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Schäfers Ermittlungen 8 - Mord im Mineralbad
Verfasser: Mona Frick (12)
Verlag: Eigenverlag (21545)
VÖ: 8. August 2021
Genre: Kriminalroman (9178) und Kurzgeschichte (4983)
Seiten: 124 (Taschenbuch-Version), 64 (Kindle-Version)
Themen: Leichen (2569), Mord (7069), Stuttgart (99)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Schäfers Ermittlungen (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine kulinarische Stadtführung durch Bad Cannstatt und hinterher ein Krimispiel – eine tolle Geschenkidee, finden alle.
Jürgen Schäfer, seines Zeichens Ex-Oberkommissar des kleinsten Polizeireviers Stuttgarts, nun im Ruhestand, soll noch ein letztes Mal die Chance bekommen zu ermitteln, natürlich nur zum Spaß.
Nur dass der ‚bestellte‘ tote Taucher, der so malerisch auf dem Grund des Mineralbades liegt, wirklich tot ist ...
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Trailer     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mona Frick für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mona Frick gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „I freu mi so, euch alle endlich mal wiederzusehe, was für eine grandiose Idee von dir, Horscht! Jetzt hab i so lang hier gelebt und noch nie was von dene Stadtführunge mitbekomme, umso mehr freu i mi drauf! Und dann noch gemeinsam mit meine beschte Freund und meiner große Liebe, was will man mehr?“
     Schäfer gab seiner Maria einen herzhaften Kuss auf die Wange.
     „Wir bleibet ja en paar Tag, da werdet wir uns sicher noch öfters treffe, aber jetzt bin i erstmal auf die Tour gespannt. Und später bin i froh, dass du mir beim Spiel gegen unsern Angstgegner beistehst, Horscht. Und Maria kanns gar ned abwarte, der Erna des neue Dirndl zu zeige, des sie ihr mitgebracht hat, gell Maria?“
     „Do hoast Recht, mei Liaba, aba vor dem Abend kimmd der Tag, und auf den koanst di au frein.“
     Schäfer wusste natürlich nur von dem offiziellen kulinarischen Teil. Das ‚Verbrechen‘ würde er erst am Schluss erleben. Es sollte ja schließlich eine Überraschung sein.
     Von weitem sahen sie einen Mann, der atemlos näherkam. Mit überschwappendem Kaffeebecher stellte er sich kurz als Uwe vor, stellte den Becher auf den Boden und knöpfte noch hektisch ein paar Hemdknöpfe zu. Er war um die Vierzig, hatte einen gemütlichen Bauch und trug eine ‚I love Bad Cannstatt‘-Kappe.
     „Jetzt verschnaufen Sie doch erst einmal, wir haben alle Zeit der Welt“, beruhigte Erna Bromstetter ihn.
     „Das ist nett, dass Sie das sagen, aber wir haben schon einen Zeitplan“, antwortete er. „Es ist sonst gar nicht meine Art, zu spät zu kommen. Ich musste kurzfristig meinem Nachbar dabei helfen, seine Wohnungstür wieder aufzubekommen, die er hatte zufallen lassen, der Schussel. Ich hab seinen Ersatzschlüssel, aber bis ich den gefunden hatte, war ich viel zu spät dran. Normalerweise stehe ich selbstverständlich als Erster hier, um die Teilnehmer in Empfang zu nehmen. Ich bin jedenfalls, wie gesagt, der Uwe. Sie können mich einfach Uwe nennen oder auch Herr Uwe, ganz wie es beliebt.“
     „Isch doch nix passiert“, beruhigte ihn nun auch Schäfer. „Jetzt trinket Se halt mal Ihren Kaffee aus, es rennt uns keiner weg. Es pressiert doch ned.“
     Die andern schauten sich kurz an, aber Schäfer bemerkte nichts.
     Dankbar leerte der Stadtführer seinen Becher. „Ihr Gepäck können Sie im Kursaal an der Garderobe abgeben. Wir sind doch einige Stunden unterwegs und über das Kopfsteinpflaster lassen sich die Koffer auch nicht so gut ziehen“, sagte der Stadtführer in Richtung der Bromstetters. „Das machen wir gleich als Erstes, dann geht es auch schon los mit der Stadtführung.“
     Bromstetter folgte ihm mit den beiden Rollkoffern und kam kurz darauf mit leeren Händen und einer Empfangsquittung im Geldbeutel zurück.
     „Guten Morgen, an diesem sonnigen Sonntag, liebe Teilnehmer“, fing Uwe, der Stadtführer, noch einmal förmlich an. „Wir sind ja heut ein kleines Grüppchen. Das macht es einfacher, auf die einzelnen Bedürfnisse einzugehen.“
     Florian suchte mehrmals Blickkontakt zu Bromstetter, wollte sicher gehen, dass der den Stadtführer instruiert hatte, nichts von der Überraschung auszuplaudern. Doch Bromstetter und Schäfer standen nebeneinander und flüsterten miteinander. War ja klar, der VfB mal wieder. Wird schon gutgehen, dachte Florian.
     „Wir stehen gerade vor dem Kursaal und dem Denkmal von ...“ Der Stadtführer blickte lächelnd in die Runde. „Na, kennt jemand von Ihnen den Herrn?“
     Das Grüppchen sah dem ausgestreckten Arm hinterher und blickte zur imposanten Figur auf, die hoch zu Ross vor ihnen saß. Vor allem das Pferd war wunderbar ausgearbeitet und in einer eleganten Schritthaltung dargestellt.
     „Das Reiterdenkmal wurde übrigens 1875 von Bildhauer Johann von Halbig erschaffen“, schob der Stadtführer noch stolz hinterher, als wäre er dabei gewesen. Man merkte ihm die Freude an seiner Arbeit an.
     „Ja klar, des isch doch der König Wilhelm der Erste von Württemberg!“, erwiderte Schäfer eifrig. „Wir Stuttgarter kennet den natürlich von der Grabkapelle am Rotenberg. Die kennsch du auch, Unsere Liebe höret nimmer auf, weisch noch, Maria? Die Inschrift auf dem Grabmal hat dir doch auch so gut gefallen.“
     Seine Frau errötete. An der Kapelle hatte ihr Schäfer seinen Antrag gemacht. Der romantischste Ort Stuttgarts, würden viele sagen. Und Maria war seit der Begegnung mit ihrem Jürgen vor einigen Jahren am Tegernsee für Romantik immer zu haben.
     „Sehr richtig“, lobte ihn der Stadtführer. „Aber wissen Sie auch, wer der Vater von Wilhelm dem Ersten von Württemberg war?“
     Schäfer schüttelte den Kopf. So gut hatte er nun auch nicht aufgepasst in der Schule. Er brummte nur was vor sich hin und flüsterte daraufhin lieber wieder mit Bromstetter über das bevorstehende VfB Spiel.
     „Der Vater von König Wilhelm dem Ersten war König Friedrich der Erste. Über Friedrich den Ersten wird in den Geschichtsbüchern aber wenig geschrieben. Sie sind also nicht der Einzige, der ihn nicht kennt.“ Ein Blick zu Schäfer, der es gar nicht bemerkte, weil er gerade die zu erwartende Aufstellung vom VfB in Bromstetters Ohr aufzählte.
     Der Stadtführer fuhr also fort und sprach die anderen Teilnehmer an. „Eine Anekdote kann ich Ihnen von ihm aber doch erzählen. Friedrich der Erste wurde wegen seines Leibumfangs auch ‚der fette Friedrich‘ genannt. Als er auf Napoleon traf, der ihn als Verbündeten gewinnen wollte, merkte dieser zynisch an, jetzt wisse er, wie weit sich Haut ausdehnen lasse. Und unser Friedrich, mit seinen über zwei Metern Größe und wohl über 200 Kilogramm Körpergewicht, konterte, dass kleine Männer dafür umso spitzere Zungen hätten.“ Der Stadtführer schaute Beifall heischend in die Gruppe und ergänzte: „Das kurze Rededuell hat der Beziehung der beiden aber meines Wissens nicht geschadet.“
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