Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.044 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Tatjana Graf«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Stürmische Verzauberung - Dancing Coons
Verfasser: Isa Day (16)
Verlag: Books on Demand (3942) und Pongü (18)
VÖ: 20. Juni 2021
Genre: Romantische Literatur (24857)
Seiten: 338 (Taschenbuch-Version), 328 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 281 (Kindle-Version)
Themen: Feuerwehrmänner (101), Katzen (718), Kleinstadt (897), USA (641), Vermieter (31)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Dancing Coons, eine Kleinstadt im Adirondacks-Gebirge.
Für den Feuerwehrmann Asher Blake ist sein neuer Job im hintersten Winkel des Staates New York zuerst nur ein Notnagel. Doch als er Josie Comeaux, seine liebenswert-ungeschickte Vermieterin, und ihr bezauberndes Katzenrudel kennenlernt, ist es um sein Herz geschehen und auch dem Charme des Orts mit seinen offenen, naturnahen Einwohnern lässt sich nur schwer widerstehen.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Blogger (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Isa Day für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Isa Day gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


Das Kreischen eines wütenden Raubtiers ließ Ash zusammenzucken. Er verzog das Steuer des Porsches. Prompt scherte das Heck auf dem laubbedeckten Highway aus.
     Ash hieb auf das Steuerrad und stieß selbst einen Schrei aus, gefolgt von einem Schwall von Schimpfwörtern, der seinen Drillmaster beim Militär beeindruckt hätte. Dabei fluchte der Kerl wie niemand sonst.
     Müde rieb er sich das Gesicht. Er war vor Tagesanbruch in Arlington gestartet und die über vierhundert Meilen nach Lake Coon durchgefahren. Nicht unbedingt weise, nachdem er die Nacht durchgefeiert hatte.
     Durch ihre auseinanderlaufenden Karrieren waren Treffen mit seinen besten Freunden jedoch rar, weshalb es jede Minute zu genießen galt.
     Ein weiterer Schrei erfüllte das Innere des Sportwagens.
     «Hör endlich auf, Sapphire!», sagte er müde zu dem Transportkäfig auf dem Beifahrersitz. «Ich weiß, die Situation gefällt dir nicht. Mir gefällt sie auch nicht, aber ich kann nichts daran ändern.»
     «Das vielleicht nicht, aber du hättest sie vermeiden können», erinnerte er sich an Jesses Worte, die sie vor nicht einmal zwölf Stunden zu ihm gesagt hatte. «Dir fiel schon Besseres ein, als deinen Vorgesetzten vor versammelter Mannschaft als Versager zu beschimpfen.»
     Womit sie absolut recht hatte.
     Ash fokussierte seine müden Augen auf die Straße. Seit Lake Coon führte der Highway durch dichte Wälder und war zu einer kurvigen Landstraße ohne Randstreifen mutiert. Links und rechts des Asphalts ragten die Bäume wie Mauern in den Himmel, ja überspannten den Highway teilweise sogar mit ihren Ästen.
     Ihre Kronen erstrahlten im farbenprächtigen Feuerwerk des Indian Summers. Blutrot dominierte, ergänzt von leuchtendem Gelb und Orange.
     Eigentlich ein atemberaubender Anblick, doch hatten die Blätter zu fallen begonnen und bedeckten den Asphalt und seine Gefahren.
     Ash fuhr den Porsche durch ein Schlagloch, das sich unter dem bunten Laub verbarg. Der Taucher stauchte seine Wirbelsäule — erneut. Auf der Fahrt in dieser verdammten Karre musste er um mehrere Zentimeter kleiner geworden sein.
     Ein dumpfes Grollen drang aus dem Transportkäfig und strahlend blaue Augen blitzten ihn durch die Belüftungsschlitze wütend an.
     «Ja, du mich auch», sagte Ash und fühlte sich sogleich schuldig. Das Tier konnte nichts dafür.
     Sein Mobiltelefon in der Halterung über der Mittelkonsole summte. Ash tippte auf den Bildschirm.
     «Hey, bist du schon da?», hörte er Bens Stimme. Der Kerl klang hellwach und gut gelaunt, dabei konnte er keinen Augenblick länger geschlafen haben als Ash — also gar nicht.
     «Nein. Im Großraum New York war Stau und dann nochmals vor Saratoga Springs. Hat mich über eine Stunde gekostet.»
     «Oh, Mann, das tut mir leid. Wir hätten dich in der Nacht losfahren lassen sollen. Aber es war wie in alten Zeiten.»
     Ash schmunzelte. «Ja, das war es.»
     Der Porsche ratterte durch ein weiteres Schlagloch, auch dieses verborgen unter den Geschenken des Herbstes.
     Das Krachen drang offenbar bis zu Ben, den der fragte: «Du sag mal, was machst du mit meinem Baby?»
     Nach all den Stunden in der aufgemotzten Sardinendose platzte Ash der Kragen. «Du hast mir deine Scheißkarre aufgedrängt. Hier oben herrscht tiefster Herbst und du weißt selbst, in welchem Zustand die Highways in den weniger wohlhabenden Gemeinden sind. Was also soll die Frage?»
     Am anderen Ende der Verbindung blieb es still.
     «Wie blöd! Ich habe ganz vergessen, wie früh der Winter in den Adirondacks beginnt. Das tut mir leid», sagte Ben schließlich geknickt. «Bist du schon auf der Strecke nach Dancing Coons?»
     «Ja.»
     «Kommst du durch?»
     Ash, der mit moderater Geschwindigkeit um eine Kurve fuhr, fühlte, wie der Wagen auf dem nassen Laub rutschte. «Gerade so. Dein Zuhälterschlitten hat keine Winterreifen, oder?»
     «Doch, natürlich», bestätigte Ben und Ash wollte schon aufatmen, da fuhr sein bester Freund fort, «nur stehen sie bei mir in der Garage.»
     Na, großartig! Wie nur hatten sie seinerzeit ihre militärischen Einsätze überlebt?
     «Falls das für dich zählt: Dank deines Trucks konnten wir den Trailer an den vorgesehenen Standplatz ziehen. Das Mobilheim ist zwar Schrott und der Platz ein Morast, aber wenigstens muss Dark nicht mehr in seinem Auto leben. Wir haben ihm aus Paletten einen Zugangsweg gelegt. Den Wasser- und Abwasseranschluss bekamen wir auch hin.»
     Das waren die kleinsten Probleme.
     «Und Dark nahm die Hilfe an?» Ash hatte selbst seinen Teil zum Kaufpreis des Trailers beigetragen — im Wissen, dass sein Freund wahrscheinlich bockte.
     «Klar. Nachdem Jesse ihre Desert Eagle zog und drohte, ihm ein Ohrläppchen abzuschießen, wenn er nicht sofort spurt.»
     «Und er gehorchte?»
     «Nun, es war Jesse. Was hättest du getan?»
     Den Schwanz eingezogen und salutiert, denn Jesse widersetzte man sich nicht.
     Ben lachte, als er nicht antwortete. «Dachte ich es mir. Ich kann in ein oder zwei Wochen einige Tage freinehmen und dir deinen Truck bringen. Soll ich deine Kisten dann gleich aufladen oder soll ich sie für dich aufbewahren?»
     Das war die gute Frage. Der Job in Dancing Coons war Ashs Rettung, nachdem die Feuerwehr in Arlington ihn gefeuert hatte.
     Doch die Adirondacks lagen am Ende der Welt. Gefühlt hinter dem Regenbogen. Seit Lake Coon war Ash kein anderes Fahrzeug mehr begegnet.
     Irgendwo vor ihm brach der Highway weg. Davon war er überzeugt. Wenn er nicht rechtzeitig bremste, würde er über den Rand der Weltenscheibe ins Nichts stürzen.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz