Kontakt, aber zu sagen haben sie sich nichts. Durch die unerwartete Nachricht von der schweren Erkrankung ihrer leiblichen Mutter, die ihre Kinder verlassen hat, gerät ihr festgefügtes Weltbild ins Wanken.

Lucy Astner erzählt eine emotional berührende Geschichte von vier Schwestern, die ihre verdrängte Vergangenheit aufarbeiten und sich mit ihrer traumatischen Familiengeschichte auseinandersetzen müssen. Leider spielt ihre Mutter Hannah keine große Rolle in diesem Roman, sie bleibt eine farblose, schwer zu fassende Figur im Hintergrund, deren schwere psychische Erkrankung (Depressionen, ausgelöst durch rasch aufeinander folgende Schwangerschaften) kaum thematisiert wird. Zu einer Rückkehr nach Deutschland (wie im Klappentext angekündigt) kommt es nicht. Im Roman tritt Hannah gar nicht in Erscheinung, man spricht über sie, aber nicht mit ihr. Schade!

Grundsätzlich hat mir diese unterhaltsame Lektüre für zwischendurch gut gefallen. Unnötig war das melodramatische Finale. Auf eine Feuersbrunst im Elternhaus der vier Schwestern hätte Lucy Astner getrost verzichten können. Man muss nicht alles in Trümmern legen, um etwas Neues aufbauen zu können.«
  18      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 16. August 2021 um 15:21 Uhr (Schulnote 2):
» Hannah hatte ihre Familie ganz plötzlich verlassen als die Kinder noch recht klein waren. Das hat natürlich Spuren bei ihrer Familie hinterlassen. Nun will sie nach fast dreißig Jahren aus Nepal zurückkehren nach Hamburg. Katharina, Eva, Judith und Miriam sind so lange ohne ihre Mutter ausgekommen, dass nicht bei allen Schwestern gleich Begeisterung ausbricht. Die Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein und hatten sich nicht so viel zu sagen. Doch nun stellen sie fest, dass sie sich wohl eine Menge zu sagen haben
Obwohl dieser Roman sich mit sehr ernsten Themen beschäftigt, liest er sich doch sehr angenehm und flüssig.
Die Schwestern Katharina, Eva, Judith und Miriam sind aufgrund ihres Alters sehr unterschiedlich mit dem Verlust der Mutter umgegangen. Der Vater wollte ihnen das Leben angenehm machen, doch auch er hat unter dem Weggang seiner Frau gelitten und die Liebe ist geblieben. Jeder der Schwestern hat ihr eigenes Leben und ihre eigenen Probleme. Nun hatte die Mutter einen Unfall und benötigt die Hilfe ihrer Töchter. Wie sollen die Töchter mit der Situation umgehen? Als Katharina, Eva, Judith und Miriam ins Gespräch kommen, stellen sie fest, dass ihre Wahrnehmungen über die Vergangenheit sehr unterschiedlich sind.
Obwohl in der Geschichte nicht so viel passiert, hat mich dieser Roman doch gepackt. Das Leben fordert einem oft viel ab und man muss Wege finden, damit fertig zu werden. Ich fand es spannend mitzuerleben, wie die Schwestern sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, um sich dann auf die Überraschungen der Zukunft einlassen zu können.
Mir hat diese emotionale und etwas tragische Familiengeschichte gut gefallen.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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