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Faber und Waatstedt ermitteln 11 - Tödliches Rheiderland
Verfasser: Elke Nansen (11)
Verlag: Klarant (777)
VÖ: 23. Juli 2021
Genre: Kriminalroman (9017)
Seiten: 200
Themen: Banden (280), Einbruch (205), Leichen (2534), Mord (6954), Ostfriesland (678), Rache (2318)
Reihe: Faber und Waatstedt ermitteln (11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Ferienhäuser an der ostfriesischen Küste sind nicht mehr sicher! Zudem scheinen die Einbrecher echte Profis zu sein, die keinerlei forensischen Hinweis hinterlassen. Das einzige wiederkehrende Merkmal ist das Zeichen der 436er, einer Jugendgang aus Leer. Aber steckt die Bande wirklich hinter der Einbruchsserie, oder soll sie nur als Sündenbock herhalten? Die Jugendlichen lachen über die Anschuldigungen, bis die Polizei im nächsten verwüsteten Ferienhaus die Leiche einer jungen Frau entdeckt! Die Kripo Emden hat nun einen neuen Mordfall, und als wäre dieser nicht schon brisant genug, muss Kommissarin Rike Waatstedt auch noch kurzfristig auf ihren Partner Richard Faber verzichten und die Leitung der Ermittlungen übernehmen. Schnell wird Rike und ihrem Team bewusst, dass sie sich in einer Art Wettrennen befinden. Denn noch jemand sucht den Schuldigen, um tödliche Rache zu nehmen. Eine wichtige Spur führt ins ostfriesische Rheiderland. Jetzt zählt jede Sekunde, um weitere Tote zu verhindern...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Ihr Gesicht brannte von den salzigen Tränen auf ihrer durch die erzwungenen Küsse wundgescheuerten Haut. Sie konnte sich immer noch nicht bewegen, lag auf dem Boden, wie erstarrt. Dabei wollte sie rennen, fort, nur fort vorn hier, von ihm. Auch wenn es sich anfühlte, als hätte sie Watte im Kopf, stritten Angst und Scham in ihrem Herzen um die Vorherrschaft. Wie hat er das tun können?, fragte sie sich. Als er versucht hatte sie zu küssen, hatte sie sich gewehrt und ihn geohrfeigt. Daraufhin landete seine Faust hart in ihrem Gesicht und sie war erst einmal weggetreten. Als sie jedoch zu sich kam, war er bereits halb nackt auf ihr, in ihr und stöhnte wie ein Verrückter. Obwohl sie furchtbare Schmerzen hatte, wehrte sie sich mit allen Kräften, doch er war noch wilder geworden. Es hatte ihn angetörnt. Sie war für ihn zu einem perversen Spielzeug geworden.
     Endlich reagierten ihre Arme und sie nestelte an dem BH herum, den er ihr einfach hochgeschoben hatte. Sie versuchte, die Bluse wieder über ihren Brüsten zu schließen, aber die Knöpfe waren abgerissen. Darum hielt sie die beiden Seiten einfach mit einer Hand zu, während sie sich langsam aufrichtete. Selbst der leichte Druck des Kleidungsstücks schmerzte, so brutal hatte er nach ihrem Busen gegrapscht. Er war wie von Sinnen, diese Gier in seinen Augen war plötzlich nicht mehr menschlich gewesen. Und wenn sie noch eine Sekunde länger daran denken würde, müsste sie sich übergeben. Ein Strom von Tränen rannte ihr ununterbrochen über die heißen Wangen. Ihre Nase lief, sodass sie mit dem Handrücken ihrer anderen Hand darunter herumwischte. Die junge Frau kam langsam hoch.
     Sie hatte, als er anrief, extra den neuen rot karierten Minirock und die schwarzen Leggins angezogen, weil sie wusste, wie gut das ihre Figur mit den hohen Stiefeln betonte. Es war ihr doch nur darum gegangen, hübsch zu sein. Alles ausschließlich für Malte. Als sie sich endlich auf die Knie drückte, merkte sie, dass ihr Rock und die Leggins zerrissen waren. Ihr Slip lag regelrecht zerfetzt und mit Blut verschmiert auf dem Teppich. Auch an ihren Oberschenkeln bemerkte sie Blutschlieren. Sie musste tief durchatmen, um sich langsam hochdrücken zu können. Immer wieder wurde ihr schwindlig. Wie sollte sie in diesem Aufzug mit dem Mofa nach Hause kommen?, fragte sie sich groteskerweise, als ob es keine anderen Probleme gäbe.
     Plötzlich sah sie sich panisch um, wo war er eigentlich? Mit wackeligen Beinen ging sie zum Tisch, auf dem ihre Handtasche lag. Jeder Schritt tat ihr im Unterleib weh. Es waren Stiche, die schlimmer waren als die Krämpfe, die sie manchmal während ihrer Periode hatte. Irgendetwas war da unten kaputt gerissen, denn sie spürte wieder warmes Blut an ihren Oberschenkeln herunterlaufen. Darum beugte sie sich runter und atmete tief durch, um dem Schmerz für eine Sekunde zu entgehen.
     In der Tasche lag das rettende Handy, darum schleppte sie sich weiter. Sie würde die Polizei anrufen. Ganz egal, was das auch für uns bedeutet, dachte sie in dem Moment. Kaum hatte sie ihr Telefon mit zittrigen Händen rausgefummelt, stand er im Türrahmen. Er trocknete sich die Hände an einem Handtuch.
     »Alles gut bei dir? Das war ganz schön wild! Komm ins Bad, du willst dich bestimmt frisch machen«, sagte er in einem Tonfall, als wäre sie mit dem einverstanden gewesen, was er gerade mit ihr gemacht hatte. Instinktiv strich sie sich durch den Pony und blickte ihn mit purem Entsetzen an.
     Erst in dem Moment bemerkte er ihr Telefon und wie sie gerade anfangen wollte, darauf zu tippen. »Was machst du, wen rufst du an?«, schrie er jetzt panisch und war mit drei großen Schritten bei ihr. Er versuchte das Handy aus ihrer Hand zu reißen, doch dieses Mal wehrte sie sich verzweifelter denn je. Noch einmal würde sie das nicht zulassen, er müsste sie schon umbringen, ging es ihr entschlossen durch den Kopf. Darum wehrte sie sich auch, als ginge es um ihr Leben.
     Die Rangelei machte ihn wütend, er verstand nicht, warum sie sich so anstellte. Darum holte er einfach aus. Er versetzte ihr eine Ohrfeige, dass ihr Kopf zur Seite gerissen wurde und ihr Handy im hohen Bogen aus ihrer Hand flog. Der Schlag hatte eine solche Wucht, dass sie ins Straucheln geriet. Es riss ihr buchstäblich die Füße weg und sie taumelte nach hinten. Dann fiel sie und schlug mit dem Kopf gegen etwas, sodass es ein dumpfes Geräusch gab, bevor sie auf den Boden glitt.
     »Es tut mir leid, komm schon. Jetzt stell dich nicht so an. Du musst verstehen, dass ich es nicht zulassen kann, dass du jetzt jemanden anrufst. Das würde wahrscheinlich jeder falsch verstehen. Sieh dich allein mal an. Wir müssen dir erst einmal ein paar neue Klamotten besorgen, ich kauf dir morgen was Schönes. So lange bleibst du einfach hier, ist doch Wochenende. Wir beide waren ein bisschen zu heißblütig, sieh dir nur deinen Rock an«, faselte er tadelnd vor sich hin und sah auf sie runter. Doch sie rührte sich nicht, das lange Haar hing über ihrem Gesicht. Mit der Fußspitze tippte er vorsichtig an ihren Stiefel. »Komm schon, mach nicht so ein Theater, du wolltest es doch auch. Deshalb bist du überhaupt erst gekommen.«
     Als er immer noch keine Antwort bekam, ging er neben ihr auf die Knie. Er griff in ihr Genick und hob den Kopf an. Dann strich er ihr die Haare aus dem Gesicht. Völlig fassungslos riss er seine Hand zurück, als hätte er einen elektrischen Schlag bekommen, und ließ ihren Kopf wieder fallen. Er blickte auf das viele Blut, das an seiner Hand klebte. Aber viel schlimmer waren die großen gebrochenen Augen, die ihn selbst im Tod vorwurfsvoll anstarrten.
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