Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.025 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Ina Wolter«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Schäfers Ermittlungen 8 - Mord im Mineralbad
Verfasser: Mona Frick (12)
Verlag: Eigenverlag (20786)
VÖ: 8. August 2021
Genre: Kriminalroman (8875) und Kurzgeschichte (4894)
Seiten: 124 (Taschenbuch-Version), 64 (Kindle-Version)
Themen: Leichen (2479), Mord (6856), Stuttgart (95)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Schäfers Ermittlungen (8)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,33 (93%)
1
67%
2
33%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Eine kulinarische Stadtführung durch Bad Cannstatt und hinterher ein Krimispiel – eine tolle Geschenkidee, finden alle.
Jürgen Schäfer, seines Zeichens Ex-Oberkommissar des kleinsten Polizeireviers Stuttgarts, nun im Ruhestand, soll noch ein letztes Mal die Chance bekommen zu ermitteln, natürlich nur zum Spaß.
Nur dass der ‚bestellte‘ tote Taucher, der so malerisch auf dem Grund des Mineralbades liegt, wirklich tot ist ...
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Trailer     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mona Frick für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mona Frick gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog:


Jürgen Schäfer und Florian Henning hörten die Tatortmelodie nicht, die aus den Lautsprechern plärrte, sahen die Pappfiguren nicht, hatten keine Augen für das schöne Bad, den eleganten hellen Fußboden, die Säulen, die beeindruckenden Glasflächen oder Rosensträucher. Sie gingen an den Beckenrand, beugten sich über das Wasser und sahen den Taucher am Grunde des Beckens liegen. Das Mundstück trieb, über einen Schlauch mit der Sauerstoffflasche verbunden, neben ihm.
     Bromstetter drehte sich zu den anderen um, zu seiner Frau Erna, zu Katja und zu Maria, Schäfers Frau. Er wollte gerade ansetzen und seine Meinung kundtun, da sah er Florian ins Wasser springen. Der junge Kriminalkommissar versuchte nicht nur den Kopf des Mannes über Wasser zu halten, er schleppte den leblosen Taucher sogar bis zum Beckenrand. Hut ab vor dem Schauspieler, der eisern an seiner Rolle festhielt und prompt im Wasser zu versinken drohte. Entweder übertrieb er oder Florian. Der löste den Bleigurt, der um die Hüfte des Mannes gebunden war. Das Teil sank sofort. Bromstetter runzelte die Stirn, denn nun machte Schäfers Nachfolger sich auch noch an der Sauerstoffflasche zu schaffen, die er dem Schauspieler mühsam von den Schultern zog. Sein Ex-Chef half dem Jüngeren, den Mann über die Leiter aus dem Wasser zu zerren. Florian nahm dem Taucher die Brille ab. Schäfer öffnete unterdessen den Taucheranzug. Immerhin, überzeugend war die Szene gewesen. Bromstetter und die Frauen klatschten Beifall. Selbst wenn das Krimispiel Schäfer nicht gefallen hatte, so viel Höflichkeit waren sie dem ‚Mordopfer‘ für seine Darbietung schuldig. Sprachlos ließ die kleine Gruppe ihre Hände sinken. Was war da los? Florian führte eine Mund-zu-Mund Beatmung verbunden mit einer Herzmassage bei dem von ihnen gebuchten ‚Toten im Pool‘ aus, während Schäfer sein Handy aus der Jackentasche holte und eine Nummer tippte. Bromstetters Blick ging von dem reglosen Schauspieler zum triefnassen Florian und wanderte weiter zu Schäfer. Nach einem Spiel sah das nicht mehr aus.
     Eine gefühlte Ewigkeit später kamen Jürgen Schäfer, seines Zeichens Ex-Oberkommissar, und Florian Henning, seines Zeichens junger Nachfolger von Schäfer, zu ihnen nach draußen zurück.
     „Der Taucher ist wirklich tot!“, sagte Florian mit belegter Stimme. Seine Kleidung triefte immer noch. Bleich sah er sie an. „Ich muss ermitteln.“
     „Jetzt bin i einmal in Stuttgart, und der Horscht isch gleichzeitig da. Hätt mi au gewundert, wenn`s da keinen Toten gebe würd“, stellte Schäfer nüchtern fest.


1. Kapitel: Der Plan


Das Telefon klingelte hartnäckig. Florian Henning hatte Zahnpasta im Mund, es war noch nicht mal halb acht am Montagmorgen. Es klingelte weiter. Er wollte nicht, dass Katja an ihrem freien Tag geweckt wurde, spuckte rasch aus, wischte sich den Mund notdürftig trocken, rannte aus dem Bad, nahm das Telefon in die Hand und meldete sich atemlos, „Ja, hallo?“
     „Hallo Florian, ich bin`s. Stör ich?“
     Er erkannte sofort den Heidelberger Singsang von Horst Bromstetter und musste schmunzeln. Wer sonst würde um diese Zeit anrufen. Seitdem Florians Vorgänger Jürgen Schäfer im wohlverdienten Ruhestand weilte, rief Horst Bromstetter immer mal wieder bei ihm an, um neue verdächtige Beobachtungen mitzuteilen. Florian dachte daran, dass Schäfer genau das prophezeit hatte, und musste lachen, weil sein ehemaliger Chef mal wieder recht behalten hatte. Vergebens erwiderte Florian jedes Mal, dass er nicht für Heidelberger Kriminalfälle zuständig sei, aber eigentlich sagte er es nur der Form halber, denn natürlich freute er sich über die Gespräche mit dem rüstigen Rentner. Horst Bromstetter hatte in den Jahren zuvor auch wirklich oft Wichtiges beigetragen zu den Ermittlungen, denn wie von Zauberhand tauchte er immer am Tatort auf, wenn es einen Fall zu lösen gab. Ob es der Tegernsee, die Mercedes-Arena des VfB oder der Stuttgarter Weihnachtsmarkt waren, selbst bei einem Rockfestival hatten Bromstetter und der damalige Oberkommissar Schäfer gemeinsam einen Toten gefunden und den Fall gelöst.
     „Du Florian, unser Jürgen und seine Maria sind ja nun schon ein Jahr verheiratet“, hob Bromstetter an, „und ich hab eine tolle Geschenkidee für die beiden. In unserem Heidelberger Boten hab ich einen interessanten Artikel gelesen.“
     Florian war neugierig. „Erzähl mal“, forderte er ihn auf.
     „Ich les kurz vor.“ Der Heidelberger klang ungewohnt Hochdeutsch. „Das Krimispiel gibt es in verschiedenen Formen. Viele Krimispiele versuchen die reale und die fiktive Ebene zum Verschmelzen zu bringen und ein umfassendes Erlebnis zu bieten. Sie werden in mehreren Städten angeboten und an die jeweilige Stadt so angepasst, dass die Umgebung mit in den Fall einfließt. Mit Videobotschaften von Zeugen und Verdächtigen sowie dem Einsatz weiterer Medien wird eine vielschichtige Krimiwelt kreiert, in welche die Teilnehmer zusehends abtauchen.“ Bromstetter holte Luft. „Da musste ich gleich an unseren Jürgen denken. Mord auf Bestellung heißt die Reihe. Und in eurem Bad Cannstatt wird das angeboten. Was meinst du?“
     „Das ist eine super Idee, Horst. Davon habe ich noch nie was gehört.“
     Man merkte Bromstetter an, dass er geschmeichelt war, als er sich räusperte. „Und das Beste ist, wir können das Krimispiel im Anschluss an eine Stadtführung buchen. Da laufen wir durch Bad Cannstatt und schlagen uns erst den Bauch voll, und danach muss Jürgen den Kriminalfall lösen. Da haben dann alle was davon.“
     „Wer alle? Ach so, wir nehmen alle zusammen daran teil?“, fragte Florian.
Seite: 1 2 3 4 5
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz