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Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe
Verfasser: Bettina Storks (6)
Verlag: Aufbau (905)
VÖ: 21. Juni 2021
Genre: Biografie (1757) und Historischer Roman (5256)
Seiten: 451 (Taschenbuch-Version), 439 (Kindle-Version)
Themen: Dreißiger Jahre (262), Fotografen (311), Maler (260), Pablo Picasso (10), Paris (709)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. Juli 2021 um 10:17 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Tango des Lebens der unter die Haut geht

Das Cover:
Das Cover ist der Verlagsreihe: Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe angepasst und steht sehr im Einklang mit dem Roman von Bettina Storks. Eine wunderbare Buchpräsentation.

Die Geschichte:
Die Geschichte ist autobiografisch und schildert die herzzerreißende Liebe zwischen Dora Maar und Pablo Picasso. Zwei Menschen, die ebenso sehr ihre Kunst lieben. Doch Picasso kann keine Künstler neben sich gelten lassen. Fortan begleitet und prägt Dora deshalb Picassos Werke, besonders seine Politischen, allen voran „Guernica“.
Abgründe tun sich auf und als Pablo der jungen Françoise Gilot begegnet und Dora zur eigenen Kunst zurückfinden muss, um diese Liebe zu vergessen.
Meine Meinung:
Ein Buch von Bettina Storks in den Händen zu halten bedeutet immer Lesegenuss. Auf diese Lektüre war ich aber sehr gespannt, denn es handelt sich um einen autobiografischen Roman, der die Fotografin und Malerin Dora Maar in den Mittelpunkt rückt, die mehrere Jahre auch die Muse von Pablo Picasso war.
Nur eine tiefe und intensive Recherche ermöglicht es, bereits gelebte und beschriebene Leben nachzuzeichnen, den Protagonisten erneut Raum zu verschaffen, ihnen in einem Roman glaubwürdige Handlungen zuzuweisen und stimmige Dialoge in den Mund zu legen. Dann auch noch die Zeitgeschichte vor und während des Krieges einzuarbeiten zollt höchsten Respekt.
Das alles gelingt Bettina Storks mit ihrer wunderbaren, sehr bildhaften und teilweise poetischen Sprache perfekt. Sie bringt uns die Leben der Protagonisten und derer aus ihrem Umfeld so nah, als wäre sie selbst dabei gewesen.
Ich kannte Dora Maar nicht, hatte aber über Picasso gelesen, dass er öfter seine Musen wechselte. Der Titel mit den zwei Gesichtern der Liebe erklärt, wie schön aber auch zerstörend eine so starke Liebe sein kann. So sehr, dass man sich wie Dora Maar teilweise selbst vergisst. Umso mehr hat mich diese Frau als Künstlerin fasziniert, deren Leben diese schwierigen und bedrohlichen Phasen zu bewältigen hatte.
Sie bekommt durch diesen Roman all die Ehre, die ihr gebührt. Ich habe die Bilder und Fotografien im Internet gesucht, weil Bettina Storks diese so intensiv beschrieben hat, dass ich sie unbedingt sehr wollte. Bewerten, tue ich die Protagonisten und ihr Handeln in einem autobiografischen Roman grundsätzlich nicht, denn es ist ihr Leben, das sie gelebt haben. Sie haben das so gewählt und entschieden. Um so mehr bewundere ich die Autorin, die es geschafft hat einen spannenden in sich stimmigen Roman, mit einigen wenigen eingefügten eigenen Wendungen zu schaffen, der mich so sehr fasziniert hat. Danke Bettina Storks.
Mein Fazit: Was für ein Lesehighlight im Jahre 2021. Dieses Buch ist ein einziger emotionaler Tango. Dieses Buch gehört in jedes Bücherregal.
Heidelinde von friederickes bücherblog«
  12      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 11. Juli 2021 um 18:21 Uhr (Schulnote 1):
» Nachdem Henriette Markovitch als Malerin in einer Akademie abgelehnt wurde, weil sie eine Frau ist, macht sie ein Studium zur Fotografin. Wenig später nimmt sie den Künstlernamen Dora Maar an. Sie ist bereits sehr erfolgreich als Fotografin, als sie Pablo Picasso kennen und lieben lernt.
Picasso wird durch Maar inspiriert und erstellt in den Kriegsjahren eines seiner größten Werke, das Guernica.
Dabei vernachlässigt Dora immer mehr ihr Talent und widmet sich nur Picasso und seiner Malerei.

Bettina Storks hat sich hier der sehr erfolgreichen Künstlerin Dora Maar angenommen und ihr Leben dargestellt. Bevor sie Picasso kennengelernt hat, war sie bereits eine sehr erfolgreiche Künstlerin und ihre surrealistischen Werke fanden auffallend großes Interesse.
Mit Picasso hat sie einen Mann gefunden, der ihr auf Augenhöhe begegnet.
Äußerst eindrucksvoll mit all ihren Facetten bringt uns die Autorin die Künstlerin nahe. Nicht nur ihre Intelligenz und Begabung, auch ihre große Liebe zu Picasso, sowie ihre Verletzlichkeit werden hier aufgezeigt.
Picasso akzeptiert sie aber nicht unbedingt als eine ebenbürtige Künstlerin. Lange stand sie im Schatten von ihm.
Bettina Storks zeigt uns die zwei Gesichter der Liebe.
Für Picasso steht seine Malerei immer an erster Stelle. Sie weiß, dass sie sich entscheiden muss, ob sie weiterhin an zweiter Stelle bei ihrem Geliebten steht.
Dora fällt in eine tiefe Depression, als eine neue und deutlich jüngere Frau in Picassos Leben tritt.
In Menerbes findet sie wieder zu sich und knüpft an weitere Erfolge an.
Auch wird hier von den Kriegswirren erzählt und welche Auswirkungen das auf die gesamte Künstlerwelt hat.
Bettina Storks gibt Einblicke in die Künstlerszene und versteht es gleichzeitig eine spannende und fesselnde Geschichte zu erzählen.
Bei mir wurde die Neugier auf die Künstlerin geweckt und so manche Fotografie und Gemälde habe ich daraufhin gegoogelt.

Fazit: Ein biographischer Roman, in der Dora Maar die Anerkennung zuteil wird, die sie verdient. Die bewundernswerte surrealistische Künstlerin war ihrer Zeit weit voraus war.
Bettina Storks hat uns dies mit einem großartigen und stilsicheren Schreibstil näher gebracht.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne«
  14      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 11. Juli 2021 um 17:07 Uhr (Schulnote 1):
» Tatsächlich kannte ich bis dato Dora Maar nur als Geliebte und Muse Picassos – wie viel mehr sie jedoch war, wurde mir erst durch dieses Buch bewusst.
Mit sehr viel Liebe zum Detail hat Autorin Bettina Storks wegweisende und wichtige Episoden aus dem Leben der Künstlerin zusammengetragen und ein eindrückliches Portrait der außergewöhnlichen Frau geschaffen. All die Facetten, die ihre einzigartige Persönlichkeit ausmachen, werden lebendig. Dieses Buch ist eine Hommage an eine große Frau, die mit ihren Werken zur Vielfalt der Kunstwelt der 30er und 40er Jahre (aber auch danach) teilweise bahnbrechend beigetragen hat. Trotzdem verbindet man sie meist mit nur dem Namen Picasso, ihrem extrovertierten Liebhaber. Natürlich hatte sie großen Einfluss auf ihn – ohne sie wären viele seiner bekanntesten Gemälde nicht entstanden und wer weiß, ob er ähnliche Erfolge gefeiert hätte und ebenso berühmt geworden wäre – und doch wird ihre eigene Leistung durch die des Genies Picasso überschattet.
Eine wunderbare Romanbiografie, die das Leben einer großartigen Künstlerin feiert und uns einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt Dora Maars gibt – mit all seinen Höhen und Tiefen.«
  8      0        – geschrieben von Martina Suhr
 
Kommentar vom 10. Juli 2021 um 21:40 Uhr (Schulnote 1):
» Ein großes Lesehighlight!
Buenos Aires 1925
Aus Sorge um ihre Tochter Henriette Theodora verlässt Julie Markowitch Buenos Aires und zieht mit ihr nach Paris, wo sie sich auf Kosten ihres Mannes ein angenehmeres Leben mit ihr gestalten möchte. Doch Dora hat andere Pläne, die ihrer Mutter nicht zusagen. Sie fängt ein Studium der Malerei und Fotografie an der Union centrale des Arts décoratifs an und wird von ihrem Vater Josip, der ihr Talent schon von Kindesbeinen an erkannt hat, unterstützt. Nach einem weiteren Abschluss an der Académie Julian treibt sie ihre Karriere voran, entdeckt das ausschweifende Pariser Nachtleben für sich, bewegt sich dabei in den Kreisen der Surrealisten Paul Éluard und Man Ray, legt sich ihren Künstlernamen Dora Maar zu und eröffnet ein Studio mit einem Kompagnon, als ihr Bekanntheitsgrad steigt. Die Liebe ihres Lebens jedoch lässt noch auf sich warten, da Dora sich eine Beziehung zu einem Mann wünscht, der mit ihr auf einer Augenhöhe steht. Dieses Attribut findet sie kurze Zeit später bei Picasso, dessen Aufmerksamkeit sie durch ihre leidenschaftliche und herausfordernde Art erzwingt und ihn sprachlos macht. Sie genießen ihre Verliebtheit und Dora wird seine Muse, die ihn bei der Erschaffung seiner größten Werke inspiriert und hingebungsvoll unterstützt, leider dabei aber ihre eigene künstlerische Entwicklung zurückstellt. Doch Picassos Egoismus und seine Erniedrigungen treiben sie langsam und stetig in den Abgrund und Dora kämpft sich aus einem tiefen Tal zurück ins Leben.

Was für eine Hommage an eine faszinierende Künstlerin! Bettina Storks hat hier ein außerordentlich sprach- und bildgewaltiges Werk erschaffen, mit dem sie mich unglaublich begeistert hat und das ich mit zu meinen größten Lesehighlights dieses Jahr zähle! Ein Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat und den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Gefühlt ist die Autorin in die Rolle von Dora Maar geschlüpft und konnte dadurch sehr atmosphärisch und authentisch alle ihre Emotionen, Gedanken und Gefühle einzigartig zum Leser transportieren. Kopfkino habe ich bei der Beschreibung von Handlungsorten wie Paris und Ménerbes in Südfrankreich bekommen, aber genauso auch von Doras Studio oder Picassos Atelier. Von 1925 bis 1956 wird das Leben der Künstlerin aufgezeichnet, das Picasso auf eine ganz intensive Weise mitgeprägt hat. Ihre Liebe zueinander gleicht einem Tango, der leidenschaftliche, herausfordernde und zerstörerische Elemente hat und sehr gut die zwei Gesichter dieser Beziehung wieder spiegelt. Mit in ihre Lebensgeschichte eingebunden wurde dabei auch sehr gekonnt die politische Entwicklung in Frankreich, die deutsche Besatzung, der Krieg und die daraus entstehenden Auswirkungen, die aus Künstlersicht dargestellt wurden.

Ihren beiden feinfühlig dargestellten Hauptcharakteren hat Bettina Storks hier eine große Bühne gegeben. Dora habe ich für ihren Enthusiasmus, ihren Willen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Schaffenskraft bewundert und es war traurig mitzuerleben, wie sie ihre geliebte Freiheit und Unabhängigkeit durch ihren dominanten Partner verliert, der sie in ein seelisches Tief abgleiten lässt. Ich habe so mit ihr mitgelitten, um sie gebangt und war froh und stolz auf sie, dass sie sich wieder dem Leben und ihrer Kunst öffnet. Picasso wurde als künstlerisches Genie ebenfalls sehr gut von der Autorin dargestellt. Seine schillernde Persönlichkeit hat einen einerseits fasziniert und andererseits durch sein egoistisches Verhalten abgestoßen. Er nimmt sich was er will und Frauen sind für ihn austauschbar. Nur seiner Kunst bleibt er treu.

Für mich war Dora Maar bisher nur ein Name, den ich mit einer Künstlerin verbunden habe. Doch durch diesen wundervollen Roman habe ich sie auch als einen faszinierenden Menschen kennenlernen dürfen. Wunderschön abgerundet hat diese Geschichte noch der Epilog, bei dem Claudette, eine Bekannte von Dora aus Ménerbes, 2019 durch ihre Ausstellung wandelt und dabei einem bewusst wird, was sie der Menschheit unwiederbringlich hinterlassen hat. Sehr gut gefallen hat mir auch noch Bettina Storks Nachwort zu Dora und die Aufklärung, was in dieser Geschichte Fiktion und Wirklichkeit ist. Für diesen Buchschatz kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!«
  20      0        – geschrieben von Gina1627
 
Kommentar vom 5. Juli 2021 um 10:32 Uhr:
» Zum Inhalt

Mit Dora Maar hat uns die Autorin eine ganz besondere Künstlerin nahe gebracht. Das war für mich absolut interessant, da ich mich zuvor nie mit Picasso befasst habe. Folglich war mir auch Dora kein Begriff.

Henriette Theodora Markovitch wuchs in Bueno Aires auf. Ihr Zimmer wurde durch eine Glastüre von den anderen Räumen abgetrennt. Das führte dazu, dass Theodora keine Privatsphäre hatte. Ihre französische Mutter wollte unbedingt zurück nach Paris. Nur in ihrer Heimat konnte sie ihr gesellschaftliches Leben auskosten. War Theodora anfangs ziemlich traurig darüber, so sollte Paris ihr den beruflichen Weg als Künstlerin der Fotografie ebnen. Ihr Vater ermöglichte ihr ein Studium.

*Henriette Theodora Markovitch* befand die junge Frau nicht passend als Künstlername. Sie nannte sich *Dora Maar.* Dieser Name war in Künstlerkreisen schnell ein Begriff. Ihre Mutter, eine Hutmacherin, ist über das Lotterleben, welches ein Künstlerleben mit sich bringt, regelrecht empört. Ihr Vater war Architekt. Obwohl der gebürtige Kroate nicht von allem überzeugt war, was seine Tochter so machte, unterstützte er sie, wo er nur konnte. Als Dora und der berühmte Pablo Picasso ein Paar werden, ist ihr Vater nicht glücklich darüber. Die Empörung ihrer Mutter nimmt schwindelerregende Höhen an.

Meine Meinung

Zwei Skorpione im Kampf um Kunst und Liebe


Die Frau, die durch die Bataille-Hölle gewandelt ist, hat Mut und weiß von den dunklen Seiten der körperlichen Liebe. (Seite 49)


Dora hatte sich anfänglich lustig über Picasso gemacht. Alleine seine Frisur, mit der den Haarschwund zu vertuschen suchte, fand sie einfach nur lächerlich. Ich habe mich geärgert darüber, wie eine begnadete Künstlerin sich von Picasso psychisch abhängig gemacht hatte. Dabei dachte ich, sie wäre etwas abgebrühter, das sie ja mit dem Surrealisten Georges Bataille eine Beziehung pflegte. Bataille war bekannt für seine speziellen Vorlieben in der Liebe. Dora war der Star des surrealistischen Kreises. Und auf einmal das Anhängsel Picassos. Picasso ließ sich von Dora inspirieren. Brauchte sie (künstlerisch gesehen) wie die Luft zum Atmen. Es entstand das berühmte Gemälde „Guernica“, bei dem Dora einen sehr großen Anteil hatte. Dora empfand ich insgesamt als Widerspruch. Einerseits kostete sie das Pariser Leben in vollen Zügen aus, was Alkohol und Drogen betraf. In der Liebe glich sie mehr ihrer Mutter. Zeigte auch nicht gerne Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit. Erzählte Freundinnen keine intimen Details. Treue war für sie ein absolutes Muss!

Das Paris 1936 hatte es in sich. Das Nachtleben war in Künstlerkreisen oftmals sehr ausschweifend. Zigaretten rauchen galt als chic. Treue war etwas für Langweiler. Besonders der Narzisst Picasso hatte seine Musen häufig gewechselt. Mehr scheinen Frauen für ihn nicht gewesen zu sein. Ich fand es ewig schade, dass Dora die Fotografie ad Acta gelegt hatte, weil Pablo Picasso es so wollte. Sich der Malerei annahm weil Picasso es so wollte. Und ich frage mich: Was wäre Picasso ohne seine Musen gewesen? Eines muss man Picasso zugestehen. Er war stets sehr großzügig und kümmerte sich weiterhin um seine Exfrau und die gemeinsamen Kinder.

Dora rettete seine Gemälde vor den deutschen Besatzern. Wieder einmal spielte der zweite Weltkrieg eine sehr große Rolle. Ein Krieg, den Picasso unbeschadet überstand.

Ich habe mich wirklich darüber geärgert, wie so eine selbstständige Frau zum Anhängsel mutierte. Eine Frau, die Picasso nicht sofort an sich ran ließ. Die mit eigenen Kunstwerken zu überzeugen wusste. Die mal im Süden Frankreichs, dann wieder in Paris Picassos Werke unterstützte. Deren Nerven blank lagen, als Picasso sie durch eine wesentlich jüngere Frau ersetzte. Das empfand ich positiv. Alleine hatte sich Dora wieder eigenständig der Kunst gewidmet. Sich mit ihrem Leben auseinandergesetzt. Erkannt dass ihre *gläserne* Vergangenheit viel mit ihrer Abhängigkeit zu tun hatte. Die Zerbrechlichkeit ihrer Mutter fand ich oftmals auch in Dora wieder.


So wie man im Äußeren lebt, so sieht es auch im Inneren aus. (Seite 416)

Fazit


Ich bin ein Kunstbanause. Kann mich weder mit Picassos Gemälden noch mit Doras Fotografien anfreunden. Monet liegt mir einfach mehr. Ich liebe die Kunst des geschriebenen Wortes. Bettina Storks beherrscht diese komplett. Fiktive Elemente hat sie mit realen Geschehen gekonnt verknüpft. Mir auf sehr spannende Weise das aufregende Leben von zwei berühmten Künstlern nahe gebracht.

Wie immer, bei biografischen Romanen, habe ich mir sehr viele Bilder im Netz angesehen. Picasso und Dora vermitteln das Bild eines perfekten Paares. Zwei Skorpione. Einer davon kämpft um die Liebe. Der andere kennt nur eine wahre Liebe: Die Kunst der Malerei.

Danke Bettina Storks, für die spannenden Lesestunden.«
  21      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
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