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Jonah Colley 1 - Die Verlorenen
Verfasser: Simon Beckett (16)
Verlag: Wunderlich (200)
VÖ: 8. Juli 2021
Genre: Thriller (7215)
Seiten: 416 (Gebundene Version), 405 (Kindle-Version)
Original: The Lost
Themen: Leichen (2413), London (1801), Spezialeinheiten (86), Treffen (95)
Charts: Einstieg am 14. Juli 2021
Höchste Platzierung (1) am 17. Juli 2021
Zuletzt dabei am 30. Juli 2021
Erfolge: 3 Media Control Top 10 Print (Max: 1)
3 Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
3 BILD-Bestseller Top 20 (Max: 1)
3 Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
3 Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
4 Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2021 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Jonah Colley 1 - Die Verlorenen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (2)     Tags (7)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor wenigen Tagen ist Simon Becketts neuester Thriller »Die Verlorenen« erschienen, und wir hatten ihn zum Thema unserer Reihe »Projekt 10« gemacht. Offen blieb indessen noch unsere Meinung zum kompletten Buch, und diese möchten wir nun folgen lassen. Erschienen ist der Auftakt zur »Jonah-Colley-Reihe« am 8. Juli im Wunderlich Verlag. Für die gebundene Ausgabe sind 24 Euro hinzublättern, die Digitalvariante kostet vier Euro weniger. Obendrein extiert eine Hörbuchversion, die vom hervorragenden Sprecher Johannes Steck eingelesen wurde und eine Laufzeit von 11:11 Stunden hat.

Der im Reihentitel erwähnte Jonah Colley ist ein Mann von der Londoner Polzei, genauer gesagt arbeitet er für eine Spezialeinheit. Er trägt eine Reihe von Bürden mit sich herum, so hat er unter anderem einst seinen kleinen Sohn eingebüßt, und er gibt sich selbst die Schuld daran. Er erhält zu Beginn der Geschichte einen Anruf, in welchem er von einem früheren Freund darum gebeten wird, zum »Slaughter Quay« zu kommen. Gesagt, getan: Als Colley um Mitternacht eintrifft, findet er eine düstere Lagerhalle vor. Als er sich darin Schritt für Schritt vorarbeitet, stößt er zunächst auf den leblosen Körper seines einstigen Freundes, dann auf drei Opfer, die in Plastikplanen eingewickelt wurden, welche wie Kokons wirken. Und das ist noch lange nicht alles: Der Mann, der dafür verantwortlich ist, befindet sich mit ihm im Raum. All das markiert den Auftakt zu einem wahren Höllenritt für Colley.

Nun ... natürlich muss man dem Beginn neuer Buchreihen erstmal die Gelegenheit geben, die neue Ausgangsposition und die neuen Figuren aufzubauen und zu etablieren. Andererseits: Bei den David-Hunter-Thrillern hatte es schon ab dem ersten Band richtig geflutscht. Womöglich liegt es daran, dass man im Laufe der Jahre inzwischen einfach zu viele Thriller gelesen hat, dass man nicht sofort genauso geflasht ist wie damals? Das Buch ist zweifelsfrei ein gutes, aber so richtig mitgerissen fühlt man sich trotzdem nicht. Dass man weiß, dass ein Buch den Auftakt zu einer Reihe darstellt, ist daran nicht ganz unschuldig, denn wann immer Jonah Colley in Lebensgefahr schwebt, prallt dies beim Leser ab, denn so groß kann die Gefahr schließlich nicht sein, wenn er nochmal einen Auftritt bekommen wird. Neben vielen kleineren Wendungen gibt es in dem Buch eine richtig große Wendung, und als wir im (noch bevor wir an die Stelle gelangten) teamintern darüber gesprochen haben, hat absolut jeder von uns mit exakt dieser Wendung gerechnet, da es einfach zu auffällig war, dass ein paar Informationen nie wörtlich hingeschrieben wurden, sondern immer eine Alternative offenließen. Und noch ein Kritikpunkt: Die Erklärung, die der Täter am Ende für sein Handeln liefert, passt zwar zur Storyline, ist aber hanebüchen zusammenkonstruiert. Nicht zuletzt sind einige Figuren überaus holzschnittartig erschaffen worden, stellvertretend sei hier Kommissar Fletcher genannt.

Bedeutet dies nun also, dass uns »Die Verlorenen« nicht gefallen hat? Nein, das bedeutet es nicht, denn Beckett weiß eben, wie man schreibt. Was sowohl den Aufbau des großen Spannungsbogens als auch szeneninterne Spannungsbögelchen angeht, werden alle Register gezogen, das Tempo ist hoch, falsche Fährten werden ausgelegt, neben dem eigentlichen Täter werden Feindbilder wirksam aufgebaut, und wenn dann doch mal ein Durchhänger droht, dann bekommt Jonah Colley schnell mal die nächste Verletzung verpasst. Vermutlich würde Kritikerdarsteller Denis Scheck das alles trotzdem verreißen und im untalentierten Versuch, den Autor zu treffen, dessen Leserschaft beleidigen, aber es gibt eben Prinzipien beim Schreiben, die einfach immer wirken und denen man sich nicht entziehen kann, wenn man nicht gerade in einer Wolke der Selbstgefälligkeit schwebt. Deshalb ist »Die Verlorenen« auch trotz der Kritikpunkte ein mitreißendes Buch, und da es mehr als eine Handvoll Fragen offen lässt, wird man höchstwahrscheinlich beim Erscheinen des Nachfolgers auch wieder zugreifen.
– geschrieben am 17. Juli 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz