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Your Choice - Liebe auf Umwegen
Verfasser: Melissa Ratsch (21)
Verlag: Books on Demand (3935)
VÖ: 1. Juli 2021
Genre: Romantische Literatur (24789)
Seiten: 586 (Taschenbuch-Version), 459 (Kindle-Version)
Themen: Beziehungen (2174), Buchhändler (48), Buchladen (114), Einladung (220), Entscheidungen (2045)
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Du bestimmst, wie diese Liebesgeschichte verläuft!

Der Buchhändler Jordan erfüllt sich den Traum von einem eigenen Laden. Dabei erhält er Unterstützung von der taffen Investorin Sasha. Zwischen ihnen herrscht sofort eine besondere Verbindung, aber treffen sie auch die richtigen Entscheidungen, um eine Chance zusammen zu haben?

Wer ruft Sasha an, als sie mit Jordan alleine ist?
Traut sich Jordan, eine Einladung anzunehmen?
Wer wartet am Ende eines langen Tages vor der Haustür auf die beiden?

Über die Antworten auf diese Fragen entscheidest du!

Mit „Your Choice – Liebe auf Umwegen“ hältst du nicht nur ein Buch in der Hand, sondern gleich mehrere. Auf deinem Weg durch die Geschichte kannst du an mehreren Punkten wählen, wie es weitergehen soll. Dadurch gibt es insgesamt acht mögliche Enden, die du alle erkunden kannst!
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Genau“, sagte Jordan, räusperte sich und begann zu erzählen. Anfangs verhaspelte er sich noch, doch je länger er redete, desto sicherer fühlte er sich. Er wollte das hier, diesen Laden. Er wusste, dass er das schaffen konnte. Es war nicht nur eine fixe Idee, sondern er hatte sich Monate für die Planung und Vorbereitung Zeit genommen.
     Alles, was noch fehlte, war das nötige Kapital für die letzten Umbauarbeiten. Kapital, dass ihm die Frau ihm gegenüber verschaffen konnte oder auch nicht. Es war eine besonders grausame Wendung des Schicksals, dass Jordan es sich womöglich mit einem einzigen, unbedachten Satz komplett mit Ms Pearce verspielt hatte.
     Ein dezentes Läuten erklang und unterbrach Jordan in seinem Redefluss.
     „Bitte entschuldigen Sie“, sagte Ms Pearce und zog ein Smartphone aus ihrer Hosentasche. Ihre Daumen flogen über das Display. Jordan versuchte, nicht zu auffällig darauf zu starren.
     Ein Seufzen von Ms Pearce, ehe sie zu ihm aufsah. Sie war kleiner als Jordan, was er aber schon gewohnt war. Er kannte nur wenige, die an seine eins fünfundneunzig herankamen. Dennoch fühlte er sich neben Sasha Pearce wie ein Winzling. Ihre Ausstrahlung war einschüchternd.
     „Wie es aussieht, muss ich mich nun von Ihnen verabschieden“, sagte sie mit einem freundlichen Lächeln. „Vielen Dank für Ihre Ausführungen und das Dossier. Mein Assistent wird sich bei Ihnen melden.“
     „Danke für Ihre Zeit“, beeilte sich Jordan zu sagen. Sie schüttelten die Hände und er geleitete sie zur Tür, die er ihr aufhielt. Wieder erklang das Läuten der Ladenglocke. Jordan verkniff es sich ihr hinterherzurufen, ob er gut oder schlecht abgeschnitten hatte. Ob er seinen Traum vom eigenen Laden begraben musste oder ob es doch noch Hoffnung gab.
     Auch hielt er sich davon ab, Sasha Pearce hinterher zu starren, während sie zu ihrer schwarzen Limousine ging. Stattdessen schloss er die Ladentür ab, ließ die Rollos wieder hinunter und griff nach seinem Smartphone, um zu googeln. Warum zur Hölle hatte er das vorher nicht auch schon gemacht?
     Schon der erste Eintrag über Sasha Pearce lieferte ihm all die Informationen, die ihn vor dem Fettnapf von der Größe eines Olympiaschwimmbeckens gerettet hätten.
     Sasha Pearce war dreißig Jahre alt und die einzige Tochter eines kanadischen Immobilien-Tycoons. Nach dem Besuch einiger Eliteuniversitäten hatte sie, statt in die Firma ihres Vaters einzusteigen, ein eigenes Geschäft aufgezogen. Durch das Investments von Start-Ups aus unterschiedlichen Branchen hatte sie nicht nur ein beachtliches Netzwerk über den ganzen Kontinent gesponnen, sondern erwirtschaftete regelmäßig Spitzenumsätze. Sie war geschieden und ihr derzeitiger Wohnort war Madison Creek.
     „Sie wohnt hier?!“, murmelte Jordan überrascht. Er selbst war erst seit knapp sechs Monaten wieder zurück in der Heimatstadt seiner Kindheit, aber davon hätte er doch eigentlich hören müssen. Andererseits war er viel zu beschäftigt mit dem Laden gewesen, als dass er Zeit für Klatsch und Tratsch gehabt hätte.
     Seine Treffen mit seinem alten Freund Henry waren seine einzigen Sozialkontakte außerhalb des Ladens gewesen. Von ihm hatte er auch den Tipp mit der Bewerbung bei Pearce Corp. bekommen.
     „Oh Mann“, seufzte Jordan und schüttelte den Kopf. Wenn er Henry erzählte, dass er den CEO der Investmentfirma für einen Mann gehalten hatte, dann würde er sich bestimmt vor Lachen auf dem Boden kringeln. Es war nur zu hoffen, dass Sasha Pearce nicht nachtragend war.

„Vater“, sagte Sasha und verzog das Gesicht, nachdem der tiefe Bariton des Mannes ihren Wagen erfüllt hatte. Ein Hoch darauf, dass Gregor Pearce sich gegen Videotelefonie sträubte. Ansonsten hätte er sehen können, wie wenig erfreut Sasha von seinem Anruf war. „Was kann ich für dich tun?“
     Ein Schnauben drang durch die Leitung. „Begrüßt du so deinen Vater, nachdem du dich sechs Monate nicht bei ihm gemeldet hast?“
     „Du warst es, der mir bei unserem letzten Treffen entgegengeschrien hat, dass ich dir nie wieder unter die Augen treten soll. Ich dachte, dass würde auch alle anderen Formen der Kommunikation umfassen.“
     „Ach Sasha“, brummte ihr Vater. „Ich war enttäuscht, das musst du verstehen.“
     „Von wem? Mir oder Michael?“
     „Ihr wart das perfekte Paar“, beharrte George Pearce.
     „Nein, das waren wir nicht“, sagte Sasha geduldig. „Nicht jeder deiner auf dem Papier so genialen Pläne geht auch auf.“
     Sasha hatte das auf die harte Tour lernen müssen, als ihre Ehe gescheitert war.
     Die einzige Sache, die sie ihrem Vater zuliebe getan hatte. Er hatte ihr Michael vorgestellt und sie hatte eingewilligt, sich mit ihm zu treffen. Anfangs war es zwischen Michael und ihr gut gelaufen, weswegen sie seinen Heiratsantrag angenommen hatte. Er hatte sich nicht an ihrem starken Charakter und ihren Kurven gestört – beides Merkmale, die sonst in der Gesellschaft für eine Frau ein Hindernis bedeuteten. Nicht jedoch für Sasha und auch nicht für Michael. Auch er war dominant und sie beide hatten dieselben Ziele verfolgt.
     Leider hatte sich nach einem Jahr herausgestellt, dass genau diese Gleichheit Gift für ihre Ehe gewesen war. In geschäftlicher Hinsicht hatten sie perfekt harmoniert, sich gegenseitig zu Höchstleistungen angespornt, doch in privatem Rahmen waren regelmäßig die Fetzen geflogen.
     Sasha hatte sich Michael nicht beugen wollen und er sich ihr umgekehrt genauso wenig. Ständig hatten sie versucht, den anderen auszustechen, ihn oder sie zur Kapitulation zu zwingen. Irgendwann hatten selbst der beste Versöhnungssex und die teuersten Luxusreisen die Situation nicht mehr kitten können. Sie wären früher oder später mit Messern oder anderen tödlichen Waffen aufeinander losgegangen, wenn Sasha nicht die Reißleine gezogen hätte.
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