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Jonah Colley 1 - Die Verlorenen
Verfasser: Simon Beckett (16)
Verlag: Wunderlich (205)
VÖ: 8. Juli 2021
Genre: Thriller (7382)
Seiten: 416 (Gebundene Version), 405 (Kindle-Version)
Original: The Lost
Themen: Leichen (2535), London (1855), Spezialeinheiten (89), Treffen (99)
Charts: Einstieg am 14. Juli 2021
Höchste Platzierung (1) am 17. Juli 2021
Zuletzt dabei am 13. Oktober 2021
Erfolge: 11 Media Control Top 10 Print (Max: 1)
10 Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
4 BILD-Bestseller Top 20 (Max: 1)
15 Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
10 Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
13 Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Jonah Colley 1 - Die Verlorenen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (18)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (9)     Tags (21)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Es gibt im Laufe eines Literaturjahres eine Handvoll Neuerscheinungen, die man als Mitarbeiter an einer Bücher-Webseite unbedingt gelesen haben muss, weil man wissen sollte, was gerade besonders relevant ist. Wenn Simon Beckett einen neuen Thriller schreibt und dieser auch noch den Auftakt zu einer neuen Reihe bildet, dann ist solch ein Fall definitiv eingetreten. Nicht umsonst werden derzeit zahlreiche Plakatwände mit Werbung für das Buch beklebt - etwas, das nahezu jeden anderen Autor neidvoll erblassen lässt. Im ersten Schritt haben wir ein halbes Dutzend Mitarbeiter darauf angesetzt, die ersten Seiten von »Die Verlorenen« für unser »Projekt 10« zu lesen, um anschließend zu entscheiden, ob der Auftakt bereits so gut ist, dass er Lust darauf macht, das gesamte Werk zu lesen.

Das Buch

»Die Verlorenen« ist am vergangenen Donnerstag im Wunderlich Verlag erschienen. Damit sind wir hierzulande in einer einzigartigen Situation, denn die englische Originalausgabe »The Lost« wird erst im November erscheinen, wenn wir das recht gesehen haben. Der Thriller ist 416 Seiten lang und hat einen Preis von 24 Euro. Für vier Euro weniger bekommt man das Buch in digitaler Form, zudem gibt es eine 11:11 Stunden lange Hörbuchausgabe. Diese wurde von Johannes Steck gelesen, den wir teamintern seit seiner Vertonung der Zwerge-Saga von Markus Heitz für einen der besten deutschen Hörbuchsprecher halten. Erschreckend, dass das schon wieder anderthalb Jahrzehnte her ist.

Becketts Thriller bildet den Auftakt zu einer Reihe, in der ein Ermittler von einer Spezialeinheit der Londoner Polizei namens Jonah Colley im Mittelpunkt stehen wird. In Großbritannien hat Beckett mit seinem dortigen Verlag Trapeze Books einen Vertrag über zunächst zwei Romane mit seiner Beteiligung abgeschlossen. In diesem ersten Band stößt Colley in einer Lagerhalle auf die Leiche eines Freundes sowie auf weitere Opfer. Diese wurden in Plastikplanen eingewickelt, die so ausschauen, als seien sie Kokons. Eines der Opfer scheint noch am Leben zu sein.

Kleine Anmerkung dazu: Wir haben uns bei dieser Kurzbeschreibung an der Online-Beschreibung des gebundenen Buchs und der E-Book-Version orientiert. Die Beschreibung des Hörbuchs geht noch viel weiter und enthält fürchterlich viele Spoiler. Wir raten daher dringend davon ab, diese zu lesen, denn man verdirbt sich dadurch bereits einen ganzen Stapel an Aha-Momenten, auf die man sonst erst nach langem Schmökern stoßen würde.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Ohne dass der Leser bis hierhin viel über Jonah Colleys Vorgeschichte erfährt, bekommt der Ermittler zu Beginn einen Anruf seines früheren Freundes und Trauzeugen Gavin, der zeitgleich mit ihm Polizist geworden war, von dem er nun aber schon lange nichts mehr gehört hat. Gavin bittet ihn, mitten in der Nacht an einen Platz namens »Slaughter Quay« zu kommen. Da er das Wörtchen »bitte« einflechtet, was er sonst nie tut, weiß Colley, dass es sich um etwas Ernstes handelt. Punkt Mitternacht findet er sich an dem erwähnten Ort ein und stößt auf eine Lagerhalle. Indem er Gavin anklingelt, der seine Anrufe nicht annimmt, tastet er sich im Dunklen zu dem Punkt vor, an dem sich Gavin kurz zuvor noch befunden haben musste. Statt seines einstigen Freundes findet er dessen Handy sowie eine Blutspur. Dieser folgend gerät er in einen weiteren Raum, wo er schlussendlich auf Gavin stößt ... der mausetot ist. Als er ein Geräusch vernimmt, dreht er sich um und entdeckt die Silhouetten dreier rund 1,80 Meter großer Kokons aus Plastikplanen. Aus einer der drei kamen die Geräusche, und ein Stück Plane klappt um. Er zieht daran und legt das Gesicht einer Frau frei. Diese murmelt undeutlich, dass sie Nadine heißt. Augenscheinlich hat sie große Schmerzen, die daher rühren, dass sich Branntkalk an der Plane befindet. Jonah merkt, dass Nadine ihn entgeistert anstarrt ... oder besser gesagt: Sie starrt zu einem Punkt hinter ihm, ganz so, als hätte sie eine weitere Person entdeckt, die sich dort befindet.

Fazit

Gerade im Thrillerbereich kommt es bekanntlich oft vor, dass ein Prolog vorangestellt wird, der gleich mal einen Schockmoment setzt, um den Leser auf Trab zu bringen, der aber erstmal in keinem erkennbaren Zusammenhang zur Buchbeschreibung steht. In diesem Fall könnte der Zusammenhang nicht größer sein, denn die ersten Seiten des Buchs geben praktisch 1:1 wieder, was im Klappentext zusammengefasst wurde. Die Wirkung auf den Leser ist aber die gleiche. Das eigentliche Vorantasten in der Dunkelheit und der Leichnam des Freundes des Ermittlers sind zunächst einmal Thriller-»Standardkost«, die zwar gut und detailliert beschrieben wird, einen aber noch nicht aus den Socken haut. Ganz anders sieht es da schon mit der Idee aus, Opfer in Kokons zu packen. Damit hat Beckett hier gleich einen Moment erschaffen, der dem Leser so (vermutlich) noch nicht begegnet ist und der sich ihm eindringlich ins Hirn schneiden wird. Denn es handelt sich um einen jener Augenblicke, in denen man sich fragt, was eigentlich in den Köpfen von Thriller-Autoren vor sich geht, dass sie dort so perfide Bilder erschaffen können. Erschreckend, und das meinen wir in dem Fall absolut positiv. Dass es mit der Entdeckung noch nicht getan ist, sondern Nadines Blick verrät, dass es jetzt gleich noch eine Nummer schlimmer werden dürfte, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. So braucht es erst einmal gar nicht viele Informationen über Jonah Colley, um schon wie ein Flitzebogen gespannt zu sein. Kein Wunder also, was unsere Testleser nach dem Auftakt entschieden haben: Carmen Gruber, Lydia Neidhardt, Nadine Wagner, Sebastian Leder, Tino Miccolis und Yvi Leutbecher werden »Die Verlorenen« allesamt lesen. Sobald der erste von ihnen damit fertig sein wird, werden wir euch also eine vollständige Rezension bieten können.
– geschrieben am 13. Juli 2021
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