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Secret Circle 5 - Verhängnisvolle Sehnsucht
Verfasser: Amanda Frost (25)
Verlag: Eigenverlag (20321)
VÖ: 22. Juni 2021
Genre: Romantische Literatur (24288)
Seiten: 280 (Taschenbuch-Version), 192 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1087), CIA (196), Geheimdienste (421), Geheimgesellschaften (272), Macht (260), US-Präsident (128)
Reihe: Secret Circle (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Diese Männer sind reich, mächtig und haben sich zusammengetan, um die Welt zu beherrschen. Kein Außenstehender darf jemals von ihrer Existenz erfahren. Aber was, wenn man sich plötzlich zwischen Liebe und Pflichterfüllung entscheiden muss?

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen scheint der Secret Circle aufgeflogen zu sein. Auf der Suche nach der undichten Stelle macht Andrew Cairns, der Sicherheitschef des amerikanischen Präsidenten, die Bekanntschaft der undurchsichtigen Russin Irina Suchanow. Wenngleich ihn die junge Frau vom ersten Augenblick an fasziniert, kann er ihre wahren Ziele nicht einschätzen. Gehört sie dem russischen Geheimdienst an? Der Mafia? Will sie den Circle zerstören oder plant sie, in die Staaten überzulaufen?
Schon bald beginnt ein gefährliches Spiel, geprägt von Misstrauen, Versuchung und Loyalität. Werden die beiden eine Lösung finden oder an der Situation zugrunde gehen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich lasse meinen Blick durch die elegante Bar des Savoy Hotels in London schweifen, die mit sanften Rot- und Brauntönen ein nostalgisches Flair versprüht. Leise Jazzmusik erschallt und ein dezenter Duft von Vanille liegt in der Luft. Alles in allem ist das hier ein Ort zum Wohlfühlen. Da meine Mission bisher allerdings erfolglos verläuft, kann ich die Atmosphäre nicht richtig genießen.
     Vorwiegend verliebte Paare und vereinzelte männliche Geschäftsreisende sind heute zugegen, doch keiner dieser Typen wirkt, als würde er einer mächtigen Loge angehören.
     Verdammt, so komme ich einfach nicht weiter!
     Seitdem Joshua Catwick vor über einem Jahr Präsident der Vereinigten Staaten geworden ist, befindet sich Amerika im Aufwind. Terrorzellen werden enttarnt, Drogen- und Waffenlieferungen abgefangen, Doppelagenten fliegen auf. Wirtschaftliche Deals scheint diese zuvor so gebeutelte Nation mit Leichtigkeit abzuschließen. Die Arbeitslosigkeit und die Proteste im Land gehen zurück, dafür nehmen humanitäre Hilfsprojekte zu. Irgendetwas Außergewöhnliches geht dort vor sich, das nicht allein den Anstrengungen des neuen Staatsoberhauptes geschuldet sein kann.
     Es versteht sich von selbst, dass Amerikas Aufstieg Russland ein Dorn im Auge ist. Folglich hat mein Vaterland einige seiner Doppelagenten in den Staaten darauf angesetzt, Gründe für diesen unerwarteten Boom zu finden. Vor zwei Wochen erhielten wir dann von einem unserer Männer, den wir schon vor langer Zeit in die CIA eingeschleust haben, Informationen über eine einflussreiche Loge, die im Hintergrund die Fäden ziehen soll.
     Unser Spion war in der Lage, ein Telefongespräch des CIA-Chefs abzuhören und konnte uns den Namen dieser Verbindung nennen. Auch hat er in Erfahrung gebracht, dass die geheimen Treffen wohl mit steter Regelmäßigkeit in New York stattfinden. Darüber hinaus liegen uns leider keine Details vor.
     Prompt erteilte mein Chef, der gleichzeitig mein Vater sowie Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR ist, mir den Auftrag, mehr über diesen Geheimbund herauszufinden. Seit Wochen unternehme ich daher alles, was im Netz möglich ist, doch selbst das Einhacken in amerikanische Regierungssysteme brachte keinen Erfolg.
     Demzufolge änderte ich meine Strategie.
     Wie viele russische Agenten agiere ich für gewöhnlich von Europa aus. Das hat den Vorteil, dass im Fall des Entdecktwerdens unsere Tätigkeiten nicht sofort Mütterchen Russland zugeordnet werden können. So mietete ich mich ins Savoy ein und überschütte die Cyberwelt seit Tagen mit Suchanfragen nach dieser Loge. Zwar besitze ich ein schickes Apartment im Londoner Nobelviertel Kensington, doch das soll geheim bleiben. Außerdem benötigte ich für meine Aktion einen Server, auf den ein gewiefter Geheimbund problemlos zugreifen kann, was bei den meisten Hotels der Fall ist.
     Wenn ich schon nicht in der Lage bin, diese Organisation aufzustöbern, muss ich den Spieß eben umdrehen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Amerikaner auf mich aufmerksam werden und auf diese Finte hereinfallen. Ansonsten haben wir vermutlich keine andere Wahl, als dem CIA-Direktor eingehender auf den Zahn zu fühlen.
     Wobei ich jetzt an weitere Hacker- sowie Abhörmaßnahmen denke, denn seitdem der Kalte Krieg offiziell beendet ist, nimmt der russische Geheimdienst glücklicherweise von brutalen Maßnahmen Abstand. Einzig in Ausnahmefällen wird noch Folter oder Gift eingesetzt. Ein Vorgehen, von dem ich mich seit jeher distanziert habe, was mein Vater zum Glück akzeptiert, da er weiß, was er an mir hat.
     Zur Agentin ausgebildet wurde ich vor gut 15 Jahren - auf Anordnung meines Dads hin - in der FSB-Akademie in Moskau. Natürlich standen Kämpfen, Schießen sowie körperliche Fitness dabei im Vordergrund, da ich jedoch schon immer ein Faible für Mathematik und Informatik hatte, spezialisierte ich mich auf Datenverarbeitung, was sich bereits mehrfach ausgezahlt hat.
     Kein Computer, keine Firewall und kein Server dieser Welt sind vor mir sicher. Und da mich die Natur zudem mit aufregenden weiblichen Rundungen ausgestattet hat, habe ich auch kein Problem damit, hin und wieder meinen Charme bei Ermittlungen einzusetzen. Mit gewalttätigen Methoden werde ich mich jedoch niemals anfreunden können.
     „Entschuldigen Sie“, reißt mich eine tiefe Stimme aus meinen Gedanken. „Darf ich Ihnen vielleicht Gesellschaft leisten?“
     Neugierig schaue ich von meinem Rechner auf und schließe das Schachspiel, mit dem ich mich soeben beschäftigt habe, um nicht vor Langeweile zu sterben. Ein großer schlaksiger Mann im schicken Anzug, schätzungsweise fünfzig, blickt mir aus dunklen Augen entgegen.
     Banker!, würde ich vermuten.
     Dem Dialekt nach zu urteilen, Brite.
     Auch wenn ich davon ausgehe, dass er kein Mitglied dieser Loge ist, sondern eher auf der Suche nach einer schnellen Nummer, stimme ich zu. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
     „Sehr gerne.“ Ich schiebe meinen Laptop beiseite und weise einladend auf einen der bequemen Stühle, woraufhin der Mann sein Jackett öffnet und Platz nimmt.
     Ein paar Minuten später sind wir in einem informativen Gespräch versunken. Der vermeintliche Banker entpuppt sich als Chef einer großen Versicherung, der einige Meilen außerhalb von London lebt und geschäftlich hier zu tun hat. Ich würde darauf wetten, dass er verheiratet ist, doch das spielt keine Rolle, er entspricht ohnehin nicht meinem Typ Mann. Und da er sich in den Staaten kein Stück auszukennen scheint, kann ich auch die Sache mit dem Geheimbund abhaken.
     Folglich fange ich an zu gähnen und gebe vor, unter Jetlag zu leiden, bevor ich mich verabschiede.
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