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Your Choice - Liebe auf Umwegen
Verfasser: Melissa Ratsch (20)
Verlag: Books on Demand (3815)
VÖ: 1. Juli 2021
Genre: Romantische Literatur (24255)
Seiten: 586 (Taschenbuch-Version), 459 (Kindle-Version)
Themen: Beziehungen (2113), Buchhändler (47), Buchladen (111), Einladung (215), Entscheidungen (2008)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2021 nominieren
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Der Buchhändler Jordan erfüllt sich den Traum von einem eigenen Laden. Dabei erhält er Unterstützung von der taffen Investorin Sasha. Zwischen ihnen herrscht sofort eine besondere Verbindung, aber treffen sie auch die richtigen Entscheidungen, um eine Chance zusammen zu haben?

Wer ruft Sasha an, als sie mit Jordan alleine ist?
Traut sich Jordan, eine Einladung anzunehmen?
Wer wartet am Ende eines langen Tages vor der Haustür auf die beiden?

Über die Antworten auf diese Fragen entscheidest du!

Mit „Your Choice – Liebe auf Umwegen“ hältst du nicht nur ein Buch in der Hand, sondern gleich mehrere. Auf deinem Weg durch die Geschichte kannst du an mehreren Punkten wählen, wie es weitergehen soll. Dadurch gibt es insgesamt acht mögliche Enden, die du alle erkunden kannst!
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


Jordan Baker trat von einem Bein auf das andere, während er seine feuchten Hände an seiner Jeans abwischte. Er hatte das Gefühl, als würde ihm das Herz bis zum Hals schlagen. Jeden Moment müsste der Mann eintreffen, der über den Erfolg oder das Scheitern von Jordans Existenz entscheiden würde.
     Bei diesem Gedanken schmeckte er Blut und verzog das Gesicht.
     So elend hatte sich Jordan nicht einmal vor den Prüfungen an der Uni gefühlt. Und damals war er schon ein einziges Nervenbündel gewesen. Aber im Vergleich mit seiner aktuellen Gefühlslage war es damals ein echter Witz gewesen.
     Zum wiederholten Mal ließ er seinen Blick durch den Laden schweifen. Noch war er kahl und trostlos, aber in Jordans Vorstellung war er bereits komplett eingerichtet: Weiße Regale an den Wänden, über und über gefüllt mit Büchern, dazu eine gemütliche Ecke mit Tischen und Stühlen. Hier würden sich die Kunden hinsetzen und sich einen Kaffee gönnen können. An mehreren Abenden die Woche wollte Jordan Lesungen und andere kleine Veranstaltungen anbieten. Eine Liste mit den Kontaktdaten von Autoren aus der Gegend hatte er schon und die örtliche Bücherei war ebenfalls bereit, sich zu beteiligen.
     Noch bestand dieses Bild nur in Jordans Kopf und auf den recht nüchternen Zeichnungen und digitalen Schaubildern, die er zusammen mit seinem Kumpel Hector erstellt hatte. Jordan betete darum, dass diese Unterlagen und seine Ausführungen gleich genügen würden.
     Was würde Sasha Pearce wohl dazu sagen?
     Gerüchten zu Folge war er einer der kritischen Investoren des ganzen Bundesstaates. Wer ihn von einer Idee überzeugen konnte, so hatte Jordan zumindest gehört, der konnte sich seiner vollen Unterstützung und vor allem seiner zahlreichen Kontakte sicher sein.
     Etwas, das Jordan dringend brauchte. Er hatte seine letzten Ersparnisse in die Renovierung des Ladens gesteckt, die Hypothek auf das Haus war bis zur Schmerzgrenze ausgereizt. Wenn er nicht bald Umsatz und vor allem Gewinn machte, dann würde die Bank ihm alles wegnehmen.
     Wieder hob und senkte sich sein Magen. Jordan war froh, dass er an diesem Morgen nichts herunterbekommen hatte. Es bedeutete, dass er sich nun nicht übergeben konnte. Immerhin etwas. So Gott wollte, würde er den Termin mit Mr Pearce überstehen, ohne einen Herzinfarkt zu erleiden.
     Die Aufschrift auf seinem Grab wäre wohl ziemlich erbärmlich: Hier ruht Jordan Baker. Er wurde zweiunddreißig und hat nichts in seinem Leben hinbekommen. Nicht einmal eine Freundin hatte er. Was für ein Versager.
     Jordan zuckte zusammen, als die Glocke vorne an der Ladentür klingelte und ihn aus seinem Selbstmitleid riss. Der fröhliche Laut klang in seinen Ohren wie der Ruf zum jüngsten Gericht.
     Jetzt zählt es, sagte er sich, atmete tief durch und setzte ein, wie er hoffte, gewinnendes Lächeln auf. Schnellen Schrittes kam er aus dem Hinterzimmer... und blieb wie angewurzelt stehen. Mitten im Raum stand eine Frau in schwarzen Hosen und einer blutroten Wickelbluse. Beides umspielte ihre Sanduhrsilhouette so perfekt, dass es maßgeschneidert sein musste.
     Sie sah jung aus, auch wenn der Ausdruck in ihren grünen Augen von Erfahrung und vielen Erlebnissen sprach. Sie hatte schwarzes Haar, das sie zu einem komplizierten Knoten im Nacken geschlungen hatte.
     Jordan hatte sie noch nie im Leben gesehen.
     „Hallo Mr Baker“, sagte die Unbekannte und trat auf ihn zu. „Mein Assistent hat mit Ihnen telefoniert. Ich bin Sasha Pearce, freut mich Sie kennenzulernen.“
     Perplex schüttelte Jordan die angebotene Hand. Das hier war Sasha Pearce? Der knallharte Investor?
     „Sie... Sie sind eine Frau“, stammelte er.
     Sasha Pearce hob eine dunkle Braue, in ihren smaragdgrünen Augen brannte ein Feuer. „Ist das Ihr Ernst?“
     „Ich dachte... ähm entschuldigen Sie... der Name und Ihr Ruf... ähm... es tut mir leid M’am.“
     Noch nie hatte sich Jordan so dringend gewünscht, dass sich die Erde unter ihm auftat oder er von einem Kometen erschlagen wurde. Wie konnte man nur so dämlich sein?!
     „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr es mir leidtut“, setzte er kleinlaut hinterher.
     „Das sehe ich Ihnen an. Ich gebe Ihnen eine zweite Chance“, sagte Sasha Pearce kühl. „Ich bin bereit so zu tun, als hätten Sie nicht gerade eine handfeste Beleidigung gegen mich und meine Geschlechtsgenossinnen ausgesprochen.“
     „Es t-tut mir wirklich sehr leid“, stotterte Jordan. Na bravo, jetzt fing das wieder an. Er hatte seit seiner Highschool-Zeit nicht mehr gestottert. Allerdings hatte er sich seither auch nicht mehr ähnlich heftig in die Nesseln gesetzt.
     „Aber“, sagte Ms Pearce und hob einen manikürten Finger, „wenn Sie in der nächsten halben Stunde auch nur im Ansatz etwas ähnlich Dämliches und Abwertendes von sich geben, dann sorge ich dafür, dass Sie im Umkreis von eintausend Meilen nicht einmal eine lausige Zeitschrift verkauft bekommen. Ist das angekommen?“
     Hektisch nickte Jordan. Er spürte, wie ihm kalter Schweiß den Rücken hinunterlief und seine Kopfhaut prickelte. Es war ein Gefühl, als wäre er nur ganz knapp dem sicheren Tod entkommen.
     „Dann hätten wir das ja geklärt.“ Ms Pearce begann sich im Laden umzusehen. „Na los, ich habe nicht ewig Zeit.“
     Wieder nickte Jordan, eilte nach hinten und holte seine Mappe. Dabei versuchte er sich Mut zuzusprechen, was jedoch nicht den gewünschten Effekt hatte. Seine Hände zitterten trotzdem, als er Ms Pearce die Unterlagen gab.
     „Ähm... wie in meinem Bewerbungsschreiben schon erwähnt, plane ich einen Buchladen zu eröffnen.“
     Ms Pearce nickte, die grünen Augen auf das Dossier gerichtet. „Es gibt in dieser und den beiden nächsten Ortschaften keinen.“
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