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Billy Summers
Verfasser: Stephen King (72)
Verlag: Heyne (3100)
VÖ: 9. August 2021
Genre: Thriller (7327)
Seiten: 720 (Gebundene Version), 489 (Kindle-Version)
Original: Billy Summers
Themen: Auftragsmörder (428), Entscheidungen (2052), Fiktion (6), Flucht (1926), Mädchen (3016), Mörder (677), Rache (2290), Vergewaltigungen (245), Wahrheit (446)
Charts: Einstieg am 13. August 2021
Höchste Platzierung (1) am 22. August 2021
Zuletzt dabei am 13. September 2021
Erfolge: 5 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 5)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 3)
7 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
2 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 5)
7 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 4)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 194 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Billy Summers« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Wenn ein neuer Roman von Stephen King erscheint, dann ist man als Mitarbeiter einer Bücher-Webseite praktisch verpflichtet, ihn zu lesen, damit man weiß, worum es darin geht und wovon die Buchwelt in den kommenden Wochen sprechen wird. Und man weiß schon im Vorhinein, dass es sich um einen Mitfavoriten bei unseren Abstimmungen zum Buch des Monats und Jahres handeln wird, egal, worum es darin geht. Da der Fall dieser Tage eingetreten ist, haben sich fünf unserer Mitarbeiter aufgemacht, die ersten (rund) zehn Seiten seines neuesten Streichs für unser »Projekt 10« zu lesen, um anschließend zu entscheiden, ob diese bereits Lust auf den gesamten Roman machen.

Das Buch

»Billy Summers« heißt das gute Stück, falls es hier jemanden geben sollte, der dies noch nicht mitbekommen hat. Wobei es schwer gewesen sein dürfte, es in den vergangenen Tagen übersehen zu haben - alle Medienhäuser berichteten darüber, die Rheinische Post befand gar, dass King für das Buch den Nobelpreis verdient hätte. Das ist eine Dimension des Lobes, der selbst King kaum gerecht werden kann. Erschienen ist das Buch am 9. August im Heyne Verlag, es ist 720 Seiten lang und kostet 26 Euro. Für sechs Euro weniger kann man es als E-Book bekommen, die 19:32 Stunden lange Hörbuchversion wurde (erwartungsgemäß) von David Nathan eingelesen.

In »Billy Summers« geht es um einen gleichnamigen Kriegsveteranen, der inzwischen als Auftragskiller arbeitet. Einen letzten Job gedenkt er noch zu erledigen, dann möchte er sich zur Ruhe setzen und ein neues Leben aufnehmen. Da er sich jedoch mit den falschen Männern eingelassen hat, rückt er alsbald selbst in deren Fokus und muss fliehen. Dabei stößt er auf ein Mädchen, das einer Gruppenvergewaltigung zum Opfer fiel. In der Folge steht Billy vor schweren Entscheidungen, die es zu treffen gilt.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Der Leser begegnet dem titelgebenden Protagonisten beim Lesen von Émilie Zolas »Thérèse Raquin« - eine Tatsache, die er wenig später verbirgt und durch einen Comic kaschiert, als er auf die Personen stößt, die ihm seinen letzten Job verschaffen sollen. Ihnen präsentiert er sich als einfältig und tendenziell autistisch - nicht zu übertrieben, um nicht aufzufallen, aber doch als ein sehr einfach gestrickter Mensch. Als ihm erläutert wird, wen er umzubringen hat und dass er dafür zwei Millionen Dollar bekommen würde, möchte er in erster Linie nur von den Männern wissen, ob es sich um einen guten oder einen bösen Menschen handelt, denn nur Letztere werden von ihm über den Jordan befördert. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob er den Auftrag annimmt, trifft er vorerst noch nicht. Als er wieder allein ist, informiert er sich stattdessen über das, was er gehört hat. Er surft via VPN im Internet und recherchiert, ob die Geschichten stimmen, die ihm seine potenziellen Auftraggeber gegeben haben, und siehe da: Der schwere Junge, dem er den Garaus machen soll, hat tatsächlich eine feministische Autorin belästigt und beinahe vergewaltigt, und auch der Rest ist in Ordnung.

Fazit

Im Gegensatz zu vielen Thrillerautoren arbeitet King in seinem neuen Werk nicht mit einem Knalleffekt zu Beginn, mit dem die Nackenhaare des Lesers sofort aufgestellt werden. Vielmehr packt er sich den Leser und schmeißt ihn direkt hinein in eine (für einen Auftragsmörder) vermutlich vergleichsweise alltägliche Situation, damit man erkennen kann, wie der Protagonist wirklich tickt. Kein Wunder, dass King so arbeiten kann: Er muss niemandem etwas beweisen, jeder kennt ihn und kann sich recht sicher sein, dass es im weiteren Verlauf zu den Knalleffekten kommen wird, die er sich am Anfang ausspart. Und er weiß natürlich, dass seine ganz große Stärke das Erschaffen von rotzig geführten Unterhaltungen im Kontrast zum regelmäßigen Blick ins Innenleben der Hauptfigur ist. Das ist tausendfach erprobt, und hier macht er es wieder. Und es funktioniert eben auch - der Flow, den seine geschriebenen Gespräche haben, ist auch hier sofort zu spüren und packt einen wie eh und je. Hinzu kommt noch, dass Auftragsmörder Billy Summers auch schon jetzt - nach wenigen Seiten - wie eine interessante vielschichtige Person daherkommt, die jede Menge Potenzial haben dürfte. So kam es, wie es kommen musste: Unsere Testleser Lydia Neidhardt, Nadine Wagner, Sebastian Leder, Tino Miccolis und Yvi Leutbecher haben allesamt entschieden, den kompletten Roman zu lesen. Wir werden also in absehbarer Zeit eine Rezension des gesamten Werks parat haben.
– geschrieben am 12. August 2021
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