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Summerlove - Als die Delfine Amor spielten
Verfasser: Lisa Torberg (28)
Verlag: Eigenverlag (20242)
VÖ: 21. Juni 2021
Genre: Romantische Literatur (24213)
Seiten: 308 (Taschenbuch-Version), 208 (Kindle-Version)
Themen: Delfine (39), Italien (646), Schildkröten (42), Sizilien (125), Wissenschaftler (415)
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Wenn dich die Liebe einer Welle gleich überrollt. ♥

Achtung, diese Lektüre fördert Urlaubssehnsucht! Romantischer Liebesroman mit Kuschelfaktor und Happy-End-Garantie vor der atemberaubenden Südostküste Siziliens, wo bis heute Fauna und Flora regieren – und nicht der Mensch.

Stella verschlägt es den Atem, als nach Jahren plötzlich Romeo vor ihr steht – und sie nach ihrem Namen fragt. "Nicht interessiert", faucht sie und lässt ihn stehen. Und das meint sie so. Denn nichts ist ihr wichtiger, als endlich die beiden Meeresschildkröten ans Meer zu bringen, die sie aus dem Unilabor entführt hat.
Romeo ist Wissenschaftler mit Leib und Seele. Sein Denken und Tun gelten der marinen Forschung und seiner Zukunft im Miami Seaquarium an der Seite seines Großvaters Nino. Doch als ein geplantes Luxusresort die unberührte Natur in ihrer alten Heimat zu zerstören droht, überlegt er nicht lange und fliegt nach Sizilien. Nur erwarten ihn nicht kalte Fakten, sondern Delfine, die ihn in einer lauen Sommernacht ins Wasser locken – und eine Frau, die im silbrigen Schein des Vollmonds seine Gefühle anheizt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich erinnere mich an quirlige, laut lachende und einfach nur nervige kleine Mädchen, würde sie aber heute nicht erkennen, selbst wenn sie unmittelbar vor mir stünden. Die Älteste war sicher zwei Jahre jünger als ich und somit einige Schulstufen unter mir. Aber die Namen der drei Cielo-Schwestern, die habe ich nie vergessen. Denn auch die sind ganz offensichtlich für Spötteleien bestens geeignet. Sole, Luna und Stella heißen sie. Sonne, Mond und Stern, Nachname Himmel. Absurd!
     Luca legt einen Arm auf meine Schulter und schiebt mich um die Hausecke auf die Terrasse des Lokals, die auf Pfählen aus geschliffenen Holzplanken über der Wasserlinie gezimmert ist und einem irgendwie das Gefühl gibt, auf einem Boot zu sein. Das habe ich immer gemocht, auch wenn ich nicht so oft hier war, da ich ja meine Sommer in Miami im Seaquarium verbracht habe, ohne meinem Großvater von der Seite zu weichen.
     Die quadratischen weißen Holztische und die jeweils vier himmelblau gestrichenen Stühle wirken allesamt, als ob sie jeden Moment zusammenbrechen würden. Luca steuert zielstrebig auf den letzten Tisch unmittelbar neben der Holzbrüstung zu und setzt sich genau dorthin, wo er auch früher immer saß. Kopfschüttelnd lasse ich mich auf den ihm gegenüberstehenden Stuhl sinken.
     »Was ist los, Romeo?«
     »Hast du nicht das Gefühl, als ob nur ein Tag vergangen wäre, seitdem wir zuletzt gemeinsam hier waren?«
     »Mir scheint, du hast heute zu viel Sonne abbekommen. Natürlich nicht!« An Lucas Kinn vertieft sich das Grübchen, als seine Mundwinkel nach oben gleiten. Auch das ist nichts Neues, ebenso wenig wie sein Gesichtsausdruck, der gleichermaßen Verwunderung und Resignation ausdrückt. »Du bist genauso komisch wie früher, Romeo. Lebst du immer noch mit dem Kopf in den Wolken, du Träumer?«
     »Eher schon im Wasser.« Mit einem Brummen greife ich nach der Karte, die unter einem Aschenbecher in Muschelform liegt. Genauer gesagt stellt er eine überdimensionierte himmelblaue Venusmuschel dar. Interessiert drehe ich das Objekt aus Terracotta um und entdecke anstelle einer Initiale einen in die unbemalte Unterseite eingravierten Halbmond.
     »Meinetwegen«, erwidert Luca lakonisch. »Ein Tiefenrausch soll ja ähnliche Symptome hervorrufen wie Höhenkrankheit.«
     »Was du natürlich beurteilen kannst.« Mit einem Grinsen stelle ich den muschelförmigen Aschenbecher in die Mitte des Tisches und hebe die dunkelblaue Menükarte an, um sie zu öffnen.
     »Nur weil ich Anwalt bin, heißt das ja nicht, dass ich unsportlich bin, Romeo.«
     Ich hebe den Blick. »Aber einzig und allein auf festem Boden, oder hat sich daran etwas geändert?«
     Mein Jugendfreund schüttelt den Kopf. »Ich hasse immer noch alles, was auf dem Wasser schwimmt. Eine Mandantin wollte mich im letzten Sommer zu einem Wochenende auf ihrer Jacht überreden.«
     »Und?«
     Er zwinkert mir zu. »Ich habe ihr gesagt, dass sie gern Sex mit mir haben kann, allerdings nur auf einer Oberfläche, die sich nicht unter mir bewegt.«
     »Du spinnst.« Ich tippe mit dem Zeigefinger an meine Stirn. »Es gibt nichts Romantischeres als das leise Schaukeln eines Bootes, das Geräusch der Wellen gegen den Schiffsrumpf, eine Frau in deinen Armen auf dem Vorderdeck und den unendlichen Sternenhimmel darüber.«
     Er lacht spöttisch auf. »Den Vollmond nicht zu vergessen, richtig?«
     »Warum nicht?«
     Luca denkt offenbar, dass ein solches Szenarium zu meinem Alltag gehört – und ich belasse es dabei. Wenn er wüsste, dass ich soeben fantasiert und Derartiges noch nie erlebt habe und dass es ewig her ist, dass ich zuletzt Sex hatte ... Da schüttelt er aufgrund meiner lakonischen Erwiderung den Kopf und presst die Lippen zusammen. Ich verbeiße mir jedes weitere Wort, da eine solche ohnehin nichts bringen würde, und senke den Blick auf die Karte, um sie endlich zu öffnen – und blinzele. Weiß auf dunkelblauem Grund ist auf der Vorderseite eine Venusmuschel gezeichnet und darüber ein Schriftzug.
     »Sunset Bar & Restaurant? Echt jetzt?« Schockiert schaue ich zu Luca.
     Er zuckt mit den Achseln.
     »Santo Cielo! Der Alte muss komplett verrückt geworden sein.«
     Luca schlägt sich die Hand vor den Mund und erstickt seinen Lachanfall. Erst jetzt wird mir klar, dass ich mit meinem bestürzten Ausruf zugleich den Namen des Besitzers des Lokals genannt habe. Aus dem Augenwinkel bemerke ich, dass ein paar Gäste an den umstehenden Tischen zu uns schauen. Ich lehne mich über den Tisch und warte, bis mein Freund es mir gleichtut.
     »Wir sind hier in Sizilien, Dio mio! Was für einen Grund gibt es, den Namen Tramonto nach Jahrzehnten ins Englische zu übersetzen und anstelle Ristorante das Wort Restaurant zu verwenden?«
     »Genauso könnte ich dich fragen, warum ihr in Amerika so viele Trattorias und Pizzerias habt, die Alfredo oder Napoli oder Roma heißen.«
     »Das kannst du doch nicht vergleichen, Luca!« Erwidere ich kopfschüttelnd. »Die USA sind eine junge Nation, in der nahezu jeder Bundesstaat immer noch nach seiner Identität sucht, ganz zu schweigen von den Einwohnern, denen man ihre britische, irische, deutsche, mexikanische oder asiatische Abstammung bereits am Namen, oftmals aber auch aufgrund ihrer äußeren Erscheinung ansieht.«
     »Wisst ihr schon, was ihr wollt?« Ein junges Mädchen, das sicher noch einige Jahre von der Volljährigkeit entfernt ist, taucht plötzlich neben uns auf. Ihr Blick ist auf Luca gerichtet, und ihre Wangen färben sich rötlich, als er sich ihr zuwendet.
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