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Die Gottesmaschine
Verfasser: Reinhard Kleindl (8)
Verlag: Bastei Lübbe (3299)
VÖ: 30. Juli 2021
Genre: Thriller (7315)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 387 (Kindle-Version)
Themen: Bischöfe (51), Kloster (273), Kreuzigung (24)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Es ist schon wieder eine ganze Weile verstrichen, seitdem wir eine Ausgabe unserer Reihe »Projekt 10« veröffentlicht haben, in der wir die ersten (ungefähr) zehn Seiten eines Buchs lesen, um anschließend darüber zu entscheiden, ob diese einen potenziellen Spontankäufer verleiten würden, das ganze Buch lesen zu wollen. Unsere Wahl fiel auf »Die Gottesmaschine«, das neueste Werk von Reinhard Kleindl, den wir vor mehr als sechs Jahren zu einem Interview bei uns begrüßt hatten ... um Himmels Willen, wo ist die Zeit geblieben?

Das Buch

Dieses Mal ist Kleindl mit seiner Arbeit im Lübbe Verlag gelandet. Dort erschien »Die Gottesmaschine« am 30. Juli. Der insgesamt 417 Seiten starke Thriller kann für elf Euro erworben werden, die Digitalausgabe ist mit 4,99 Euro vergleichsweise preiswert. Dabei handelt es sich um einen vorübergehenden Preis, für später ist ein finaler Preis von 8,99 Euro vorgesehen. Es gibt auch eine Hörbuchversion, diese wurde von Schauspieler und Sprecher Volker Niederfahrenhorst eingelesen und ist etwas mehr als zwölf Stunden lang.

Im Montblanc-Gebiet befindet sich bei Kleindl ein Kloster, in dem eine geheime Forschungseinrichtung verborgen ist. Dorthin reist der Weihbischof Lombardi. Kaum ist er angekommen, wird ein Mönch im Computerraum gefunden ... und zwar tot und gekreuzigt. Während das Kloster von der Außenwelt abgeschnitten wird, versucht Lombardi herauszufinden, was sich hier zugetragen hat. Gemeinsam mit einer Physikerin stellt er fest, dass der Gekreuzigte etwas entdeckt hat, das die gesamte Kirchenwelt in Aufruhr versetzen würde. Dass Lombardi dies erkennt, wird alsbald auch für ihn selbst zu einer großen Gefahr.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch beginnt mit einem kurzen Prolog, der in getragenen Tönen davon berichtet, dass ein nicht namentlich genannter Mann - der Klappentext dürfte bereits spoilern, wer gemeint ist - daran arbeitet, seine Entdeckung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als er in seine Arbeit vertieft ist, tritt jemand an ihn heran, den er augenscheinlich persönlich sehr gut kennt. Er hebt ein ungewöhnlich verziertes Kreuz empor und erschlägt ihn. Zu spät, wie es scheint: Ein großes Datenpaket ist bereits auf dem Weg durchs Netz und der Countdown zu seiner Veröffentlichung tickt bereits herunter.

Harter Schnitt: Stefano Lombardi sitzt - zivil gekleidet - in einem Taxi und ist auf dem Weg zum Kloster. Er verheimlicht dem Taxifahrer den Grund seiner Anwesenheit und sinniert über die letzten Jahre nach, in denen er in Afrika unterwegs war. Im Kloster angekommen, wird er von einem asiatisch aussehenden Novizen namens Weiwei in Empfang genommen. Erst an dieser Stelle wird offenbart, dass Lombardi ein Bischof ist und hierher bestellt wurde. Als ihm sein Zimmer gewiesen wird, erhascht er einen Blick durch einen Spalt und sieht ein außergewöhnliches Kreuz. Nach kurzem Zögern denkt er nicht weiter über den Gegenstand nach, während ihm Weiwei auffällig hinterherspäht.

Fazit

Ein kleines Problemchen an den ersten Seiten dürfte man bereits beim Lesen unseres kurzen Anfangsspoilers erkennen: Die »Überraschungen«, die hier eingeflochten wurden, sind aufgrund der offiziellen Buchbeschreibung gar keine richtigen Überraschungen. Wer der Erschlagene ist, dürfte klar sein, und dass Lombardi ein Geheimnis daraus macht, dass er ein Bischof ist, macht nur für die Leute einen Unterschied, die ihm begegnen, nicht aber für den Leser, denn der weiß eh schon Bescheid.

Davon abgesehen ist der Prolog aber schon mal ein guter Auftakt, um sofort hellhörig zu werden und mitten hineingeworfen zu werden. Denn immerhin kommen hier gleich drei spannende Dinge zusammen: Die augenscheinlich wirklich weltbewegende Entdeckung, von der man natürlich unbedingt wissen möchte, was sie ist, der Mord, bei dem man natürlich wissen möchte, wer ihn begangen hat, und der Countdown, der gewährleistet, dass die Zeit im Laufe der Geschichte rennen wird, so dass es immer brenzliger werden dürfte.

Der Schnitt zu Lombardi nimmt anschließend jedoch wirklich heftig die Luft raus - das erste Kapitel kommt einer Vollbremsung gleich. Denn ganz so spannend sind Kehren, die einen Wagen durchschütteln, ein wolkenverhangener Himmel und die Architektur eines Kirchengebäudes nun auch wieder nicht. ;) Natürlich ist es absolut normal und legitim, dass nach dem Aha-Moment im Prolog erstmal der Erklärpart kommt, mit wem man es zu tun hat und wie der Schauplatz aussieht - jeder zweite Thriller macht dies so. Hier erschienen die Zügel jedoch ein wenig arg lose gehalten. Der Hoffnungsschimmer ist Lombardis Anblick des auffälligen Kreuzes, denn so kam dann doch noch einmal eine neue Würze in die Sache.

Bis hierhin war das Ganze soweit okay, wenngleich es noch nicht den Eindruck macht, dass hier womöglich die Glühbirne neu erfunden wurde. Zwei unserer Mitarbeiter - Tino Miccolis und Yvi Leutbecher - haben sich jedenfalls entschlossen, das ganze Buch zu lesen, wobei dies in erster Linie am Prolog und der Buchbeschreibung liegt. Eine Rezension werden wir also bald parat haben. Unsere Helferin Lydia Neidhardt wartet derweilen noch bis dahin ab, ihr fehlte bis hierhin noch der Schwung. Aber was noch nicht ist, kann ja schließlich noch kommen - und angesichts des Countdowns womöglich sogar sehr bald ...
– geschrieben am 4. August 2021
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