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Schweig!
Verfasser: Judith Merchant (6)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (648)
VÖ: 1. August 2021
Genre: Thriller (7327)
Seiten: 352
Themen: Geheimnisse (4868), Messer (53), Schneesturm (212), Schwestern (1309), Wälder (873), Weihnachten (1949)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Schweig!« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (13)     Blogger (2)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. September 2021 um 13:14 Uhr (Schulnote 1):
» Die Geschichte spielt von zwei Schwestern, eine Ältere und eine Jüngere, Die eine Esther die Ältere ist verheiratet hat einen Mann und zwei Kinder, die haben das perfekte Weihnachtsfest geplant und dann ist da noch die jüngere Schwester su die geschieden ist und ganz alleine in einem sehr großen Haus im Wald lebt und zwischen Ester und Su liegen Welten vom Wesen her.. Sie können nicht unterschiedlicher sein es ist wie Tag und Nacht. Es wird aus der Sicht einmal aus Esthers und einmal aus Su´s Sicht erzählt, teilweise auch aus der Vergangenheit und es kommt heraus wie sehr sich die beiden hassen und man merkt genau welche die böse Schwester ist und welche die brave gute Schwester ist. Aber das ändert sich im Laufe des Buches ständig, es ist nicht immer gleich, Dann kommt auch noch Martin Esthers Mann mit ins Spiel auch aus seiner Sicht wird beschrieben wie eigentlich Esther ist, nicht wie beschrieben eigentlich immer die gute sondern auch die schlechte und Su ist die Gute. Tja was soll an da noch sagen, am Ende kommt die ganze Wahrheit ans Licht und mit diesem Ende hab ich so gar nicht gerechnet, das einzige was ich verraten kann ist es überleben nicht alle den wundervollen Weihnachtstag.«
  4      0        – geschrieben von Schlafmurmel
Kommentar vom 25. September 2021 um 20:52 Uhr (Schulnote 1):
» Schweig!, Thriller von Judith Merchant, Ebook, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.
Ein unheimlich intensives Kammerspiel um eine toxische Beziehung, in der nichts so ist, wie es scheint.
Obwohl Esther einen Tag vor Heiligabend noch vieles zu tun hat, will sie hinaus in den Wald fahren um ihre Schwester zu besuchen und ihr ein Weihnachtsgeschenk zu überbringen. Seit ihrer Scheidung lebt Sue dort ganz alleine in einem riesigen Haus, Esther fühlt sich als ältere Schwester verantwortlich ob es Sue auch wirklich gut geht. Ihr kommt es so vor, als ob Sue sie ganz schnell loswerden wolle, hat sie etwas zu verbergen? Isst sie genug? Und nimmt sie ihre Medikamente?
Das Buch ist im Stil eines Kammerspiels geschrieben, die Kapitel sind im personalen Stil abwechselnd aus der Sicht der beiden Schwestern geschrieben, im letzten Drittel kommt auch Martin, der Mann von Esther zu Wort. Die Dramatik dieses Buchs hat mich sofort erfasst, mitgenommen und nicht mehr losgelassen, in jeder freien Minute habe ich gelesen. Der Spannungsbogen beginnt hoch, steigert sich noch durch ungeahnte Wendungen, das unerwartete Ende hat mich dennoch verblüfft. Zuerst scheint die Lage klar, Esther die perfekte Ehefrau und Mutter, betüttelt ihre kleine Schwester und will ihr trotz der Ablehnung der jüngeren eine kleine Weihnachtsfreude bescheren, bezeichnet sie sie doch als ihre größte Baustelle. Je tiefer ich in die, ja fast schon toxische Beziehung, der beiden Schwestern eintauche, desto mehr stellt sich die Frage, welche der beiden Schwestern hat eigentlich ein psychisches Problem? Im Verlauf der Lektüre wird mir Esther immer unsympathischer, sie ist manipulativ, rechthaberisch und gemein. Und hier leidet nicht nur ihre Schwester, sondern sie will ihre ganze Familie in der Hand haben, sehr darunter leidet auch Martin ihr Ehemann. Dem Plot konnte ich zu jeder Zeit folgen, die Charaktere sind gut herausgearbeitet, handeln nicht immer nachvollziehbar aber authentisch. Lieblingsfigur hatte ich keine. Jedoch hat sich m.E. Sue im Lauf der Geschichte zu ihrem Vorteil entwickelt, was die Aussicht am Ende, fürchte ich, jedoch wieder zunichte gemacht hat.
Die Perspektivenwechsel in den einzelnen Kapiteln erzeugen Spannung, es ist interessant zu erleben, wie verschieden einzelne Situationen von den Handelnden wahrgenommen werden. Dass es für eine Figur nicht gut ausgeht, erfährt der Leser schon aus dem Klappentext, doch bis zum Schluss konnte ich nicht ahnen, wer das sein könnte. Dies war für mich das erste Buch, welches ich von Judith Merchant gelesen habe, bin aber nun auf Atme! neugierig geworden.
Besonders gut fand ich die schlagfertigen Dialoge, sie haben die Geschichte lebendig gemacht. Ich fühlte mich hervorragend unterhalten, hatte Herzklopfen, habe immer wieder den Kopf geschüttelt und manchmal nicht glauben wollen was ich da las, ein Psychothriller beklemmend, perfide und gruselig, ein wahrer Pageturner.
Mich hat Schweig! unbedingt an das Kammerspiel „Der Gott des Gemetzels“ erinnert. Wer Bücher in diesem Stil mag, wird diesen Thriller mögen, von mir Note 1.«
  11      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 23. September 2021 um 20:13 Uhr (Schulnote 1):
» Toxische Beziehungen haben viele Gesichter. Vor allem das Verhältnis von Schwestern kann eine spezielle Dynamik entwickeln, wie die deutsche Schriftstellerin Judith Merchant in ihrem Psychothriller "Schweig" erzählt.



Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden?
Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon. Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können. Eigentlich muss Esther ihr Weihnachtsfest mit Ehemann und Kindern in der Stadt vorbereiten: einkaufen, Tanne besorgen – es wäre genug zu tun. Doch ihre Schwester Sue, die seit ihrer Scheidung völlig allein in einem riesigen Haus tief im Wald lebt, geht ihr nicht aus dem Kopf. Und so setzt sie sich ins Auto und fährt los. Aber nur um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist und ob Sue zumindest ihre Tabletten nimmt. In die Stadt einladen kann sie sie nicht. Denn was, wenn sie wieder durchdreht – wie letztes Jahr? Am Haus im Wald angekommen, stellt Esther fest, dass Sue sie loswerden will. Was hat sie zu verbergen? Ein Schneesturm setzt ein. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit kommen die Schwestern ins Gespräch, und kein Stein bleibt auf dem anderen – bis eine der beiden zum Messer greift. Während der Schnee alles verdeckt und jedes Geräusch erstickt ...

Das schlichte Cover dieses Buches strahlt eine düstere Stimmung aus und besticht durch seine tiefgründige Gestaltung. Inmitten von mehreren Tannenbäumen fällt ein einziges Exemplar ins Auge, das in der Signalfarbe Rot gehalten ist. Optisch sind die einzelnen Kapitel mit schwarzen Balken versehen worden, welche im Buchschnitt deutlich zu erkennen sind. Gleichzeitig macht der aussagekräftige Titel deutlich, dass es hier zur Sache gehen wird. Unangenehme Wahrheiten mag niemand hören, wie der verwendete Imperativ signalisiert.

Die Handlung wird im steten Wechsel aus mehreren Perspektiven vermittelt. Zunächst kommen Esther und Sue, zwei Schwestern, zu Wort, später Martin, der Ehemann von Esther. Durch Rückblenden, die aus der Sicht eines (nicht namentlich gekennzeichneten) Mädchens, das der Leser im Laufe des Geschehens als "Esther" identifizieren kann, geschildert werden, erfahren wir von dem schweren Trauma, das Esther und Sue infolge des Suizids ihres alkoholabhängigen Vaters an Weihnachten erlitten haben.

Im Mittelpunkt stehen die zwei Schwestern Esther und Sue, welche die konträren Rollen der "Schönen" und der "Schlauen" verinnerlicht und seit ihrer frühen Kindheit ein sehr schwieriges Verhältnis zueinander haben. Als Älteste will Esther unbedingt das Sagen haben. Sie feiert sich selbst als berufstätige, glückliche Ehefrau und Mutter feiert, die in der Stadt zur Miete lebt, während ihre jüngere Schwester Sue geschieden, kinderlos, nicht berufstätig, aber finanziell abgesichert ist und allein in einem großen Haus lebt, was ihrer großen Schwester ein Dorn im Auge ist. Tatsächlich ist nichts wie es scheint. Die heile Welt von Esther ist eine kunstvoll inszenierte Aufführung für die Öffentlichkeit, hinter den Kulissen sieht es finster aus. Esther instrumentalisiert, kontrolliert und manipuliert ihre Mitmenschen. Sie will die absolute Kontrolle und Macht ausüben. Als jüngere Schwester ist die sensible, verletzliche Sue in der schwächeren Position. Dennoch ist sie nicht das unschuldige Opfer, wie man glauben möchte, sondern erweist sich als ebenbürtige Täterin, indem sie auf das Verhalten von Esther reagiert.

Was für bitterböse perfide Psychospielchen! Was wie eine relativ "normale" Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich zu einem echten Horrortrip. Bei der Lektüre dieses Buches ist mir eine Gänsehaut über den Rücken gelaufen. Judith Merchant ist ein raffinierter Psychothriller gelungen, voller falscher Fährten, verblüffender Wendungen und mit einem bizarren Show-Down. Besser geht es nicht!«
  17      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 19. September 2021 um 15:13 Uhr (Schulnote 2):
» Esther ist die ältere Schwester von Sue. Sue wohnt alleine mitten im Wald. In einem großen Haus und Esther sorgt sich um ihr Wohlergehen. Wie in jedem Jahr meint sie, dass gerade vor Weihnachten, ein Besuch im Wald angebracht ist. Dabei möchte Sue alleine sein. Sie fühlt sich von ihrer Schwester bevormundet und genervt. Das interessiert Esther aber absolut nicht. Sie ist die große Schwester und weiß ganz alleine, was für Sue gut ist. Der Besuch entwickelt sich zu einer Horrorshow.

Schweig ist der zweiter Thriller, den ich von dieser Autorin las. Es ist eine ganz andere Schreibweise als bei vielen anderen Schriftstellern. Die Erzähler wechseln immer wieder, wobei Esther und Sue in der Ich-Form berichten und über den Ehemann Esthers, den Martin, von einer zweiten Person erzählt wird. Die Handlung geht immer wieder in die Vergangenheit. In die Kindheit der Schwestern aber auch zu Weihnachtstagen bei Esthers heutiger Familie.

Es ist schon recht gut aufgemacht, wie die Spannung steigt und etliche Seiten auch bleibt. Dabei passiert nichts viel und das ist mir dann doch zu lange. Ich mag es lieber, wenn mehr Überraschungsmomente da sind. Die Bilder im Kopf wiederum entstanden bei mir sofort. Das ist ein großes Plus von Judith Merchant. Sie schreibt sehr lebendig und mit vielen Adjektiven. Der Wald ist nicht nur grün, oder wie hier, weiß. Die Stimmung macht den Unterschied und das wurde in dem Thriller gut umgesetzt.«
  10      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 13. September 2021 um 11:16 Uhr:
» Ich habe mich sehr über den Titel "SCHWEIG!" von Judith Merchant gefreut, welcher mir vom Kiepenheuer & Witsch Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar via Netgalley zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, natürlich beeinflusst diese Tatsache meine Meinung zum Buch in keiner Weise.
Es handelt sich hierbei um meinen ersten Thriller von der Autorin, habe aber schon sehr viel Positives über ihr anderes Werk "ATME" gehört. Somit war meine Neugierde auf das Buch sehr groß.

In dem Thriller, man kann sicher auch gut von einem Psycho-Drama sprechen, geht es um zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich das Leben bereits früher zur Hölle gemacht haben. Nun, kurz vor Weihnachten, besucht die Eine die Andere und versucht die Stimmung wieder ein wenig zu kitten und sich zu kümmern, doch das gemeinsame Schwelgen in Erinnerungen führt nicht unbedingt zur Versöhnung...

Die beiden Schwestern, Sue und Esther, kommen hier durch die gewählte Ich-Perspektive im Präsenz beide zur Wort. Erst gen Ende lässt Judith Merchant noch eine dritte Sichtweise einfließen, die des Ehemannes von Esther.
Es ist total spannend zu verfolgen, was beide Schwestern so erlebt haben und lange Zeit führt die Autorin ihre Leser in die Irre, was vermeintliche Sympathien und Antipathien anbelangt. Verweilt man immer länger in der Story, vermischen sich diese beiden Dinge immer mehr miteinander, ja, man weiß gar nicht mehr, wen man hier wirklich mögen soll und kann. Und obwohl hier diese gewisse bedrückende Grundstimmung herrscht, die alles andere als freundlich und einladend ist, fühle ich mich erstaunlicherweise wohl in der Geschichte.

Durch den einnehmenden, leichten Schreibstil fliege ich nur so durch die Seiten und ich spüre von Anfang ein eine starke Sogwirkung, die Geschichte zieht mich richtig in ihren Bann. Ich möchte einfach wissen, wie der Familientwist hier ausgeht und was noch für Geheimnisse und Schandtaten aufgedeckt werden. Diese schaffen es auf jeden Fall auch mich zu schockieren. Dafür brauch es dann gar keinen wirklichen Sympathieträger.

Das Ende ist speziell, aber ich mag es. Es passt einfach total zur Geschichte, also muss es nicht das klassische Happy End sein :-)

"SCHWEIG!" ist ein kurzweiliger, fesselnder Psychothriller, der vor allem auf die Psyche des Lesers drückt und die Abgründe von Familienmitgliedern aufzeigt. Hier geht es weniger blutig zu, es passiert deutlich mehr auf emotionaler und psychischer Ebene.

Ich vergebe eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 volle Sterne *****
Definitiv werde ich künftig mehr von der Autorin lesen!«
  16      0        – geschrieben von damarisdy
 
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