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Richard Löwenherz und die Legende von Albion
Verfasser: Vivian Vaught (1)
Verlag: Eigenverlag (20845)
VÖ: 23. Juli 2021
Genre: Historischer Roman (5201)
Seiten: 748
Themen: Excalibur (10), König Artus (32), Könige (1250), Kreuzritter (6), Priester (277), Richard Löwenherz (21)
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Erklärung der Bewertungssysteme
In der Gefangenschaft seiner Feinde muss sich Richard Löwenherz den Erinnerungen an sein Leben stellen und seine Dämonen besiegen.
An seiner Seite ist eine Priesterin der alten Religion.
In diesem Buch kommt er selbst zu Wort und dadurch kann der Leser voll mit empfinden.
Meines Wissen der erste deutschsprachige Roman, in dem Richard in der Ich-Form erzählt.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Vivian Vaught für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Vivian Vaught gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Er war der legendärste Kreuzritter, den die Geschichte kennt: Richard Löwenherz, König von England. Man feierte ihn schon zu Lebzeiten als Kriegerkönig, weil er stets an vorderster Front kämpfte. – Über sie ist der Geschichtsschreibung nichts beknnt, sogar ihre Existenz ist im englischen Adelsregister mit very speculative versehen.
     Joan hütete als Priesterin der alten Religion uralte Geheimnisse. Sie war ein Relikt der längst vergangenen, mythischen Zeit von König Artus. Für die christliche Kirche war sie eine Ketzerin, obwohl sie als Mündel der englischen Krone unter dem persönlichen Schutz des Königs und der Königinmutter stand.
     Für Richard ging es nicht nur um seine Krone, Ritterehre und Erfolg als Kriegsherr, sondern vielmehr um seinen Anspruch, Erbe des legendären Königs Artus zu sein. Er sah sich als dessen direkten Nachfolger und wahren Herrscher Englands, obwohl er nicht einmal ‹Engländer› war.
     Richard und Joan haben die Hölle des Dritten Kreuzzuges überlebt und glaubten fälschlicherweise, ihre Feinde in den eigenen Reihen zu kennen – während sie im Kampf um Jerusalem ausgerechnet unter den Ungläubigen Freunde fanden – für die Kirche eine Todsünde.
     In der Hand seiner ärgsten Feinde stellte sich Richard im schwer­sten K´+üpampf eines Lebens seinen eigenen Dämonen, die er nicht mit der Waffe in der Hand besiegen kann. Und er rang mit seinem Glauben, denn Gott war ihm im Heiligen Land nicht begegnet.
     Wird Joan, die seine Gefangenschaft mit ihm teilt, den Menschen Richard Plantagenet erreichen, der schon lange hinter der Fassade des Königs und Ritters verschwunden ist?
     In den Ketten seiner Feinde bröckeln die Mauern, die Richard um sich herum errichtet hatte und eröffnen Einblicke in seine Seele, die ihm selbst bisher verborgen waren.

Ein Roman über den Kriegerkönig des Hochmittelalters und eine geheimnisvolle Frau an seiner Seite.

Er ist der einstige und künftige König. Wenn Albions Not am größten ist, steht er wieder auf. Bis dahin ruht er geschützt auf der heiligen Insel Avalon hinter den Nebeln. Nur die Priesterinnen der alten Religion haben die Macht, sie zu durchdringen. ... 


Vorbemerkungen der Autorin:

In diesem Roman stehen sich zwei Weltanschauungen und Religionen gegenüber: das Christentum des Hochmittelalters in all seinen damaligen Ausprägungen – und die alte Religion, die viel älter als der christliche Glaube ist.
     Das, was Vertreter beider Religionen zur Handlungszeit des Romans getan haben, sind größtenteils historische Tatsachen, auch wenn sie einen modernen Menschen zumindest verwundern werden.
     Ich habe versucht, allen Personen, egal ob historisch oder fiktiv, mit Respekt und Wertschätzung entgegenzutreten und ihre Handlungsweisen für den Leser nachvollziehbar und verständlich zu machen.
     Daher lasse ich Richard Löwenherz selbst zu Wort kommen. Der Leser lernt den Kriegerkönig des Hochmittelalters auf eine völlig neue Art kennen: als den Menschen Richard Plantagenet, der seine wahre Persönlichkeit hinter dem König und Ritter verbirgt und sich nur wenigen Menschen offenbart.
     Ich möchte mit diesem Roman einen Beitrag dazu leisten, Richard I. die Anerkennung zuteilwerden zu lassen, die ihm gebührt, denn er gehört zu den Menschen, die Weltgeschichte geschrieben haben. Man darf sagen, dass der weitere Verlauf der europäischen Geschichte in den ersten Tagen des April 1199 vom Leben oder Tod dieses Mannes abhing.
     In der Person seiner Freundin und Waffenschwester Joan de Saint-Pol zeige ich dem Leser eine selbstbewusste, tapfere und mutige junge Frau, die auch heute (noch) nicht allgemein üblich ist. Ihre Charakteristik und Handlungsweise sind völlig fiktiv, genauso wie ihre Existenz an Richards Seite meiner Fantasie entspringt.
     Aber sie ist nicht die einzige Frau, die zu dieser Zeit mit der Waffe in der Hand an der Seite von Männern kämpfte. Bei neueren Ausgrabungen wurden in Palästina weibliche Skelette in christlichen Ritterrüstungen gefunden.

Mag also Joan für eine dieser tapferen und mutigen Frauen stehen, die am Kampf um das Heilige Land beteiligt waren.
     Gleichzeitig möchte ich durch sie als Hohepriesterin dem Leser eine Religion näherbringen, die bis in die Zeiten der Inquisition von der christlichen Kirche verfolgt und fast völlig ausgerottet wurde. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wagten sich ihre wenigen Anhänger wieder ans Licht der Öffentlichkeit. Sie nannten ihre alte Religion jetzt Neuheidentum oder Paganismus.
     Heute wenden sich ihr vermehrt Menschen zu, die eine geistige Heimat suchen und sie bei den christlichen Kirchen oder anderen Religionen nicht – mehr – finden. Vielfach fühlen gerade Frauen sich in der alten Religion wohl, weil diese neue/alte Religion ihnen gegenüber toleranter ist als die großen Buch­religionen. Schon in vorchristlichen Zeiten hatten deren Priesterinnen große Macht und Einfluss.
     Ein erster Erfolg dieser modernen Version der alten Religion ist die Anerkennung des Druidentums als Religion in Großbritannien.

Begleiten Sie mich an der Seite eines charismatischen Ritters und Königs, der die Menschen immer wieder durch seine Persönlichkeit beeindruckte, und einer geheimnisvollen Frau in eine der blutigsten und vom Fanatismus aufgeheizten Zeiten des Hochmittelalters.

Vivian Vaught


Teil 1:

Der Kreuzritter

Dezember 1192,
Herzogtum Österreich



1. Verraten!

22. Dezember 1192,
Erdberg bei Wien, Herzogtum Österreich,
in einem schäbigen Gasthof


Ich war verraten worden! Ich, Richard Plantagenet, König von England, Herzog der Normandie und von Aquitanien, Graf von Anjou und Poitou, Herrscher über das Ange­vinische Reich. Und Kreuzritter!
     Man hatte es gewagt, einen Ritter Gottes, der unter dem besonderen Schutz der Kirche stand, zu jagen wie einen räudigen Hund.
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