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Call-a-Dom - Under your Command
Verfasser: Margaux Navara (32)
Verlag: Eigenverlag (20786)
VÖ: 1. August 2021
Genre: Romantische Literatur (24796)
Seiten: 291
Themen: Apps / Software (83), Denver (19), Rache (2285)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Call-a-Dom ist lediglich eines meiner Nebenprojekte, nicht so wichtig für die Community in Denver wie mein eigentliches Ziel. Nur ein Freundschaftsdienst, weil es kaum noch Clubs gibt, wo dominante Männer passende Frauen kennenlernen können.
Leider hat das Match meines Freundes nicht gepasst und nun muss ich Holly treffen, um letzte Fehler der App auszumerzen. Sie erweist sich als die perfekte Partnerin für mich und meine speziellen Bedürfnisse. Perfekter, als es mir zu diesem Zeitpunkt lieb ist.
Ist Holly die richtige Frau für einen Mann mit meinem Hintergrund? Was sie nämlich nicht weiß, ist, dass meine Arbeit und mein Start-up vor allem ein Ziel haben: Rache am mächtigsten Mann von Denver.

Ein Selfmademan. Eine Frau, die für ihre Familie kämpft. Eine leidenschaftliche Liebe.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Margaux Navara für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Margaux Navara gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ich nehme den Mustang für die Fahrt nach Littleton, einer Vorstadt im Süden, die schon längst vom Moloch Denver geschluckt wurde. Nur zwanzig Minuten Fahrt. Ich wähle den Highway, dort darf ich immerhin 45 Meilen pro Stunde fahren anstatt der 30 auf dem Santa Fe Drive. Das ist zwar nicht das, was ich mit dem Mustang Shelby gerne fahren würde, aber ich werde keine Strafe zahlen für etwas, das sich vermeiden lässt. Ich kann das Auto ausfahren, wenn ich eine der Landstraßen in die Rockies nehme, die kurvigen Strecken sind genau das Richtige dafür.
     Nachdem ich bis zur letzten Minute mit den neuesten Ergebnissen meiner Apps beschäftigt war, muss ich erst einmal durchatmen. Ich will in das richtige Mindset kommen, um die Session gedanklich vorzubereiten. Die Kleine hat als Treffpunkt ihr Haus vorgeschlagen, was eher ungewöhnlich ist. Ich habe das erst kurz vor der Abfahrt festgestellt, weshalb ich mich für ein Date außer Haus gekleidet habe. Dunkelgrauer Anzug, weißes Hemd, hellgraue Krawatte, auf Hochglanz polierte Schuhe. Die meisten bisherigen Dates fanden in Hotels statt.
     Auch Jordan war bei ihr im Haus. Ist sie vertrauensselig oder hat sie einen Kerl, der auf sie aufpasst? Ich werde es sehen.
     Erst als ich mich genauer mit ihr beschäftigt habe, ist mir aufgefallen, dass sie keine Wünsche geäußert hat. Sie ist interessiert. Sie ist bereit, es auszuprobieren. Das ist ungünstig, weil es eine schlechte Grundlage für die App bietet. Eine solche Auswahl sorgt dafür, dass sie jedem Dom vorgeschlagen wird, und das ist nicht Sinn der Sache. Umso wichtiger ist es für mich, das zu prüfen. Call-a-Dom kann lernen, aber nur aus den Daten, die ihr gefüttert werden.
     Gefüttert das erinnert mich an Mom.
     Ich schnaube wie ein Bulle bei einem Rodeo. Nicht, dass Mom gefüttert werden wollte oder müsste. Im Gegenteil. Wenn die Pflegerin nicht aufpasst, verschwindet die Wochenration an Süßigkeiten innerhalb von Minuten.
     Ich hatte über zwanzig Nachrichten, aber noch habe ich nicht geantwortet. Ob es überhaupt Sinn macht, ist mir egal. Sie bekommt jeden Tag eine Antwort von mir, wenn auch nicht auf ihre Beschwerden. Denn nichts anderes steht in den Nachrichten. Sie hat mich eingesperrt! Ich will hier raus!! Ich bin im Gefängnis, kannst du bitte Kaution stellen!!! Diese Wärterin ist gemein zu mir!!!! Und so weiter und so fort.
     Später kam noch eine Mail von der Pflegerin. Mom hat erneut einen Plattenspieler gekillt. Jetzt ist der letzte an der Reihe, ich muss also eine neue Fuhre nachbestellen. Seit ich mir das leisten kann, nimmt es kein Ende. Was würde sie tun, wenn ich mit meinen Entwicklungen kein Geld verdienen würde? Mich schaudert die Vorstellung.
     Schluss. Jetzt geht es um diese Sub, Gehorsam. Blöder Name. Mal sehen, ob sie noch einen anderen auf Lager hat.
     Ich halte vor einem Einfamilienhaus, das auf einem großen, eher ungepflegten Grundstück liegt. Ich kann nicht allzu viel erkennen, die Sonne ist schon untergegangen und der Mond ist hinter den Wolken nicht zu sehen. Es ist immerhin trocken, so werden meine Schuhe nicht matschig auf dem Weg zum Eingang. Leider ist das Pflaster eher holprig.
     Das hier ist eine reine Wohngegend, die Häuser sind schon älter und variieren sehr in ihrem Erhaltungszustand.
     Ich beiße die Zähne zusammen, weil mich auf einmal die Erinnerung überfällt. Als Kind und vor allem in meiner Jugend habe ich mich nach einer solchen Wohngegend gesehnt.
     Ich kann spüren, wie die alten Gefühle wieder hochkochen. Der Groll gegen meine Mutter, weil sie es nicht geschafft hat, unseren Niedergang aufzuhalten. Später der Groll gegen mich selbst. Ich hätte schon früher meinen Arsch hochbekommen müssen und mein Schicksal selbst in die Hand nehmen können. Unser Schicksal. Immerhin lebt Mom jetzt auch in einer schönen Wohnung mit allem, was ihr Herz begehrt. Sogar mit Plattenspielern und einer Sammlung von Platten, um die sie so mancher beneiden würde.
     Schluss damit!
     Das Haus verrät mir nichts über die Bewohnerin. Sie ist 24, also drei Jahre jünger als ich und hat keine besonderen Vorlieben. Viel mehr weiß ich nicht über sie. Nun denn, dann werde ich es mit meinen Vorlieben versuchen und sehen, wohin mich das führt. Einen Grund muss es ja geben, warum sie Jordan als Match vorgeschlagen wurde.
     Auf dem Weg zur Tür fällt mir noch eine andere Möglichkeit ein. Sie will gefallen und lügt dafür. Würde mich nicht wundern. Frauen sind so. Gerade Subs neigen dazu, ihre Wünsche hintanzustellen, anstatt sie klar zu äußern.
     Ich lege die Maske an, schwarzer Satin legt sich sanft auf meine Haut. Die Schlitze schränken die Sicht nur wenig ein, ich habe sie zusammen mit den Anzügen maßschneidern lassen.
     Auf mein Klingeln öffnet sich die Tür.
     Sie sieht genauso aus wie auf dem Profilbild. Ein zartes Gesicht unter einer schwarzen Spitzenmaske. Was mir zuerst auffällt, ist ihr Haar. Wilde Locken in der Farbe von Haselnüssen, mit nur einem zarten Anflug von Röte, wo sie das Licht reflektieren. Sofort habe ich das Bild vor meinen Augen, wie ich mit beiden Händen in diese Pracht fasse und sie dahin dirigiere, wo ich sie haben will, zu meinen Füßen, auf die Knie.
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