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Das steinerne Gewissen im Zeitenwandel
Verfasser: Tankred Kiesmann (1)
Verlag: Angelnova (3)
VÖ: 27. Juni 2021
Genre: Fantasy (13722)
Seiten: 272 (Taschenbuch-Version), 171 (Kindle-Version)
Themen: Gargoyles (42), Unsterblichkeit (221), Vampire (1639)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Im Schatten der Geschichte verweben sich ihre Schicksale. Simon ist der Vampir jüdischer Herkunft, von den Römern verfolgt und zum Unsterblichen geworden. Glan ist der Gargoyle, ein aus den Tiefen der Zeit hervorgegangenes Steinwesen. Zorn und Verbitterung treiben Simon an, seine Macht blind gegen alles vermeintlich Böse einzusetzen. Der Menschenfreund Glan nimmt die blutige Spur des Vampirs auf und kreuzt immer wieder seinen Weg.
Mit diesem Buch taucht der Leser ein in die Welt der Gargoyles und Vampire.
Die Gargoyle Statue, die erwacht um dem blutigen Weg des Vampirs zu folgen und ihm als Gewissen zur Seite zu stehen. Wird Simon, der Vampir, seinen unbändigen Durst stillen können?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich beim Angelnova Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     „Nein“, presste er schließlich hervor, „nein, bei der heiligen Mutter Gottes, nein!“
     Simon nickte anerkennend.
     „Weißt du, Theodor, dass du stark bist? Sehr stark sogar. Dieses Angebot hätten nicht viele abgelehnt. Aber eigentlich ist es auch nicht wichtig, was du möchtest. Auch deine heilige Mutter ist völlig unwichtig. Entscheidend ist mein Wille, und ich möchte dir unbedingt mehr Lust bereiten.“
     Er packte den Priester bei der rechten Schulter und umfasste mit der anderen Hand dessen Hinterkopf. Ganz langsam, mit sanfter Gewalt, bog er den Kopf Theodors zur Seite, so dass der Hals des Priesters freigelegt wurde.
     „Bevor du stirbst, mein kleiner Priester, wirst du echte Ekstase spüren.“
     Simon hauchte ihm diese Versprechungen fast zärtlich ins Ohr. Seine Lippen berührten Theodors Ohrläppchen. Langsam streckte Simon seine Zunge aus und leckte vorsichtig den frischen Schweißfilm auf der Haut des Priesters ab.
     Es war kein kalter Angstschweiß, sondern warmer Schweiß einer wachsenden Erregung, die den Priester verwirrte. Auch Simon spürte wie sein Opfer die anschwellende Lust. Seine Zunge spielte auf Theodors Haut und wanderte tiefer bis zum Halsansatz und zur Schlagader. Dort setzte Simon seine Lippen ab und durchbrach mit seinen Zähnen das feste Fleisch.
     Augenblicklich strömte das Blut in seinen Mund. Simon genoss den metallischen Geschmack.
     „Heilige Mutter Gottes“, stöhnte Theodor bei Simons erstem Schluck, doch nicht vor Schmerz oder Angst. Das Gefühl war zu schön.
     Simon trank weiter.
     „Heilige Mutter Gottes!“
     Jetzt war ein seltsamer Unterton der Irritation in Theodors Stimme. Das drang sogar bis zu Simon durch. Er stockte und ließ von dem Priester ab.
     Simon musterte sein Opfer. Theodors Augen waren starr, aber sie schauten nicht ins Leere, sondern an Simon vorbei. Sie fixierten eindeutig etwas, das hinter ihm war.
     Langsam drehte sich der Blutsauger um.
     Zwei Schritte entfernt stand eine mannshohe, steinerne Statue. Sie hatte einen menschenähnlichen Körper, die Arme und Beine waren massig, die Hände und Füße waren Pranken mit kurzen Krallen, die aus den Fingern und Zehen herauslugten. Das Gesicht war breit mit pupillenlosen, aber freundlichen Augen, die Ohren liefen spitz nach oben zu. Fell oder Haare hatte das Wesen nicht, dafür jedoch auf dem Rücken zwei riesige Fledermausschwingen von etwa zehn Fuß Spannweite. Die Schwingen waren ausgebreitet, die Arme hielt die Statue vor der Brust verschränkt. Simon meinte, ein leichtes Lächeln auf dem steinernen Antlitz zu erkennen.
     Das alles nahm er innerhalb weniger Augenblicke wahr. Erstaunt betrachtete er mit halb offenem Mund das seltsame Steinwesen. Als er merkte, wie ein dünnes warmes Blutrinnsal aus seinem Mundwinkel herunterlief, gewann er seine Fassung wieder.
      „Wie zum Teufel kommt...?“
     Er stockte.
     Die Statue hatte sich bewegt. Sie löste die Verschränkung der Arme, legte den klauenartigen rechten Zeigefinger auf den Mund und bedeutete Simon, leise zu sein.
     „Es besteht kein Grund, laut zu werden, Simon Kochba.“
     Die Stimme der Statue war volltönend. Sie klang zwar etwas metallisch, aber nicht unangenehm.
     Simon war vollkommen überrumpelt.
     „Woher kennst du meinen Namen? Wer bist du? Was willst du?“
     Die Statue zuckte mit den Achseln.
     „Du wirst deine Antworten später bekommen. Zunächst geht es um etwas Dringenderes. Was ist mit dem armen Kerl hier?“
     Er deutete auf Theodor, der augenscheinlich in Ohnmacht gefallen war und jetzt lang ausgestreckt auf dem Waldboden lag.
     „Wird er sterben?“
     Simon schüttelte verwirrt den Kopf.
     „Er wäre schon längst tot, wenn du uns nicht unterbrochen hättest.“
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