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Richard Löwenherz und die Legende von Albion
Verfasser: Vivian Vaught (1)
Verlag: Eigenverlag (21140) und Neopubli (203)
VÖ: 23. Juli 2021
Genre: Historischer Roman (5261)
Seiten: 748 (Taschenbuch-Version), 516 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Excalibur (10), König Artus (33), Könige (1263), Kreuzritter (6), Priester (281), Richard Löwenherz (22)
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Erklärung der Bewertungssysteme
In der Gefangenschaft seiner Feinde muss sich Richard Löwenherz den Erinnerungen an sein Leben stellen und seine Dämonen besiegen.
An seiner Seite ist eine Priesterin der alten Religion.
In diesem Buch kommt er selbst zu Wort und dadurch kann der Leser voll mit empfinden.
Meines Wissen der erste deutschsprachige Roman, in dem Richard in der Ich-Form erzählt.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. September 2021 um 18:37 Uhr (Schulnote 2):
» Toller Beginn einer Reihe über Richard Löwenherz von England

Richard Plantagenet, der als Löwenherz bekannt wurde, wird auf seinem Rückweg aus Outremer gefangen genommen. Begleitet wird er dabei nur von seinen engsten Vertrauten. Unter ihnen befindet sich die Gräfin Joan de Saint-Pol und sein Knappe Claude. Diese beiden begleiten ihn dann auch in die Gefangenschaft. Aber wer hat den König von England verraten, denn sein Weg war geheim und niemand kannte ihn. So war jedenfalls die Annahme. Jetzt sitzt König Richard fest auf einer Burg irgendwo im Feindesland und was für den Helden dieser Zeit noch viel schlimmer ist, er ist krank und verletzlich. Nur Joan ist an seiner Seite und sein treuer Knappe.

Als ich im Netz gelesen habe, es gibt wieder einen neuen historischen Roman über Richard Plantagenet war ich mir erst nicht so sicher, ob ich ihn auch lesen will. Die Autorin Vivian Vaught hat ihren Roman im Self-Publishing Verfahren herausgebracht. Ich habe schon einige Bücher gelesen, die die Autoren*innen selbst auf den Buchmarkt gebracht haben und dabei echte Schätzchen kennenlernen dürfen. Auch in diesem Fall bin ich sehr froh, dass ich mich für ein Lesen entschieden habe. Die Autorin hat einen tollen Erzählstil, sie hat es mühelos verstanden, mich als Leserin in das 12. Jahrhundert zu entführen. Auf den ersten Seiten bekommt man eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse, die vor der Gefangennahme stattgefunden haben. Diese Rückblenden erzählt Richard selbst. Auf diesem Wege bekommt man direkten Einblick in die ganz eigenen Gedanken des Königs. Gleichzeitig erfährt man, was sich auf dem Rückweg aus dem Heiligen Land ereignet hat.

Dann wechseln die Handlungsstränge immer mal wieder. Zum einen ist man direkt bei Richard Löwenherz in seinem Gefängnis, aber dann wird rückwirkend aus der Jugend des Königs erzählt. Sein Leben, wie es in der Familie Plantagenet gewesen ist und wie diese Strukturen funktionierten, wird geschildert. Es gibt spannende Einblicke in die junge Seele des späteren Königs und gleichzeitig werden die familiären Streitigkeiten erzählt.

Ein weiterer Handlungsstrang schildert das Leben der Gräfin Joan de Saint-Pol. Mit dieser Frau kehrt die sogenannte alte Religion in diese Geschichte ein. Es ist historisch nicht wirklich belegt, ob es diese Gräfin an der Seite Richard Löwenherz wirklich gegeben hat, aber es ist auch nichts Gegenteiliges bekannt. Mir hat diese Protagonistin außerordentlich gut gefallen. Allein der Gedanke, eine Frau hat an der Seite dieses Kriegerkönigs gekämpft und war auch noch gut darin, hat mir gefallen. Mit Joan kommt allerdings auch einiges an Mystik in die Geschichte. Sie glaubt an die alte Religion von Avalon und auch Richard ist von dem Gedanken an Artus fasziniert. Die Autorin hat es nun geschickt verstanden, die Legende von Richard Löwenherz und des sagenhaften Königs Artus miteinander zu verbinden. Ich hatte großen Spaß daran, diese Geschichte zu lesen und gleichzeitig irgendwie an den Gedanken dieses Königs teilhaben zu können. Auch wenn dieser erste Band an die 700 Seiten beinhaltet, war er doch viel zu schnell ausgelesen.

Zudem hat Vivian Vaught es verstanden, in ihrem Buch alles einzubringen, was ich an historischen Romanen liebe. Der historische Hintergrund wird gut erläutert und umrahmt die Handlung. Auch wenn die Protagonisten historische Charaktere sind, die Gedanken selbiger und die Abläufe der Gefangenschaft oder die Handlungen, die geschildert werden, entstammen mehr oder weniger der Fantasie der Autorin. Sie hat es aber verstanden, dies alles glaubwürdig in die Handlung einzubringen. Mir hat es jedenfalls gefallen.

Zudem beginnt das Buch mit einem interessanten Vorwort, welches schon einiges erklärt und in einem Nachwort noch ergänzt wird. Dann ist ein umfangreiches Glossar vorhanden, und ein Personenregister und einige schöne Karten beenden dieses Buch.

Fazit:

„Richard Löwenherz und die Legende von Albion“ ist ein historischer Roman mit einigen Fantasieelementen, der mir sehr gut gefallen hat. Vivian Vaught hat es verstanden, mich in die Welt und den Kerker von Richard Löwenherz zu entführen, obwohl dieser Roman an die 700 Seiten hat, war er nicht nur schnell ausgelesen, ich hätte zudem sehr gern einfach weitergelesen, denn die Geschichte von Richard und Joan ist noch nicht zu Ende. Man darf gespannt sein auf den zweiten Teil, der von der Autorin auch schon angekündigt wurde.«
  17      0        – geschrieben von nirak
 
Kommentar vom 31. Juli 2021 um 19:21 Uhr:
» Das meint die Autorin auch, Susi2.
Manchmal ist es schon aufwühlend, was die Mittel der modernen Medizin damals hätten ausrichten können. Nicht nur, wie Du schreibst, menschliches Leid lindern, sondern auch Leben retten - und auch die Weltgeschichte beeinflussen.
Denn ein paar einfache Peniccilin-Injektionen hätten Jahre später Richards Leben vor Chalus gerettet.
Zu dieser Zeit war er wütend genug, um mit seiner Armee in Paris einzufallen und den französischen König Philippe von seinem Thron zu stoßen.
Wie wäre dann wohl die weitere englisch-französische und überhaupt die europäische Geschichte verlaufen?
Eine interessante und spannende Frage, denke ich ...«
  5      0        – geschrieben von Vivian Vaught
Kommentar vom 31. Juli 2021 um 15:32 Uhr (Schulnote 2):
» Ich bin durch eine Bekannte auf das Buch aufmerksam geworden, die ein großer Richard-Löwenherz-Fan ist. Ich habe bis jetzt noch nicht so viel über das Mittelalter gelesen, das werde ich jetzt nachholen. Ich finde es sehr gut, dass das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Manchmal denke ich auch, wenn man damals die Mittel der heutigen Medizin gehabt hätte, wäre sein Leiden leichter zu lindern gewesen. Was meint die Autorin dazu?«
  8      0        – geschrieben von Susi2
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