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Die Gottesmaschine
Verfasser: Reinhard Kleindl (8)
Verlag: Bastei Lübbe (3301)
VÖ: 30. Juli 2021
Genre: Thriller (7327)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 387 (Kindle-Version)
Themen: Bischöfe (51), Kloster (273), Kreuzigung (24)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
In der vergangenen Woche thematisierten wir hier auf unserer Seite die ersten (rund) zehn Seiten von Reinhard Kleindls Thriller »Die Gottesmaschine«. Was bisher noch ausstand, war unsere Meinung zum kompletten Buch, und dies wollen wir nun nachholen. Es handelt sich um einen Thriller, der im Lübbe Verlag erschienen ist, der 417 Seiten stark ist und für elf Euro zu bekommen ist. Die E-Book-Ausgabe ist nach wie vor für 4,99 Euro zu haben, wann die geplante Anhebung auf 8,99 Euro stattfinden wird, lässt sich für uns nicht herausfinden. Beim Zugreifen schnell zu sein kann jedenfalls nicht schaden. Schauspieler und Sprecher Volker Niederfahrenhorst hat eine Hörbuchausgabe beigesteuert, die eine Spielzeit von 12:11 Stunden hat.

In Kleindls Thriller reist ein Weihbischof namens Lombardi, der die letzten Jahre in Afrika gewesen war, auf Geheiß eines Freundes in ein abgelegenes Kloster im Montblanc-Gebiet, um dort nachzusehen, ob mit dessen Ziehsohn alles in Ordnung ist. Es handelt sich um ein ungewöhnliches Kloster, denn hier wird nicht nur in religiösen Sphären gedacht, hier steht auch ein Supercomputer, der mit den Mitteln der Technik großen Geheimnissen auf den Grund geht. Der Mönch Sébastian, den Lombardi besuchen sollte, wird im zugehörigen Computerraum tot aufgefunden, und wie es scheint, handelt es sich um einen rituellen Mord. Fortan versucht Lomardi gemeinsam mit einer ebenfalls anwesenden Physikerin herauszufinden, was sich zugetragen hat. Und während die Abtei von der Außenwelt abgeschnitten wird, geraten die beiden tief hinein in einen Strudel der Gefahr.

Kleindl hat in seinem Buch eine Geschichte entwickelt, die zwar größtenteils auf engem Raum spielt, sich aber dennoch zu Geschehnissen von internationaler Tragweite entwickelt und immer spektakulärere Ausmaße annimmt. Sowohl im Kleinen - also in der Abtei - als auch im Vatikan entwickelt sich ein spannendes Bedrohungsszenario, bei dem man immer wissen will, wie es weitergeht. Allerdings wird die Spannung wiederholt auf etwas suboptimale Weise durchbrochen: Es gibt seitenlange Dialoge, in denen von Schrödingers Katze über Methoden der Kryptographie bis hin zu Kurt Gödels Unvollständigkeitssätzen von einer Wissenschaft zur nächsten mäandert wird. Das ist alles sehr interessant und schlau, geht aber für ein Buch, das explizit als Thriller gekennzeichnet wird, ein ganzes Stück zu sehr ins Detail, da in diesen Momenten auch jeder Schwung aus der Story herausgenommen wird. Kurz gesagt: Da hätte Ockhams Rasiermesser mal durchpflügen müssen. So wird der eigentlich hervorragende Spannungsaufbau immer wieder durchbrochen und wirkt dadurch nicht ganz so stark, wie er es eigentlich könnte ... denn die Storyidee und das, was daraus gemacht wird, sind eigentlich wirklich sehr gut (auch wenn wir im Nachhinein gar nicht so genau erklären könnten, was genau der Mönch Sébastien da nun herausgefunden hat). Es gibt viele brenzlige Momente, stark aufgebaute Bösewichte und heftige Wendungen - also all das, was man sich von einem guten Thriller wünscht. Hinzu kommt noch, dass das Ganze thematisch mal in eine ganz andere Richtung geht, als man es von vielen anderen Thrillern gewöhnt ist, so dass das alles sehr frisch und ungewöhnlich daherkommt. Daher: Ein guter Roman, insbesondere für solche Leser, die ein breites Interesse an Wissenschaften aller Art haben.
– geschrieben am 9. August 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz