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Hamburgs erste Kommissarinnen 1 - Die stumme Tänzerin
Verfasser: Helga Glaesener (23)
Verlag: Rowohlt (1755)
VÖ: 1. August 2021
Genre: Historischer Roman (5193) und Kriminalroman (8891)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 359 (Kindle-Version)
Themen: Hamburg (695), Kommissare (2501), Mordkommission (227), Serienmörder (1049), St. Pauli (22), Tänzer (149), Verdacht (811), Zwanziger Jahre (325)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. September 2021 um 23:54 Uhr (Schulnote 1):
» Der Auftakt einer historischen Kriminalreihe – „Die stumme Tänzerin“ aus der Feder von Helga Glaesener - spielt auf St. Pauli im Jahre 1928. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen, gejagt wird er von der ersten weiblichen Kriminalpolizei, der WKP. Paula, so heißt sie - die unangepasste, fortschrittliche Protagonistin. Trotz vieler Widerstände gibt sie nicht auf, ihr analytisches Denken kommt ihr zugute, sie zeigt Durchhaltevermögen. Eine Leiche wird gefunden, obszön drapiert. Eine Spur führt ins Zuhältermilieu, viel Feinarbeit ist erforderlich und bald entsteht ein ungeheuerlicher Verdacht.

Helga Glaesener hat hier einen aufregenden ersten Band vorgelegt, der die Anfänge der weiblichen Kriminalpolizei beleuchtet. Gut gefallen hat mir, dass vor beinahe hundert Jahren die Frauen aufbegehrten, in Männerdomänen eindrangen. Der sehr verzwickte Fall, die erste Leiche, war zunächst mysteriös bis hin zum spannungsgeladenen, ja dramatisch anmutenden und sehr überraschenden Ende.

Als Hörbuch habe ich diese unterhaltsamen 455 Minuten genossen, erzählt von der brillanten Sprecherin Christiane Marx. Durch ihre ausdrucksstarke Stimme, ihre sprachliche Vielfalt durchlebte ich hörend diese schrecklichen Gräueltaten, war mittendrin im Geschehen. Eine spannende Kriminalgeschichte, ein kurzweiliger Hörgenuss vom Feinsten. Gerne und immer wieder werde ich ihr lauschen.

Kurz und gut: Die Story hatte Biss, war interessant und fesselnd, das Hörerlebnis sowieso. Genau richtig für Krimifans und ich hoffe, dass Paulas zweiter Fall nicht allzu lange auf sich warten lässt.«
  6      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 4. September 2021 um 16:03 Uhr (Schulnote 2):
» Paula wollte nicht mehr nur das verwöhnte Fräulein Tochter des Zündholzfabrikanten Harry Haydorn sein, daher hatte sie Kurse belegt in Stenographie und Schreibmaschine. Doch ihr erster Job stellt sich als ziemlich öde dar. Dann bringen der Zufall und ihre forsche Art sie als Sekretärin zur WKP. Als dann eine Tote auf dem alten Friedhof beim Zoo gefunden wird, die brutal ermordet und obszön zur Schau gestellt wurde, kann Paula zeigen, was wirklich in ihr steckt. Die Männer bei der Polizei halten nicht viel von ihren weiblichen Kollegen. Doch der leitende Kommissar Martin Broder ist überrascht von Paulas logischen Schlussfolgerungen. Die Spuren führen ins Hamburger Rotlichtmilieu und nehmen dann eine Wendung, die Paula beunruhigt.
Der Schreibstil von Helga Glaesener gefällt mir gut und die Geschichte war von Anfang an packend.
Paula Haydorn ist eine clevere und selbstbewusste junge Frau, die mehr sein will als nur Tochter eines stinkreichen Vaters. Doch ihre Eltern sind nicht davon begeistert, dass Paula einen Job hat, schon gar nicht bei der Polizei. Doch ihr Patenonkel und seine Frau unterstützen sie. Auch bei der Polizei hält man nichts von Frauen in den eigenen Reihen und macht es ihnen nicht leicht. Aber Paula lässt sich nicht beirren und bringt die Ermittlungen sogar voran. Damit überrascht sie sogar Martin Broder, der die Ermittlungen leitet. Er ist um Paula ziemlich besorgt. Aber auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet.
Paulas schnelle Karriere ist nicht so recht glaubhaft, besonders zu jener Zeit. Doch das wird durch die spannende und unterhaltsame Geschichte wettgemacht. Immer wieder gab es neue Verdächtige, doch am Schluss wurde ich dann wirklich überrascht.
Dieser historische Krimi hat mich gut unterhalten.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 16. August 2021 um 18:43 Uhr (Schulnote 2):
» Spannender historischer Krimi in Hamburg

Paula ist eine junge Frau, die mehr vom Leben will, als nur heiraten und Ehefrau und Mutter zu sein. Im Jahre 1928 scheint für Frauen auch vieles möglich zu sein. Durch Zufall bekommt sie eine Stelle in der neuen Abteilung der weiblichen Kriminalpolizei des Hamburger Stadthauses. Eigentlich soll sie nur Protokolle tippen und im Büro arbeiten, doch dann wird eine Tänzerin ermordet aufgefunden und Paula wird in die Ermittlungen eingebunden. Martin Broder, der die Ermittlungsgruppe leitet, ist gar nicht davon begeistert, dass er weibliche Unterstützung hat. Nicht nur Paula ist ihm zugeteilt, auch noch andere Ermittlerinnen sollen bei der Jagd nach dem Täter helfen. Zum Ärgernis der Männer machen die Frauen ihre Sache gut. Doch dann wird ein weiteres Opfer gefunden und die Sache immer undurchsichtiger.

Historischen Krimis kann ich fast nicht mehr widerstehen. „Die stumme Tänzerin“ erzählt aus dem Rotlichtmilieu Hamburgs in den 20er-Jahren. Es geht hier aber nicht nur einfach um Morde, die aufgeklärt werden müssen, sondern auch darum, wie die Frauen zur Kriminalpolizei gekommen sind. Helga Glaesener schildert anschaulich, wie Frauen behandelt wurden und mit welchen Vorurteilen sie zu kämpfen hatten. Dann erzählt sie, wie eben jene Frauen die Ermittlungen geführt haben und Ergebnisse vorweisen konnten. Den Konflikt mit den männlichen Kollegen hat sie dabei glaubhaft in Szene gesetzt.

Mir hat dieser Krimi gut gefallen, vor allem weil nicht nur auf den Mord geschaut wurde, sondern auch viel von den Ereignissen um die Menschen herum geschildert wurde. Paula ihr Leben wird genauso zum Bestandteil wie das Leben ihrer Kollegien und Kollegen. Es war durchaus spannend zu lesen, wie die Frauen sich behaupten mussten oder mit welchen Dämonen die männlichen Protagonisten zu kämpfen hatten.

Den Kriminalfall fand ich jetzt auch nicht zu leicht zu durchschauen, obwohl Hinweise vorhanden waren, die hätten auf den Täter schließen können. Für mich blieb es spannend bis zum Schluss.

Fazit:

„Die stumme Tänzerin“ hat mir gut gefallen. In diesem historischen Krimi mit Handlungsort Hamburg war alles drin, was ich von einem guten Krimi erwarte. Die Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten, die Handlung war logisch und nachvollziehbar, der Erzählstil angenehm zu lesen und somit gute Unterhaltung. Die Entwicklung der weiblichen Kriminalpolizei fand ich zudem spannend geschildert. Ich bin gespannt, ob Paula und ihre Kolleginnen noch weiter ermitteln dürfen und es ein Wiedersehen mit ihnen geben wird.«
  10      0        – geschrieben von nirak
 
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