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Your Choice - Liebe auf Umwegen
Verfasser: Melissa Ratsch (20)
Verlag: Books on Demand (3821)
VÖ: 1. Juli 2021
Genre: Romantische Literatur (24329)
Seiten: 586 (Taschenbuch-Version), 459 (Kindle-Version)
Themen: Beziehungen (2121), Buchhändler (47), Buchladen (111), Einladung (215), Entscheidungen (2010)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2021 nominieren
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Du bestimmst, wie diese Liebesgeschichte verläuft!

Der Buchhändler Jordan erfüllt sich den Traum von einem eigenen Laden. Dabei erhält er Unterstützung von der taffen Investorin Sasha. Zwischen ihnen herrscht sofort eine besondere Verbindung, aber treffen sie auch die richtigen Entscheidungen, um eine Chance zusammen zu haben?

Wer ruft Sasha an, als sie mit Jordan alleine ist?
Traut sich Jordan, eine Einladung anzunehmen?
Wer wartet am Ende eines langen Tages vor der Haustür auf die beiden?

Über die Antworten auf diese Fragen entscheidest du!

Mit „Your Choice – Liebe auf Umwegen“ hältst du nicht nur ein Buch in der Hand, sondern gleich mehrere. Auf deinem Weg durch die Geschichte kannst du an mehreren Punkten wählen, wie es weitergehen soll. Dadurch gibt es insgesamt acht mögliche Enden, die du alle erkunden kannst!
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Michael war anfangs fuchsteufelswild gewesen, als er das Schreiben ihres Anwalts erhalten hatte, doch nach seiner ersten Wut hatte er zugestimmt. Sasha war sich sicher, dass es selten eine so reibungslose und unblutige Scheidung mit derart vermögenden Parteien gegeben hatte, wie die von Michael und ihr.
     Sie gingen sich nicht gerade aus dem Weg, doch sie suchten definitiv auch nicht die Nähe des anderen. Bei gesellschaftlichen oder geschäftlichen Anlässen schafften sie es, sich gesittet zu unterhalten. Es war mehr, als Sasha sich hätte wünschen können.
     Die ganze Sache hatte sie aber auch zwei Dinge gelehrt: Erstens würde sie nie wieder ihrem Vater einen Gefallen tun, der nicht rein geschäftlich war und zweitens würde sie sicher keinen Alphamann mehr in ihr Privatleben lassen.
     Beides bedeutete nur Scherereien, die sie nicht gebrauchen konnte.
     „Die meisten meiner Pläne gelingen“, sagte ihr Vater und holte sie aus ihren Gedanken. Sasha sagte darauf nichts, sondern wartete geduldig ab, bis George Pearce mit dem wahren Grund für seinen Anruf aufwartete.
     Tatsächlich sagte er nach kurzer Zeit: „Ich will dir ein Angebot für eine Partnerschaft machen.“
     „Vater, du weißt doch, dass ich nicht ins Baugewerbe einsteigen will.“
     „Ja, aber das hier dürfte ganz nach deinem Geschmack sein“, erwiderte er und klang dabei sehr selbstzufrieden. „Es handelt sich um ein Projekt eines dieser Start-Ups, die du so magst. Sie planen eine Öko-Siedlung in einem Neubaugebiet von Seattle. Meine Sekretärin schickt dir bereits die Details.“
     „Ich werde es mir ansehen“, seufzte Sasha, konnte aber ein Lächeln nicht unterdrücken. „Bis bald Vater.“
     „Bis bald.“
     Ein Tuten in der Leitung und ihr Vater war weg. Sasha drückte die entsprechende Taste an ihrem Lenkrad, noch immer ein Lächeln im Gesicht. Sie wusste ganz genau, was ihr Vater mit dieser Aktion plante. Es war seine verquere Art, ihr ein Friedensangebot zu machen und wieder mehr Kontakt mit ihr zu haben.
     Andere Väter entschuldigten sich einfach oder kauften ihren Kindern irgendwelche Geschenke, aber das war für George Pearce schon immer zu banal gewesen. Er fädelte stattdessen Millionen-Deals ein, um seine Zuneigung zu bekunden.
     Gott sei Dank war Sasha kein emotionaler Typ, sonst hätte diese Unfähigkeit ihres Vaters offen seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, sie schon längst in eine teure Therapie getrieben. So hingegen machte sie sogar noch Gewinn dabei. Immerhin hatte ihr Vater ihr gezeigt, dass er wusste, was sie wollte und es akzeptierte. Zumindest bis zu einem gewissen Grad.
     Während Sasha die restliche Strecke zu ihrem Zuhause fuhr, plante sie im Kopf bereits, wen aus ihrem Team sie auf das Projekt ansetzen würde. Es war nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen, nicht nur weil ihr Vater sich nicht mit jedem abgeben würde.
     Am liebsten würde sie es selbst machen, doch das wäre genauso gefährlich. Ihr Vater könnte den Eindruck gewinnen, sie rumscheuchen zu können wie zu der Zeit, als sie diverse Praktika in seinen Unternehmen durchlaufen hatte. Die Tochter vom Boss zu sein war ihr eine sehr harte Lehre gewesen, denn die Angestellten hatten es ihr doppelt so schwer gemacht als den anderen.
     Sie würde wohl Victor schicken und dafür einige seiner Aufgaben übernehmen, die der Rest des Teams nicht stemmen konnten. An einer Kreuzung hielt sie an und ihr Blick fiel auf die Unterlagen, die auf dem Beifahrersitz lagen.
     Vielleicht wäre dieses kleine Projekt genau das richtige, um einmal wieder Kontakt mit der Basis zu bekommen, wie Sasha es so schön nannte. Sie wollte kein CEO sein, der abgeschottet in seinem Elfenbeinturm saß und vom täglichen Geschäft nichts mitbekam. Sie wollte gesehen und akzeptiert werden und das war ihr in all den Jahren bisher immer gelungen, wenn sie sich regelmäßig selbst um solche kleinen Aufträge kümmerte.
     Um keine Zeit zu verlieren, rief sie über das Kommunikationssystem ihres Wagens ihren Assistenten an und gab die entsprechenden Anweisungen durch. Sollte die Finanz- und Rechtsabteilung nichts Belastendes herausfinden, dann würde Jordan Baker sich schon bald über eine Zusage freuen können und Sasha hätte ein neues Projekt, für das sie angenehmerweise einmal nicht die Stadt verlassen musste.
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