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Das steinerne Gewissen im Zeitenwandel
Verfasser: Tankred Kiesmann (1)
Verlag: Angelnova (3)
VÖ: 27. Juni 2021
Genre: Fantasy (13756)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 171 (Kindle-Version)
Themen: Gargoyles (42), Unsterblichkeit (221), Vampire (1641)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Im Schatten der Geschichte verweben sich ihre Schicksale. Simon ist der Vampir jüdischer Herkunft, von den Römern verfolgt und zum Unsterblichen geworden. Glan ist der Gargoyle, ein aus den Tiefen der Zeit hervorgegangenes Steinwesen. Zorn und Verbitterung treiben Simon an, seine Macht blind gegen alles vermeintlich Böse einzusetzen. Der Menschenfreund Glan nimmt die blutige Spur des Vampirs auf und kreuzt immer wieder seinen Weg.
Mit diesem Buch taucht der Leser ein in die Welt der Gargoyles und Vampire.
Die Gargoyle Statue, die erwacht um dem blutigen Weg des Vampirs zu folgen und ihm als Gewissen zur Seite zu stehen. Wird Simon, der Vampir, seinen unbändigen Durst stillen können?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim Angelnova Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Du hast meine Frage nicht verstanden. Ich will nicht wissen, was sein könnte, sondern was sein wird. Also, wird er sterben?“
     „In seinem jetzigen Zustand nicht. Er kann sich noch regenerieren.“
     „Wird er zum Vampir werden?“
     „Nein, das ist ohnehin nicht so einfach.“
     Simon wunderte sich über sich selbst. Wieso gab er diesem Steinwesen so bereitwillig Antworten. Was wollte das Ding von ihm?
     Die Statue nickte zufrieden.
     „Also gut. Weck ihn auf.“
     Simon wurde ärgerlich. Er war es nicht gewohnt, Befehle und Anordnungen entgegenzunehmen, geschweige denn, sie zu befolgen.
     „Wieso meinst du, dass ich ihn aufwecken soll?“, fragte er mit einem trotzigen Unterton.
     „Weck ihn auf!“
     Die Statue zeigte sich ungerührt, auch wenn sich der Ton ihrer Stimme leicht verschärft hatte.
     Simon gehorchte und verstand sich selbst nicht mehr. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Er war verwirrt. In diesem Moment befand er sich in einer ähnlichen Situation wie Theodor vor wenigen Minuten, denn er sah sich mit einer Wesenheit konfrontiert, die ihm bis dahin vollkommen unbekannt gewesen war. Er hatte keinen Anhaltspunkt, wie diese lebende Skulptur einzuschätzen war. Sicher war nur, dass das Wesen Macht und Autorität ausstrahlte. Was sich dahinter verbarg, musste Simon noch herausfinden. Zumindest schienen ihm Vampire ein Begriff zu sein und – was seltsam war – keine Angst einzuflößen. Zur Sicherheit würde sich Simon zunächst fügen.
     Theodor erlangte langsam wieder das Bewusstsein. Stöhnend schlug er die Augen auf. Beim Anblick Simons und der Statue kam auch seine Erinnerung zurück. Schlagartig verstummte er und ließ seine Blicke fragend zwischen den beiden hin und her schweifen.
     „Wie fühlst du dich?“, fragte das Steinwesen.
     Das Mitgefühl war deutlich aus der Frage herauszuhören.
     „Schwach“, meinte Theodor und richtete sich vorsichtig in sitzende Position auf.
     „Ich habe Durst“, stellte er fest. „Was geht hier vor?“
     Die Statue kniete bei ihm nieder und legte ihm die Hand auf die Schulter.
     „Ich denke, du bist hier in eine Auseinandersetzung geraten, die dich zumindest jetzt noch nichts angeht. Ich möchte dich bitten, uns zu verlassen und über deine Erlebnisse Stillschweigen zu bewahren. Ich bitte dich außerdem, morgen zur selben Zeit wiederzukommen, weil wir dich dann vielleicht brauchen. Sollten wir dann allerdings nicht mehr da sein, haben wir die Sache anderweitig geregelt, und du kannst frei deiner Wege gehen. Wirst du meiner Bitte entsprechen?“

     Theodor dachte nach, dann nickte er.
     „Ich glaube schon. Kannst du mir noch mehr erklären, damit ich das alles hier verstehe?“
     „Nein, nicht viel. Es ist alles ziemlich kompliziert. Wenn ich dir sage, dass hier ein Engel und ein Dämon gegeneinander kämpfen, kommt es der Wahrheit vielleicht am nächsten. Das sollte aber für dich reichen. Versprichst du mir, dass du meine Bitte erfüllen und schweigen wirst?“
     „Ich verspreche es.“
     Die Statue blickte dem Priester lange prüfend in die Augen, dann nickte sie zufrieden.
     „Gut“, meinte sie, „ich glaube dir. Bedecke deine Wunden oder lass dir eine glaubhafte Ausrede dafür einfallen. Du findest aus dem Wald heraus, wenn du diesem schmalen Weg etwa zehn Minuten folgst. Am Waldrand angekommen, hältst du dich links. Du folgst dem immer breiter werdenden Weg bis zur Moldau herunter. Den Rest des Weges kennst du. Du müsstest dich in der hellen Nacht gut zurechtfinden.“
     Die Statue deutete auf einen Spalt in dem dichten Baumbewuchs. Theodor stand langsam auf, musterte noch einmal sowohl Simon als auch das Steinwesen eingehend und machte sich dann schweigend auf den Weg.
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