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Billy Summers
Verfasser: Stephen King (72)
Verlag: Heyne (3099)
VÖ: 9. August 2021
Genre: Thriller (7315)
Seiten: 720 (Gebundene Version), 489 (Kindle-Version)
Original: Billy Summers
Themen: Auftragsmörder (428), Entscheidungen (2046), Fiktion (6), Flucht (1925), Mädchen (3005), Mörder (677), Rache (2285), Vergewaltigungen (245), Wahrheit (445)
Charts: Einstieg am 13. August 2021
Höchste Platzierung (1) am 22. August 2021
Zuletzt dabei am 13. September 2021
Erfolge: 5 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 5)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 3)
6 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
2 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 5)
6 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor einigen Tagen besprachen wir den Einstieg in Stephen Kings neuesten Roman im Rahmen unseres »Projekts 10«, und nun wollen wir euch mitteilen, was wir vom gesamten Werk halten. Denn wie wir es schon vor einigen Tagen schrieben: Als Mitarbeiter einer Webseite, die sich mit Büchern beschäftigt, gehört es ganz einfach zu den Pflichtaufgaben, einen neuen Stephen-King-Roman zu lesen, wenn einer erscheint. In diesem Fall heißt das gute Stück »Billy Summers«. Es wurde am 9. August im Heyne Verlag veröffentlicht, hat einen Umfang von 720 Seiten und kostet 26 Euro. Zum Preis von 19,99 Euro bekommt man es im E-Book-Format, zudem gibt es eine 19:32 Stunden lange Hörbuchausgabe. Wie es sich für einen King-Roman gehört, wurde diese von David Nathan eingelesen.

Billy Summers ist nicht nur der Titel des Werks, sondern auch der Name der Hauptfigur. Bei Summers handelt es sich um einen ehemaligen Soldaten, der sein Dasein als Kriegsveteran damit fristet, Auftragsmorde zu begehen. Siebzehn Aufträge hat er bereits erledigt, nun soll noch ein letzter hinzukommen, der ihm so viel Geld verschaffen soll, dass er einen ruhigen und langen Lebensabend genießen kann. Es kommt jedoch alles ganz anders, da Summers dabei an die falschen Männer gerät. Und er gerät nicht nur an Männer, sondern auch an ein Mädchen namens Alice, das einer Gruppenvergewaltigung zum Opfer fiel. Fortan gilt es für Summers, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Auch wenn man Stephen King landläufig wegen ganz anderen Dingen kennt, sind es eigentlich nicht brilliante Storylines, überraschende Wendungen oder gar gelungene Buchenden, die seine Werke auszeichnen, sondern das hervorragende Character-Building. Kaum ein Autor versteht es so gut, Figuren zu erschaffen, die sich dem Leser ins Gedächtnis hineinfräsen, die das »richtige Leben« realer abbilden und die sich auf eine schwungvolle, rotzige und unterhaltsame Weise mit ihren Mitmenschen auseinandersetzen. Was King sonst so gut gelingt, erweist sich in »Billy Summers« streckenweise als eine ziemliche Hängepartie. Gerade die Anfangsphase des Romans, in welcher der Auftragsmörder auf den Moment warten muss, in dem er zuschlagen soll, und sich bis dahin unauffällig in die Nachbarschaft einfügen soll, plätschert unserer Meinung nach ziemlich dahin und ist ein Stück zu unspektakulär und belanglos. Später gab es noch mehrfach Stellen, die einen ähnlichen Eindruck vermittelten.

Tatsächlich ist »Billy Summers« trotzdem ein lesenswerter Roman. Entscheidend ist, dass man die Erwartungshaltung über Bord werfen sollte, die man an einen King-Roman haben dürfte, denn zum einen verzichtet der König des Horrors auf die üblichen übernatürlichen Momente und auf Horror an sich, zum anderen wird auch jedes größere Spektakel in der Schublade belassen. Stattdessen erzählt King hier eine Geschichte in eher leiseren Tönen, er beobachtet und gibt wieder, offenbart menschliches Verhalten so, wie es nur wenige tun können, und er durchleutet die amerikanische Gesellschaft der Trump-Ära mit scharfem Auge. Natürlich kommt auch dieses Buch nicht ganz ohne Spannungsmomente aus, jedoch wurden diese eher dezent eingearbeitet. Daher ist man am Ende von »Billy Summers« dann doch ganz zufrieden damit, das Buch gelesen zu haben, wenngleich die regelrechten Loblieder, die in den vergangenen Wochen in einigen Medien gesungen wurden, unangebracht sind. Überbordene Kritik ist es aber auch. Ein ordentlicher Roman, nicht mehr, nicht weniger.
– geschrieben am 17. August 2021 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz