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Norbert Hübner 1 - Was für ein Scheißtag
Verfasser: Svarlen Edhor [Sven Rohde] (10) und Svarlen Edhor [Marlen Rohde] (10)
Verlag: Eigenverlag (20845) und epubli (1679)
VÖ: 1. August 2021
Genre: Kriminalroman (8908)
Seiten: 344 (Gebundene Version), 342 (Taschenbuch-Version), 222 (Kindle-Version)
Themen: Kleinstadt (898), Kommissare (2505), Leichen (2492), Mord (6879)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Leiche. Zwei Kommissare. Und eine Stadt voller Verdächtiger.

Kommissar Norbert Hübner steht als Kleinstadtpolizist kurz vor der wohlverdienten Pensionierung. Von Auffahrunfällen über Falschparker bis hin zu Nudisten im Supermarkt hat er schon alles gesehen.
Plötzlich taucht eine Leiche auf und Kommissar Norbert muss feststellen: Manche Dinge lassen sich nicht über den Gartenzaun regeln.

Noch nie hat er wegen Mordes ermittelt.

Als ihm dann auch noch eine gutgelaunte, übermotivierte und absolut paragrafentreue Kollegin zugeteilt wird, gerät seine bis dahin heile Welt vollends aus den Fugen.
Noch ahnt er jedoch nicht, dass seine junge Kollegin mit ihren eigenen Dämonen kämpft.

Die Lage spitzt sich zu.
Werden Sie es schaffen, den Mordfall aufzuklären, bevor es zu spät ist?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Svarlen Edhor für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Svarlen Edhor gibt es auf der Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

„Ich brauche einen kurzen Moment, um meine Notizen auf den neuesten Stand zu bringen“, erklärte Katharina und vertiefte sich in ihren Schreibblock.
     Norbert schaltete den Wagen wieder aus.
     Nach einer Weile sah sie auf. „Ich würde zu gern dem Alibi dieses schmierigen Typen auf den Grund gehen. Wer weiß, ob das überhaupt stimmt, was der erzählt hat“, meinte Katharina und strich sich dabei die nassen Haare aus dem Gesicht. Die Kommissarin trug, wie in den meisten amerikanischen Polizeifilmen, einen strengen Pferdeschwanz, der ihr hochgebunden bis in den Nacken hing.

Von so viel Haarpracht konnte Norbert nur träumen. Aber so war das eben, wenn man älter wurde.
     Damals in der Zeit seiner Blüte probierte er ab und zu einen neuen Kurzhaarschnitt aus. Manchmal brachte so eine Veränderung ja etwas Gutes mit sich.
     Wie ein Tapetenwechsel.
     Doch das war lange Zeit vorbei. Heutzutage trug er einen Teilkahlschlag, begrenzt durch zwei Außenhecken.
     Norbert schaltete den Scheibenwischer an. Mit einem grässlichen Krächzen kam dieser nach dem dritten Anlauf endlich in Bewegung. Doch „Wischer“ konnte man das Ding wirklich nicht nennen.
     Katharina zog die Brauen hoch. „Wann wurden die denn das letzte Mal gewechselt?“, fragte sie und sah Norbert an.
     Dieser riss die Augen auf: „Wechseln? Das ist ein Originalbauteil!“
     „Ääh -“
     „Der Wagen hat bald Oldtimerstatus“, meinte Norbert und tätschelte sanft das Armaturenbrett.
     Katharina brachte nur ein Schnauben zustande. „Na, wenn der Fall hier beendet ist, dann fahren wir den direkt ins Museum. Dann kann er neben den vielen Dingen aus seiner Zeitepoche stehen. Gefühlt sind in dem Auto ja schon die Römer in die Schlacht gefahren.“
     „Ja ja ...“, schnaubte Norbert. „Ich brauche keinen neuen Wagen. Die vielen Fahrhilfen, die da drin sind, kann ich gar nicht so schnell abschalten, wie ich gern würde“, sagte er langsam, verschränkte etwas beleidigt die Arme vor der Brust und unterdrückte ein Gähnen.
     Der Regen hatte zugenommen. Dicke, schwere Tropfen trommelten nun auf das Dach des Volvos und die Scheiben fingen an, von innen zu beschlagen.
     Katharina blätterte in ihren Aufzeichnungen.
     Gemütlich lehnte sich der Kommissar zurück und lauschte dem Prasseln, was irgendwie einschläfernd klang ...
     Sägen.
     Einfach nur Sägen.
     Dicke, starke Baumstämme.
     Das machte vielleicht Lärm. Nur gut, wenn man dann auch seinen Hörschutz dabei hatte.
     Leider hatte Katharina diesen nicht.
     Sie verdrehte die Augen. Neben ihr war Kommissar Hübner tatsächlich am helllichten Tag im Auto eingeschlafen.

„Das ist der schwierigste Fall meines Lebens ... aber es liegt nicht an dem eigentlichen Fall“, flüsterte sie leise.
     Norbert holte krampfhaft Luft, ließ den Kopf zur Seite fallen und schnarchte im 4/4 Takt weiter.
     Konstant.
     Wie ein Uhrwerk.
     Der Regen schlug dabei immer noch gegen die Scheiben, doch es schien, als habe der größte Ansturm nachgelassen.
     Katharina blätterte noch einmal kurz durch ihre Notizen, dann stieg sie aus und schlug die Kapuze ihres Mantels hoch.
     Der Regen benetzte ihr Gesicht. Sie blinzelte und kniff die Augen etwas zusammen.
     Einen kurzen Moment stand sie sprachlos vor dem Volvo.

Man hörte Norberts Schnarchen selbst hier draußen.
     Polizeiarbeit vom Feinsten.
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