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Libby Whitman 8 - Die Angst kommt in der Dunkelheit
Verfasser: Dania Dicken (61)
Verlag: Eigenverlag (20294)
VÖ: 25. Juni 2021
Genre: Thriller (7201)
Seiten: 279 (Taschenbuch-Version), 262 (Kindle-Version)
Themen: FBI (550), Geheimnisse (4748), Korruption (181), Profiler (154), Trauma (184), Unschuld (391), Verdacht (789), Verhaftungen (140)
Reihe: Libby Whitman (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Libby Whitman 8 - Die Angst kommt in der Dunkelheit« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Juli 2021 um 18:36 Uhr (Schulnote 1):
» vertrauen

Es ist noch nicht lange her, als Libby von Bailey entführt wurde. Jetzt kämpft sie darum mit den traumatischen Erinnerungen fertig zu werden. Alleine in ihrer Wohnung, aus der sie entführt wurde, kann sie nicht bleiben und so tut sie alles, um wieder in den aktiven Dienst zurückkehren zu können. Owen ist auch wieder im Dienst und hat gleich mit einem Mordfall zu tun. Als er auch noch wegen Korruptionsverdacht verhaftet wird, ist Libby fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Dieses war zwar etwas ruhiger, aber Libby muss sich ja auch erst erholen und braucht auch etwas „Auszeit“. Ich fand auch toll, wie Libby sich nicht von Bailey unterkriegen lassen wollte, sie wollte nicht, dass sein Handeln ihr weiters Leben beeinträchtigt. Natürlich war Owen nicht der Maulwurf, aber wer hat dass alles so inszeniert, dass es aussieht als ob Owen es gewesen ist? Ich weis es jetzt. Ich freue mich auch schon sehr auf Libbys nächsten Fall, bei dem sie ja tolle Unterstützung bekommen wird. 5 von 5*.«
  6      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 9. Juli 2021 um 17:44 Uhr (Schulnote 1):
» „Die Angst kann die Liebe nicht besiegen, die Liebe jedoch wird die Furcht besiegen; in naher oder ferner Zeit.“ (Sri Chinmoy)
Nach den heftigen und traumatischen Erlebnissen mit dem Serientäter Vincent Howard Bailey leidet FBI Agentin Libby Whitman noch immer unter den Folgen dieser Ereignisse. Außerdem muss sie warten, was aus ihrer Suspendierung wird. Den ein Ende beim FBI wäre für Libby eine Katastrophe. Natürlich geht an Owen das Ganze ebenfalls nicht spurlos vorüber, doch er unterstützt Libby, wo es geht. In seinem Dienst bekommt er es mit dem Mord an einem jungen Drogenabhängigen zu tun. Als Owen später unverhofft vom Dienst suspendiert, glaubt Libby an ein Versehen. Doch als man ihn wenig später wegen Korruption und Amtsmissbrauch verhaftet, kämpft Libby wie eine Löwin, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei entdeckt sie, wer hinter all dem steckt und kann es selbst nicht fassen.

Meine Meinung:
Dieses dunkle Cover zeigt eine Art verschlossene Wunde, die heilen muss und passt daher sehr gut zu Libbys derzeitigem Zustand. Den sie wurde in der letzten Folge nicht nur extrem physisch, sondern vor allem psychisch verletzt. Dass sie primär mit den psychischen Verletzungen nicht alleine klarkommt, wird ihr spätestens bewusst, als sie von Kalifornien zurück nach Hause fliegen. Den jetzt wird ihr so richtig klar, dass sie dahin zurückgehen, wo alle Erinnerungen wieder hochkommen. Kein Wunder also, das die beiden dringend ein neues Zuhause brauchen. Täglich wird sie außerdem an Bailey erinnert, schon alleine, wen sie sich im Spiegel betrachtet. Wie soll sie da erst mit Owen über alles reden, wenn sie selbst noch nicht mal weiß, wie sie mit all dem fertig werden soll? Deshalb geht sie auf die Suche nach einem Therapeuten schon alleine, weil sie von ihren starken Tabletten wegkommen möchte, die sie gegen die ihre Ängste und Albträume nimmt. Dass allerdings Owen dann wegen Korruptionsverdacht verhaftet wird, setzt Libby erneut zu. Zum Glück unterstützt sie Owens Partner Benny, der ebenfalls an seine Unschuld glaubt. Mit dem achten Band hat die Autorin hier eine ganz andere Art Thriller geschrieben. Hier ist es besonders wichtig, dass man die Folgen davor kennt, um Libbys Ängste und Schmerzen besser nachvollziehen zu können. Den diese hat sie den Ereignissen der letzten drei Bände und besonders von Band sieben zu verdanken. In den Fängen eines brutalen Sadisten musste sie selbst erleben, was die gefolterten Frauen mit dem Täter mitgemacht haben. Das so etwas nicht spurlos an einem vorübergeht und man zur Tagesordnung schreitet, das zeigt uns die Autorin in diesem Buch. Bei Therapiesitzungen zeigt sie und wieder einmal ihre ganzen Kenntnisse in Sachen Psychologie. Gerade deshalb ist diese Folge vielleicht nicht ganz so fesselnd wie sonst, jedoch genauso interessant. Hart wird es erst für sie als sie einige Tage später auf den inhaftierten Owen verzichten muss, gerade wo sie ihn doch so dringend braucht. Halt und Verständnis findet sie zum Glück bei Owens Kollege Benny und bei Nick. Außerdem kommt mit Therapeut Michael eine Vertrauensperson dazu bei der Libby lernt, mit den Folgen der Folter umzugehen. Um Owens Unschuld zu beweisen, läuft Libby zur alten Form auf und kämpft wie eine Löwin. Selbst wenn die Konzentration hier auf Libbys Traumabewältigung liegt, konnte mich dieses Buch überzeugen. Weil es dem Leser zeigt, dass Polizisten nicht nur Helden sind, sondern sie genauso Menschen sind, die unter den Folgen von Verbrechen zu kämpfen haben. Und selbst in Owens Fall, der hier nur einen kleinen Part einnimmt, spielt Libbys Traumabewältigung eine Rolle. Trotz ihrer Verletzlichkeit kann sie hier wieder ihr ganzes Können zeigen. Für mich ein Buch, das überrascht, jedoch durchaus wichtig ist. Es zeigt mir, dass man alles schafft, wenn man nur die Kraft und den Mut hat, es anzupacken. Deshalb von mir 4 1/2 von 5 Sterne.«
  19      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 5. Juli 2021 um 11:07 Uhr (Schulnote 2):
» FBI-Profilerin Libby Whitman kämpft nach ihrer Entführung durch den Serienmörder Vincent Howard Bailey darum die traumatischen Erinnerungen zu verarbeiten und in wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren. In ihrem Mann Owen findet sie eine Stütze auch wenn die Situation für ihn auch nicht einfach ist und er bei den Ermittlungen zu einem neuen Mordfall stark eingebunden ist. Als Owen suspendiert wird und sogar wegen Korruptionsverdacht festgenommen wird, ist Libby nicht aufzuhalten, sie will die Unschuld ihres Mannes beweisen und läuft dabei fast wieder zur alten Form auf, dabei versucht sie ein Geheimnis zu verbergen…
Die Angst kommt in der Dunkelheit ist der 8. Teil der Libby Whitman Reihe von Dania Dicken.
Libby versucht die traumatischen Erlebnisse der Entführung zu verarbeiten, das fällt ihr leider schwerer als sie sich selbst zugestehen möchte. Aber Owen versucht ihr beizustehen und auch ihr neuer Therapeut tut ihr gut. Der Weg zurück zum FBI wird ihr nicht so einfach gemacht, auch hier muss sie sich mit den Ereignissen auseinander setzen, denn das FBI ist über den Ausgang des Falles nicht glücklich. Aber Libby beißt sich so gut sie kann durch und ihr Kämpferherz erwacht dann richtig als Owen in Schwierigkeiten steckt.
Im Ganzen finde ich diesen Teil ruhiger gehalten und würde ihn auch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, dafür fehlte es mir oft etwas an Spannung. Owens Fall ist interessant, nahm aber zum größten Teil nur eine Nebenrolle ein und wirklich spannende Momente gab es erst ziemlich zum Schluss. Da aber ließ sich die Autorin dann einen spannenden und auch actionreichen Abschluss des Falles einfallen.
Dieser Teil konzentrierte sich vor allem auf Libby und ihr Versuch alles zu verarbeiten. Ich persönlich fand dies sehr spannend zu verfolgen, ihre Wünsche und Ziele und den eigenen Druck den sie sich macht mit der Realität ihres Lebens in Einklang zu bringen. Das es nicht alles so einfach läuft, wie man es gerne hätte und seelische Verwundungen zur Heilung ihre ganz eigene Zeit benötigen. Libbys Therapeuten empfand ich dabei als sehr große Stütze. Libbys Geheimnis vereinfacht ihr Leben im ersten Moment, bringt sie aber auch in Schwierigkeiten und setzt sie zusehends unter Druck, so dass sie zwingend eine Lösung braucht um es aus der Welt zu schaffen.
Mein Fazit:
Mir persönlich hat der achte Teil der Reihe gut gefallen auch wenn er in sich ruhiger gehalten war, das Augenmerk lag hier auf Libbys Verarbeitung des Traumas umrandet von Owens Fall, der zum Schluss noch mit Spannung und Action punkten konnte.«
  17      0        – geschrieben von Tanjas Bücherwelt
 
Kommentar vom 26. Juni 2021 um 15:53 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Libby kämpft wenige Wochen nach den traumatischen Erlebnissen immer noch sehr damit, sie leidet an Alpträumen, kann ohne Tabletten kaum klar denken, kann nicht gut allein sein aber auch nur schlecht Nähe zulassen. Aber auch Owen hat es nicht leicht, er steht plötzlich unter Verdacht bestechlich zu sein. Da läuft Libby zur Hochform auf, um ihrem Mann helfen zu können.
Meine Meinung:
Das war mal ein Teil der Serie um Libby, der völlig anders war als die vorherigen, aber eigentlich passte das auch ungeheuer gut, denn wer hätte geglaubt, dass sie einfach ohne Probleme weitermachen kann. Trotzdem gibt es aber auch wieder einen spannenden Fall, in den Owen mit verwickelt ist und da muss Libby einfach eingreifen und helfen. Insgesamt fand ich das Buch extrem gut gelungen, weil es eben diese unterschiedlichen Ebenen gab, die das das Buch noch viel interessanter machten. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.
Fazit:
Ganz anders, aber genauso gut«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
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