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Mein Wille geschehe
Verfasser: Bernd Schwarze (1)
Verlag: Knaur (1664)
VÖ: 1. Juli 2021
Genre: Kriminalroman (9024)
Seiten: 384 (Broschierte Version), 305 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (2549), Kruzifix (3), Mord (6957), Pastoren (30), Selbstzweifel (78)
Charts: Einstieg am 16. Juli 2021
Zuletzt dabei am 27. Juli 2021
Erfolge: 4 Spiegel Paperback Top 20 (Max: 16)
1 Österreich Taschenbuch Top 10 (Max: 8)
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Errechnet auf Basis von 108 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Mein Wille geschehe« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)     Tags (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. September 2021 um 15:30 Uhr (Schulnote 2):
» Weniger ein klassischer Krimi, sondern eher ein warmherziger Roman voller Humor

Bei seinem Debüt legt der Autor Bernd Schwarze einen gelungenen Roman vor, der der Bezeichnung Kriminalroman zwar nicht so ganz gerecht wird, mich aber unter dem Strich doch gut und spannend unterhalten konnte.

Allerdings hat der Verlag sich und seinem Autoren keinen Gefallen getan, Sebastian Fitzek hier als Werbevehikel zu verwenden, auch wenn dieser gemäß Nachwort durch seine Freundschaft zum Autoren wohl tatsächlich einen kleinen Anteil an der Entstehung des Buches hatte. Der Name Fitzek weckt aber natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, die das Buch nicht erfüllen kann und das auch gar nicht will.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der evangelische Pastor Benedikt Theves, der seit Jahren seinen Dienst in der fiktiven niedersächsischen Gemeinde Alsberg versieht. Als er eines guten Tages im Affekt einen gewalttätigen Ehemann erschlägt, der sich in der Sakristei mit seinen Taten brüstet, steht sein Leben urplötzlich komplett auf dem Kopf. Einerseits wird er nach seiner Tat von Selbstzweifeln und der Frage, ob er sich der Polizei stellen soll, geplagt, andererseits verschafft ihm dies aber auch eine fast schon unheimliche Energie und einen beachtlichen Aufwind, der seine Beliebtheitskurve in ungeahnte Höhen katapultiert. Gibt es für ihn einen Ausweg aus diesem Dilemma ?

Mit einen packenden Schreibstil, der auch immer mit einem gewissen Augenzwinkern daherkommt, treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran. Das die Geschichte in der vorösterlichen Zeit spielt, ist dabei kein Zufall, geschickt baut der Autor, der als pastoraler Leiter der Kultur- und Universitätskirche St. Petri zu Lübeck natürlich weiß, worüber er hier schreibt, die Besonderheiten dieser Zeit in das Geschehen ein. Dabei bin ich wahrscheinlich nicht mal bibelfest genug, um all die kleinen Details und Anspielungen zu entdecken, mein Vergnügen beim Lesen wurde dadurch aber nicht getrübt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind.

Wer hier einen spannenden Kriminalroman erwartet und sich vom Namen Sebastian Fitzek auf dem Cover locken lässt, wird am Ende vielleicht enttäuscht sein. Wer sich aber auf die ungewöhnliche Geschichte mit seinen durchaus liebenswerten Figuren einlässt, wird mit einem warmherzigen Buch voller Humor belohnt.«
  15      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 26. August 2021 um 16:02 Uhr (Schulnote 2):
» Interessantes Thema
Bernd Schwarze hat in diesem Kriminalroman sein über viele Jahre angesammeltes Wissen über gelebte Religion und gesellschaftliche Werte am Leben des Pastors Benedikt Theves lebendig umgesetzt. Der Klappentext lässt den Leser im Grunde bereits wissen, worum es geht. Der an sich selbst zweifelnde Kirchenmann begeht einen Totschlag im Affekt und muss sich seinem Gewissen sowie dem Hauptkommissar René Wilmers stellen.

Die Tat an sich wird vom Autor sehr eindrucksvoll beschrieben, die Entscheidung, den Toten im ersten Schock zu verstecken, ist nachvollziehbar.

Nun schöpft der Geistliche durch diese Tat allerdings auch große Kraft und seine Predigten werden machtvoll, die Kirche füllt sich wieder Eine erstaunliche Entwicklung.

Bernd Schwarze schreibt seinen Krimi hauptsächlich aus der Sicht des Benedikt Theves, einige Perspektivwechsel sorgen für ein wenig mehr Spannung. Zu Beginn beschreibt der Autor hauptsächlich das Leben des Geistlichen, was die Story ein wenig langatmig macht. Mit der Veränderung des Protagonisten nimmt auch die Geschichte Fahrt auf.

Die Charaktere sind sehr gut entwickelt, besonders den Protagonisten konnte ich mir lebhaft vorstellen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und auch oft detailliert auf Einzelheiten fokussiert. Der Hauch Philosophie, der durch dieses Buch weht, hat mir gefallen.

Mir gefällt die in diesem Kriminalroman umgesetzte Idee, ich gebe dem Buch 4 Sterne.«
  10      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 29. Juli 2021 um 11:31 Uhr (Schulnote 3):
» Es weckt große Erwartungen wenn bekannte Namen mit auf dem Cover stehen. Und es weckt auch Erwartungen wenn zu viel im Rückentext oder in anderen Veröffentlichungen sehr viel über den Inhalt verraten wird. Dieser Text ist ein richtiger Spoiler.
Benedikt Theves ein Pastor der evangelischen Kirche ist etwas depressiv und hat wenig Kraft sich gegenüber seiner Umwelt durch zusetzen. Bis ihm eines Tages der Kragen platzt. Er begeht Totschlag. Im ersten Schock versteckt er die Leiche. Als das er jetzt komplett zusammenbricht geschieht das Gegenteil, er kann sich auf moderate Art wehren und seine Predigten und Ideen werden mit Begeisterung angenommen.
Im Grunde wusste ich was im Buch geschehen würde aber ich war neugierig auf das danach. Bis ich aber beim Geschehen angelangt war dauerte es etliche Seiten. Zu ausführlich wurde Kindheit, Befinden, Ehe und Umfeld des Pastors erzählt. Die Tat an sich war schon bekannt und dann kam der interessante Teil.
Wie lebt man als Pastor mit seiner Schuld. Meiner Meinung nach nicht so, aber das machte den Clou der Geschichte aus. Die Selbstzweifel und die Versuche der Beichte waren gut dargestellt, die Reaktionen darauf ebenso. Das war der normale Teil. Dann kam der Schluss und der hatte es in sich. Da war wirklich Gottes Hilfe im Spiel. In der Geschichte und auch beim Schreiben. Denn um auf so etwas zukommen muss man alle Spielarten des menschlichen Wesens in und auswendig kennen.
Ich hatte mehr erwartet, war aber nicht enttäuscht. Wenn im nächsten Buch dieses Autors auf die Eingangs beschriebenen Namen und Spoiler verzichtet werden, wäre das ein überzeugendes Leseangebot.«
  12      1        – geschrieben von Petra Wiechmann
 
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