Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.402 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Johanne Karl«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Wir für uns
Verfasser: Barbara Kunrath (3)
Verlag: Fischer (1907) und Krüger (109)
VÖ: 1. Juli 2021
Genre: Frauenliteratur (1454)
Seiten: 400
Themen: Begegnungen (3285), Neuanfang (1263), Schwangerschaft (667), Verlust (902)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,50 (70%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
0%
2
50%
3
50%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,73 (85%)
1
47%
2
40%
3
7%
4
7%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 15 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Wir für uns« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (15)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. Oktober 2021 um 15:07 Uhr (Schulnote 2):
» „Carpe diem“ rät der Dichter Horaz. Doch wir alle kennen das, dass wir Dinge aufschieben, weil es gerade nicht so passt.
Auch Josie hat ihre Wünsche auf „später“ verschoben. Nun ist sie Anfang vierzig und hat eine Beziehung zu Bengt, der schon eine Familie hat. Dann ist Josie unverhofft schwanger und Bengt möchte kein Kind mehr.
Auch Kathi hat vieles auf „später“ verschoben. Nun ist sie alleine, da ihr Mann nach über fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens verstorben ist und ihr Sohn ihr fremde geworden ist.
Dann bringt der Zufall diese beiden ungleichen Frauen zusammen. Sie spüren gleich eine Verbindung und was noch wichtiger ist: Sie fühlen sich verstanden. Das Leben der beiden Frauen verändert sich und eröffnet damit neue Chancen.
Dies ist mein zweiter Roman der Autorin Barbara Kunrath. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und die Geschichte zeig6t, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu verändern.
Ich konnte mich beide Frauen gut hineinversetzen. Sie haben ihr Leben nach dem Mann ausgerichtet und sich selbst ein wenig darüber vergessen. Es ist nicht einfach, sich dann aufzuraffen und Änderungen im Leben zuzulassen. Doch sie geben sich gegenseitig Kraft und Zuversicht.
Diese Geschichte regt dazu an, sich Gedanken zu machen, ob man nicht auch einiges auf „später“ verschoben hat.
Eine emotionale Geschichte, die mir gut gefallen hat.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 27. Oktober 2021 um 23:48 Uhr (Schulnote 2):
» Eine neue Chance im Leben

Josie hat damit überhaupt nicht gerechnet: Sie ist schwanger. Von Bengt, der kein Kind mit ihr möchte, denn er hat schon eine Familie. Seit neun Jahren ist sie mit ihm zusammen, erst an zwei Abenden in der Woche, dann nur noch an einem. Bengt erwartet, dass sie das Kind abtreibt. Doch was will Josie? - Kathis Mann ist überraschend gestorben, nach fast fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Durch einen Zufall treffen sich Kathi und Josie. Beide haben so vieles in ihrem Leben aufgeschoben. Die Begegnung verändert beider Leben, denn sie helfen sich gegenseitig in ihren Bemühungen zu überlegen, welche Chancen ihnen die neue Lebenssituation bietet.

Zwei Frauen, die wegen der Liebe zu einem Mann auf vieles verzichtet haben, bekommen eine neue Chance vom Leben. Beide zaudern eine Weile, doch dann finden sie endlich die Power, die sie bisher nicht genutzt haben. Wie sich diese Änderungen ergeben, wie sich die beiden in ihrer Entwicklung ergänzen, ist einfühlsam beschrieben. Als Leserin kann man sich gut in die Gedanken der beiden Frauen einfühlen, setzt sich mit den Verletzungen auseinander, die Kathis und Josies Leben begleitet haben. Nebenbei werden einige wichtige Themen in die Geschichte eingearbeitet, die zum Nachdenken anregen.

Diese Geschichte über zwei Frauen, die zu ihrer Stärke zurückfinden, empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 24. August 2021 um 19:11 Uhr (Schulnote 4):
» Barbara Kunrath stellt uns zwei interessante Frauen vor: die 41-jährige Josi, die von ihrem verheirateten Freund schwanger wird, und Kathi, die kurz vor ihrem 50. Hochzeitstag frisch verwitwet ist. Beide lernen sich durch einen Zufall kennen, aus dem sich eine unerwartete Freundschaft entwickelt. Beide finden sich an ungeplanten Weggabelungen wieder und müssen sich entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Eine spannende Prämisse, die die Autorin aus meiner Sicht leider mit vielen Banalitäten und frustrierenden Handlungsentscheidungen verschenkt. Die Geschichte um Kathis Laden hat mich z.B. nicht sonderlich begeistert. Auch wenn immer mal anklingt, dass das keine einfache Sache ist, was Kathi dort aufbaut, wird der eigene Laden für mich zu sehr romantisiert. Auch das Frauenbild finde ich fragwürdig: Es gibt kaum eine weibliche Figur in diesem Roman, die nicht betrogen oder verlassen wurde und trotzdem noch lauter Entschuldigungen für den jeweiligen Mann findet. Hier hätte ich mir mehr Vielfalt gewünscht. Am unerträglichsten ist Josies "Beziehung" zu Bengt. Neun Jahre ist sie seine Geliebte. Erst als sie ungewollt schwanger wird und er sie zu einer Abtreibung drängen will, erkennt Josie langsam, dass er vielleicht doch nicht ganz der Traumprinz ist, für den sie ihn gehalten hat.

Dazu kommt auch, dass die Handlung von vielen Zufällen beeinflusst wird: Kathi könnte eine größere Summe für ihren Traum benötigen? Sie findet richtig viel Geld, von dem sie nichts wusste, im Nachlass ihres Mannes! Josi überlegt, ob sie ihr ungeborenes Kind auf eine Trisomie testen lassen soll? Sie trifft zufällig ein liebenswertes Mädchen mit Downsyndrom und dessen Mutter! Das alles ist leider nicht besonders realistisch und wirkt konstruiert. Außerdem sorgen die ganze Zufälle dafür, dass die Frauen einige Probleme nicht aktiv lösen, sondern immer wieder fremdbestimmt wirken.

Das ist vermutlich mein größtest Problem mit dem Roman: Die Charaktere handeln selten aus eigenem Antrieb, sondern immer weil die Umstände, Ereignisse oder Menschen in ihrem Leben sie zu einer Reaktion zwingen.

Die Erinnerungen der Protagonistinnen nehmen ebenfalls viel Raum in der Geschichte ein. Sie erklären natürlich viele Verhaltensweisen oder Entscheidungen, die die beiden treffen, daher sind die Rückblenden durchaus wichtig. Leider wiederholen sie sich zum Teil unnötig und sind mir nach einer Weile etwas zu viel geworden. Da hätte ich mir einen größeren Fokus auf die Gegenwart gewünscht, denn wichtige Momente in der Handlungsgegenwart wie Josies dramatischer Mosel-Urlaub mit ihrer Mutter oder der unverständliche Umgang mit der Homosexualität eines Verwandten werden für mein Empfinden zu sehr nebenbei behandelt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Frauen erzählt, wobei Josie Ich-Erzählerin ist und Kathis Kapitel in personaler Sie-Perspektive geschrieben sind. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, aber das ändert für mich leider nichts an den deutlichen Längen. Die Geschichte hat mich leider emotional nicht angesprochen.«
  17      1        – geschrieben von lizlemon
Kommentar vom 23. August 2021 um 17:50 Uhr (Schulnote 1):
» Kathi und Josie sind die Hauptpersonen im Roman „Wir für uns“. Ein segensreicher Zufall führt sie zusammen und sie verstehen sich auf Anhieb. Obwohl sie etwa 30 Jahre trennen, spüren sie, dass sie in der momentanen Situation eine Stütze für das Gegenüber sein können. Kathi trauert um ihren Mann, mit dem sie nahezu 50 Jahre verheiratet war. Josie steht vor der Frage: abtreiben oder als Alleinerziehende durchs Leben gehen? Kathis Geschichte wird von einer dritten Person und Josies von ihr selbst erzählt. Der Leser begleitet die beide Frauen über einen Zeitraum von etwa 11 Monaten und es geschieht sehr viel.

Josie ist bereits über 40 und sorgt sich um ihr Baby. Ist es nicht zu gefährlich, in diesem Alter noch ein Kind zu entbinden? Was wäre, wenn es behindert ist? Wie lebt es sich als Alleinerziehende und wird der Erzeuger ihr Unterhalt zahlen? Diese Sorgen treiben Josie um und es gibt viele Überlegungen, die nachvollziehbar sind. Am Ende des Buches schreibt die Autorin, wie sie beim Schreiben damit umging und welche Gedanken sie sich dabei machte. Das merkte ich beim Lesen und sage ihr, dass sie ihre Intension perfekt realisierte.

Kathi hat ganz andere Sorgen. Ihr großer Sohn ist ihr fremd geworden und sie fragt sich, was in der Erziehung falsch lief. Sie denkt auch viel an ihren verstorbenen Mann und es wird klar, dass in der Ehe nicht alles perfekt vonstattenging. Aber, so war es früher, die Menschen rauften sich zusammen. Trennung kam nicht infrage. Allerdings denke ich, dass Kathi doch einige ihrer Schritte im Nachhinein bereut.

Nur das Heute zählt und dann auch nur das, was einem selbst gut tut. Nicht zu viel nach den Anderen schauen und sich nur nach deren Meinung richten. Das nehme ich aus dem Buch mit in den Alltag. Aber auch die Gedanken zur Pränataldiagnostik werden mich noch eine Weile begleiten.«
  10      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 5. August 2021 um 20:18 Uhr (Schulnote 1):
» Josie ist 41 Jahre alt und schwanger von Bengt. Bengt ist verheiratet, hat schon zwei Kinder und drängt Josie dazu, das Kind abzutreiben. Josie sieht diese Schwangerschaft als letzte Chance Mutter zu werden...doch ein Kind ohne Vater aufziehen? Schafft sie das? Durch einen glücklichen Zufall lernt Josie Kathi kennen, die gerade ihren Mann Werner nach langer Ehe beerdigen musste. Die beiden Frauen schliessen, trotz der dreissig Jahre Altersunterschied, schnell Freundschaft.

Die Geschichte um Josie und Kathi ist eine, die mitten aus dem Leben entsprungen sein könnte. Nicht nur, dass die Themen authentisch daher kommen. Die Figuren tun es ebenfalls und kommen dem Leser sehr nahe. Denn in abwechselnden Kapiteln erfährt man in Ich Perspektive die Sichtweise von der schwangeren Josie und der trauernden Kathi.

Bei Josie spürt man sehr schnell, wo der Hase in der Beziehung mit Bengt begraben liegt. Man spürt auch, wie sie hin und her gerissen ist. Die Diskussion, um das Schicksal des gemeinsamen Kindes, zeigt viele Facetten der Beziehung zwischen Josie und Bengt. Ich hatte sehr viel Mitleid mit Josie, denn ihr Leben zu Beginn des Buches, empfand ich als trist. Bedrückend wie sie sich verbiegt, um so zu sein, wie Bengt sie haben möchte.

Und dann ist da auch noch Kathi, die nach einer erfüllten Ehe zurückblickt und merkt, dass nicht alles so perfekt war, wie sie dachte. " Er gab ihr Sicherheit und sie ihm Ruhe" ist wohl doch nicht das Nonplusultra einer Ehe. Sehr tiefgündig sind die Überlegungen von Kathi, die auf ihr Leben zurückschaut.

Beide Lebenssituationen haben mich gleichwertig gefesselt. Ich fand vor allem die Unterschiede toll.

Die Autorin hat bei mir Emotionen geweckt. Im Bezug zu den Beziehungen beider Frauen, aber auch zur Lebenssituation von Kathis Sohn Max. Und dann sind auch noch die Themen pränatale Tests, Kinder mit einem Down Syndrom und Klimawandel.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen. Vor allem der Neubeginn, den beide Frauen anpacken, ist faszinierend.

Den Schreibstil habe ich als sehr gut lesbar empfunden. Ich hatte " Wir für uns" relativ schnell gelesen, Da immer wieder Unerwartetes geschieht, konnte ich es kaum aus der Hand legen.«
  14      0        – geschrieben von Igela
 
Seite:  1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz