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Schäfers Ermittlungen 8 - Mord im Mineralbad
Verfasser: Mona Frick (12)
Verlag: Eigenverlag (21086)
VÖ: 8. August 2021
Genre: Kriminalroman (9001) und Kurzgeschichte (4931)
Seiten: 124 (Taschenbuch-Version), 64 (Kindle-Version)
Themen: Leichen (2527), Mord (6941), Stuttgart (97)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Schäfers Ermittlungen (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine kulinarische Stadtführung durch Bad Cannstatt und hinterher ein Krimispiel – eine tolle Geschenkidee, finden alle.
Jürgen Schäfer, seines Zeichens Ex-Oberkommissar des kleinsten Polizeireviers Stuttgarts, nun im Ruhestand, soll noch ein letztes Mal die Chance bekommen zu ermitteln, natürlich nur zum Spaß.
Nur dass der ‚bestellte‘ tote Taucher, der so malerisch auf dem Grund des Mineralbades liegt, wirklich tot ist ...
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Trailer     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mona Frick für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mona Frick gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Das Grüppchen lachte amüsiert über die kleine Geschichte des freundlichen Stadtführers. Bromstetter und Schäfer hatten die Pointe natürlich nicht mitbekommen, also erzählte Erna ihnen noch einmal die ganze Geschichte, nicht ohne ihren Horst vorwurfsvoll in die Seite zu knuffen. „Jetzt pass doch mal auf, also wirklich, man muss sich ja schämen!“
     „Du hast ja Recht!“, erwiderte dieser schuldbewusst und gelobte Besserung.
     Erna glaubte ihm kein Wort und sagte ironisch: „Ganz bestimmt!“
     Der Stadtführer wartete lächelnd.
     „Gibt`s eigentlich au was zu esse?“, fragte Schäfer. „Des isch doch au eine kulinarische Tour, hat man mir gesagt.“
     Jetzt war es an Maria ihren Mann zu knuffen. Er aß einfach zu gerne.
     „Genau das ist unser nächster Programmpunkt. Ich zeige Ihnen jetzt die älteste Bäckerei am Ort. Ich bin gespannt, was Sie zu den Brezeln sagen, dafür ist die Bäckerei nämlich weit über Cannstatt hinaus bekannt.“
     „Eine Butterbrezel isch nie verkehrt, Herr Uwe“, antwortete Schäfer. Obwohl er sich mehr erwartet hatte. „I hoff, da kommt no mehr als ne Brezel!“, raunte er Maria zu.
     Die lachte nur. „Kloar!“
     Das Grüppchen trottete dem Stadtführer hinterher, der auf den Kurpark hinter dem Kursaal hinwies und im Laufen ein paar Details zum Bau erzählte.
     Ein paar kurzweilige Minuten und wenige Meter später, standen sie schon vor der Bäckerei Frank. Uwe verschwand im Ladengeschäft und kam mit einer großen Tüte wieder heraus.
     Sie aßen die knusprigen und herrlich duftenden Brezeln und weiter ging es über eine Eisdiele, ein arabisches Café, eine Galerie, einen Marktstand mit besonderen Maultaschen und einen Weltladen. Und schließlich, nach Dutzenden netter Anekdoten und noch viel mehr sättigenden Häppchen, landeten sie zwei Stunden später an der letzten Station, dem Augustiner Biergarten. Er lag hinter dem Reiterdenkmal, an dem sie zur Tour aufgebrochen waren.
     Sonnenschein und Vogelgezwitscher erwarteten sie. Blaukarierte Tischdecken und Sonnenschirme mit Augustiner Bierwerbung schufen eine bayrische Atmosphäre. Der Stadtführer zeigte ihnen den reservierten Tisch, und Erna ließ sich erleichtert auf den ersten freien Gartenstuhl plumpsen. Nach all dem langsamen Gehen und Stehen tat ihr ganz schön das Kreuz weh. Verstohlen schaute sie zu den anderen. Maria war natürlich von ihrem Arbeitsalltag im Hotel gestählt und ja auch deutlich jünger als sie. Sie wirkte ganz erholt und strahlte ihren Jürgen verliebt an. Florian und Katja waren sowieso noch jung, denen machte so eine Stadttour natürlich nichts aus. Aber dass ihr Horst und der Jürgen die letzten Stunden so gut verkraftet hatten, verwunderte sie doch. Immerhin waren sie Ende 60 und Anfang 70 und nicht gerade körperlich fit. Sie musste wohl wieder ihre Pilates Stunden aufnehmen, sobald sie wieder in Heidelberg wäre. Ging ja nicht an, dass sie ihre Form und Kondition verlor, sie hatte schließlich noch viel vor.
     „So, hier sind wir wieder. Wenn Ihnen danach ist, können Sie noch ein Bier trinken oder einen typisch bayrischen Nachtisch essen, sofern überhaupt noch etwas in Ihre Mägen hineinpasst“, sagte der Stadtführer und lächelte sie freundlich an.
     Erna schwelgte tatsächlich noch in Erinnerung an die leckeren arabischen Süßigkeiten und ließ ihre Gedanken für einen Moment zu ihrem Abenteuer in Marrakesch vor zwei Jahren schweifen. Florian und Katja sprachen leise über die wundervollen Bilder der Galerie und vereinbarten, dass sie unbedingt noch einmal mit mehr Zeit für eine ausführlichere Besichtigung hingehen würden.
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