Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
45.783 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »gerrod-48«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Bella Musica
Verfasser: Stefanie Gerstenberger (9)
Verlag: Diana (349)
VÖ: 12. Juli 2021
Genre: Familienepos (534)
Seiten: 560
Themen: Familiengeheimnisse (511), Flucht (1898), Fünfziger Jahre (208), Inseln (2031), Instrumente (9), Italien (647), Musik (318), Sizilien (125), Violinen (15)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2021 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,67 (87%)
1
33%
2
67%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Bella Musica« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Juli 2021 um 16:44 Uhr (Schulnote 2):
» Bella Italia – „Bella Musica“. Und schon hat mich Stefanie Gerstenberger neugierig gemacht auf ihren, wie ich inzwischen weiß, so wundervollen Roman über das Suchen und Finden der eigenen Wurzeln.

Mit Luna, die in München mit ihrem Bruder das Il Violino, ein gut gehendes Ristorante, betreibt, mache ich mich auf nach Cremona. Gitta, ihre Freundin, kommt selbstverständlich mit und so beginnt eine Reise der besonders intensiven Art. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere ergänzen sich, die forsche Gitta muss des Öfteren Luna in ihrer zurückhaltenden, zaghaften Art mitreißen, sie immer wieder aufmuntern. Luna will ihren Vater wiederfinden, der sie vor vielen Jahren verlassen hat. Ihren Wurzeln nachspüren kann und wird sie in Cremona. Hier findet sie nicht nur Spuren ihrer Familie, hier beginnt vielleicht ihre Zukunft. In dem Haus, in dem Anna, ihre Großmutter, trotz Widerstand ihre Geigen baute, trifft sie auf Fabio, auf Valentino. Eine turbulente Fahrt ins Ungewisse nimmt ihren Anfang.

Ein weiterer Erzählstrang führt zurück zu Anna Battisti. Sie ist Lunas Großmutter, die sie jedoch nie kennengelernt hat. Lediglich eine Kindergeige, von Anna gefertigt, erinnert an sie. Damals, in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts, war es für eine junge Frau unmöglich, die Familientradition der Geigenbauer fortzuführen. So war es für Anna ausgeschlossen, ihren Traum zu verwirklichen.

Zwei ganz unterschiedliche Frauen, nicht nur verwandtschaftlich, sondern durch die Liebe zur Musik, zum Geigenbau, verbunden, begleite ich durch schöne und schmerzhafte Jahre. Anna Battistis Weg war ein in weiten Teilen steiniger, der Krieg hat ihr ihre große Liebe genommen. Trotzdem ließ sie sich nie unterkriegen, kämpfte für ihre Sache, hat gewonnen und verloren.

Stefanie Gerstenberger hat ein Faible für Italien – von Nord nach Süd – sie findet hier ihre Geschichten und schon haben wir eine Gemeinsamkeit. „Bella Musica“ findet seinen Anfang in Cremona und hier erfahre ich ganz viel über diese Stadt. Der Bau von Streichinstrumenten hat hier eine lange Tradition, die weiterhin gepflegt wird. Bekannte Geigenbauerfamilien stammen von hier – Stradivari dürfte jedem ein Begriff sein. Vor diesem Hintergrund ist es eine wahre Freude, hier gedanklich entlangzuschlendern, dem Museo del Violino einen Besuch abzustatten.

Über Marsala in Sizilien geht es nach Turin. Das südländische Flair mit den üppigen Oleanderbüschen, den Feigenkakteen und den Feigenbäumen haben mich direkt die heiße Sonne der Insel spüren lassen. Die Autorin hat das südländische Ambiente perfekt eingefangen, lässt ihre Leser am italienischen Lebensgefühl teilhaben. Ihre Charaktere sind gekonnt in Szene gesetzt, bei mir kam sehr große Sehnsucht nach meinem Lieblingsland auf. Stefanie Gerstenberger hat einen sehr angenehmen, gut lesbaren Erzählstil, sie haucht ihren Figuren sehr viel Leben ein. „Das ist ihr Leben, es ist immer wieder anders und manchmal wunderschön, und es muss nicht perfekt sein..." Ein so richtiger, so kluger Satz.

Ich habe diesen Italien-Trip in seiner ganzen Fülle sehr genossen. Etwas zu dramatisch und dann doch zu süß war die Liebe. Hier hätte ich es mir weniger märchenhaft gewünscht, nicht so sehr klischeebehaftet. Aber nichts desto trotz bin ich gerne mit Luna nach Italien gereist. Ein Wohlfühlroman, der die Sehnsucht nach Italien weckt. Eine Sommerbrise, die zuweilen sehr stürmisch daherkommt, die sich in einen Wirbelsturm verwandelt, um dann wieder abzuflauen.

Eine italienische Reise - da war und ist Musik drin, voller Poesie und Lebensfreude mit südländischem Temperament unter der heißen Sonne Italiens.«
  20      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 29. Juli 2021 um 14:37 Uhr (Schulnote 2):
» Die Halbitalienerin Luna führt gemeinsam mit ihrem Bruder ein italienisches Restaurant. Sie ist überraschend schwanger und ihr Freund, der Chefkoch im Restaurant, macht ihr einen Heiratsantrag. Das Leben inmitten ihrer italienischen Familie könnte so schön sein, doch für Luna fühlt es sich an, als befinde sie sich in einem falschen Leben. Als sie das Kind verliert, macht sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Gemeinsam mit ihrer Freundin Gitta reist Luna von München nach Italien. Die einzige Spur zu Lunas Wurzeln ist eine Kindergeige und der Name Anna Battista. Lediglich der Ort an dem Anna Battista sesshaft wurde, ist überliefert. Hier stößt Luna auf ein Familiengeheimnis, das ca. 50 Jahre zurückliegt...
Den Roman “Bella Musica” hat Stefanie Gerstenberger gemeinsam mit dem Verlag Diana am 12. Juli 2021 herausgebracht. Das Cover ist passend zum Roman gestaltet und vermittelt die wesentlichen Informationen über die Erzählung. Titel und Name der Autorin sind gut sichtbar.
Stefanie Gerstenberger erzählt ihren Roman in 2 Zeitschienen. Den größeren Teil dieser Geschichte verbringen wir mit Luna und der Suche nach ihren Wurzeln in der Gegenwart. Der historische Teil von Anna Battista lockert die Erzählung mit sorgfältig platzierten Rückblicken auf, die 1937 beginnen. Anna ist eine begabte Geigenbauerin, die an der Seite ihres Vaters kunstvolle Instrumente anfertigt. Nach dessen Tod darf sie jedoch die Werkstatt nicht übernehmen. Um einer Zwangsheirat zu entgehen, flieht sie nur mit ihrem Meisterstück nach Sizilien. Diesen Teil habe ich als sehr spannend wahrgenommen. Ganz nebenbei erfahren wir einiges über die italienische Zeitgeschichte. Darüber hätte ich gerne noch etwas mehr gelesen. Annas Schicksal hat mich berührt. Ich hätte ihr mehr Glück gewünscht. Mit Luna habe ich zu Beginn ein wenig gehadert. Unglücklich mit ihrer Situation braucht sie recht lange um den lang erwarteten Schlussstrich zu ziehen. Zu ihrem Glück hat sie ihre Freundin Gitta an ihrer Seite. Gitta hat das Herz auf dem rechten Fleck und hat mich mit ihrer munteren Art auch gerne mal zum Schmunzeln gebracht oder schallend Lachen lassen. Für mich meine absolute Lieblingsfigur! Sehr gut gefallen hat mir die Reise durch Italien und die Schilderungen von Cremona. In positiver Art und Weise nimmt der Leser die Begeisterung der Autorin für Italien wahr. Gemeinsam mit “Bella Musica” habe ich viele spannenden Stunden in Italien verbracht und bereits jetzt freue ich mich auf Neues aus der Feder der Autorin.
Stefanie Gerstenberger unterhält mit ihrer Erzählkunst in einer angenehm zu lesenden Art und Weise. Das führt zu einer klaren Leseempfehlung für alle, die berührende Geschichten lieben, über verlorene Gefühle und Freundschaften lesen möchten, die Sinn für dramatische Familiengeheimnisse haben und sich gerne auf eine Reise nach Italien begeben möchten!«
  17      0        – geschrieben von tansmariechen
Kommentar vom 20. Juli 2021 um 15:20 Uhr (Schulnote 1):
» Ich liebe Musik, daher fühlte ich mich schon vom Buchtitel angezogen. Aber auch die Inhaltsbeschreibung hat mir zugesagt, denn ich mag es, wenn Protagonisten ihre Vergangenheit erkunden und dabei auf Familiengeheimnisse treffen.
Der Halbitalienerin Luna geht es nicht so besonders. Daher entschließt sich die Mittdreißigerin nach Italien zu reisen und mehr über ihren Vater und seine Familie zu erfahren, der die Familie verlassen hat, als Luna noch ein Kind war. In ihrem Reisegepäck hat sie eine Kindergeige, die von der Geigenbauerin Anna Battisti gefertigt wurde.
Erzählt wird dieser Roman auf zwei Zeitebenen. So erfahren wir auf der einen Seite, wie es Luna bei ihrer Suche nach ihren Wurzeln ergeht, und auf der anderen Seite die Geschichte von Anna. Anna ist eine begabte Geigenbauerin und hat immer mit ihrem Vater zusammengearbeitet. Doch im Jahr 1951 ist es einer jungen Frau nicht erlaubt, die Werkstatt ihres Vaters nach seinem Tod weiterzuführen. Sie nimmt ihr Meisterstück und flieht nach Sizilien, um einer Zwangsheirat zu entgehen.
Gut gefallen hat mir, dass ich Einiges über den Geigenbau erfahren habe.
Die Charaktere sind alle ganz wundervoll gezeichnet. Anna ist in einer Zeit aufgewachsen, die von schwierigen politischen Verhältnissen und vom Krieg geprägt waren. Das hat auf ihren weiteren Lebensweg einen großen Einfluss. Bei Luna ist es der Weggang ihres Vaters, der sie geprägt hat. Ich konnte mich in beide Frauen gut hineinversetzen. Zum Glück wird Luna auf ihrer Reise von der positiv eingestellten Gitta begleitet, die ihr eigenes Päckchen zu tragen hat.
Es ist ein unterhaltsamer und berührender Roman mit viel italienischer Atmosphäre und wundervollen Charakteren. Empfehlenswert!«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz