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Secret Circle 5 - Verhängnisvolle Sehnsucht
Verfasser: Amanda Frost (25)
Verlag: Eigenverlag (20235)
VÖ: 22. Juni 2021
Genre: Romantische Literatur (24206)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 192 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1086), CIA (196), Geheimdienste (421), Geheimgesellschaften (271), Macht (259), US-Präsident (128)
Reihe: Secret Circle (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Diese Männer sind reich, mächtig und haben sich zusammengetan, um die Welt zu beherrschen. Kein Außenstehender darf jemals von ihrer Existenz erfahren. Aber was, wenn man sich plötzlich zwischen Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss?

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen scheint der Secret Circle aufgeflogen zu sein. Auf der Suche nach der undichten Stelle macht Andrew Cairns, der Sicherheitschef des amerikanischen Präsidenten, die Bekanntschaft der undurchsichtigen Russin Irina Suchanow. Wenngleich ihn die junge Frau vom ersten Augenblick an fasziniert, kann er ihre wahren Ziele nicht einschätzen. Gehört sie dem russischen Geheimdienst an? Der Mafia? Will sie den Circle zerstören oder plant sie, in die Staaten überzulaufen?
Schon bald beginnt ein gefährliches Spiel, geprägt von Misstrauen, Versuchung und Loyalität. Werden die beiden eine Lösung finden oder an der Situation zugrunde gehen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Allerdings lässt er es sich nicht nehmen, die Rechnung zu begleichen. Vergebliche Liebesmüh, da mich die SWR als eine Art Elite-Agentin betrachtet und mit einem beachtlichen Budget versieht. Aber ich will den Typen nicht seiner Illusionen berauben, vielleicht doch noch mit mir im Bett zu landen. So bedanke ich mich höflich und stöckle auf meinen hohen Absätzen aus der Bar. Überrascht quieke ich auf, als ich am Ausgang in eine Wand aus Muskeln krache.
     Mein Laptop, den ich niemals unbeaufsichtigt lasse, rutscht mir unterdessen aus der Hand und geht krachend zu Boden. Ein russischer Fluch kommt mir über die Lippen, als ich mich nach meinem geliebten Rechner bücke. Jetzt kann ich nur hoffen, dass meinem Baby nichts passiert ist.
     Doch der Mann, in den ich kurz zuvor gelaufen bin, ist schneller. Mit einer flinken Bewegung sinkt er in die Hocke und überreicht mir meinen PC.
     Verunsichert blinzle ich ihn an, während wir uns zeitgleich wieder aufrichten. Beim Blick in seine wundervollen grünen Augen halte ich unwillkürlich die Luft an. Nicht allein, weil der Mann mit dem perfekt geschnittenen schwarzen Haar eine wahre Augenweide ist, sondern auch weil er mir bekannt vorkommt. Für den Moment will mir allerdings nicht einfallen, wo ich ihn schon einmal gesehen habe.
     „Entschuldigen Sie, ich war wohl ein wenig zu schwungvoll unterwegs. Tut mir leid“, verkündet mein Gegenüber mit sonorer Stimme, die eindeutig einen amerikanischen Akzent aufweist.
     Ich versetze mir innerlich einen Tritt, denn ich könnte diesen Mann noch stundenlang anstarren. Breite Schultern verbergen sich unter einer eleganten braunen Lederjacke, zu der die tief sitzende dunkle Jeans einfach nur sexy aussieht. „Nein, nein, mein Fehler. Ich habe nicht aufgepasst.“
     Sein Blick richtet sich auf meinen PC. „Ich hoffe, Ihr Computer hat nichts abbekommen. Ein sehr ausgefallenes Teil übrigens.“
     „Ja, das wäre ärgerlich.“ Es käme für mich wirklich einer Katastrophe gleich, wenn meinem Schätzchen etwas passiert wäre.
     „Sie sind Russin?“, erkundigt sich mein Gesprächspartner in diesem Moment.
     Verdutzt nehme ich ihn in Augenschein. „Hört man das?“ Ich lebe seit Jahren in London und ging davon aus, mein Englisch wäre mittlerweile perfekt.
     Er schmunzelt und entblößt dabei makellose weiße Zähne. „Wenn Sie in Russisch fluchen schon.“
     „Oh, verstehe.“
     Wie dumm von mir!
     Die Angst um meinen Rechner hat mich kurzzeitig aus dem Konzept gebracht. Ein nicht wieder gutzumachender Fauxpas.
     Das Gespräch versiegt.
     Unbeholfen wie zwei Teenager stehen wir uns gegenüber und mustern uns. Vor allem, da ich mir unentwegt den Kopf darüber zerbreche, wo ich diesen Mann schon einmal gesehen habe.
     „Irina“, äußere ich schließlich und strecke ihm meine rechte Hand entgegen. Da er jetzt weiß, dass ich Russin bin, kann ich ihm auch meinen richtigen Namen nennen.
     Er greift augenblicklich zu. „Andrew“, stellt er sich ebenfalls vor, während er meine Finger mit festem Griff umschließt.
     Ähnlich einem Blitzschlag durchfährt mich in diesem Moment die Erkenntnis, wer dieser Mann ist. Ich habe lange über Joshua Catwick, den Präsidenten der Vereinigten Staaten recherchiert, und dabei Bilder von seinem neuen Sicherheitschef Andrew Cairns gesehen. Und besagter Sicherheitschef schüttelt mir soeben die Hand.
     Ebenso offensichtlich wie die Funken, die zwischen uns sprühen, ist die Tatsache, dass er mit diesem Secret Circle in Verbindung stehen könnte. Ich darf den Kontakt zu ihm auf gar keinen Fall verlieren. Wobei mir das interessierte Glitzern in Andrews grünen Augen signalisiert, dass er das mitnichten beabsichtigt. Irgendetwas ist da zwischen uns. Eine unerklärbare Anziehungskraft, die ich für meine Recherchen nutzen sollte.
     „Als kleine Entschuldigung würde ich Sie gerne auf einen Drink einladen“, gehe ich daher in die Vollen. „Aber leider kann ich unmöglich in die Bar zurückkehren, da ich soeben einem etwas zu anhänglichen Herrn erklärt habe, hundemüde zu sein.“
     Er schmunzelt. „Es gibt hier in der Nähe sicher eine weitere Bar, oder?“
     „Selbstverständlich. Ein paar Schritte vom Hotel entfernt befinden sich ein gemütliches Pub und eine Cocktailbar.“ Ich lege den Kopf schief und blinzle ihn herausfordernd an. „Wollen wir?“
     Er nickt. „Liebend gerne.“ Sanft legt er mir eine Hand auf den Rücken und führt mich zum Fahrstuhl. Einmal mehr richtet sich sein Blick auf den Computer in meinen Fingern. „Möchten Sie das kostbare Stück zuerst aufs Zimmer bringen?“
     Ich schüttle den Kopf und lasse das Gerät in meinem schwarzen Shopper verschwinden. „Nicht nötig.“

Minuten später sitzen wir an dem seitlichen Tresen eines urigen Pubs auf zwei Barhockern und trinken frisch gezapftes Bier.
     „Was hat Sie nach London verschlagen, Andrew?“, erkundige ich mich mit nebensächlichem Unterton.
     „Oh, ich bin geschäftlich hier.“
     „Darf ich fragen, in welcher Branche Sie tätig sind?“
     Er zögert sekundenlang. „Bodyguard“, murmelt er letztendlich. „Ich arbeite als Personenschützer.“
     „Wow!“, hauche ich betont überrascht, während mein Blick erneut über seinen muskulösen Oberkörper gleitet. „Das erklärt so einiges. Wie genau kommt man an einen solchen Job?“
     Er kratzt sich nachdenklich am Kopf, was mir verrät, dass er nicht beabsichtigt, mir die volle Wahrheit zu offenbaren.
     „Na ja, eigentlich bin ich Pilot. Doch ich war andauernd unterwegs, sah meine Tochter kaum noch. So vermittelte ein Bekannter mir einen Auftrag bei einem Politiker. Ich nahm liebend gerne an.“
     „Sie sind verheiratet?“, entfährt es mir.
     Warum nur stört mich diese Vorstellung derartig?
     Er schüttelt den Kopf. „Geschieden. Meine Kleine lebt bei ihrer Mutter. Aber jetzt kann ich Lana zumindest regelmäßig sehen.“
     Na, das hört sich doch schon um Längen besser an.
     „Pilot, also. Klingt aufregend, passt aber perfekt zu Ihnen. Fehlt nur die obligatorische Sonnenbrille.“
     Er grinst und wirkt in diesem Moment gleichermaßen unbekümmert wie auch verwegen. „Die liegt im Zimmer.“
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