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Ohne Strom - Wo sind deine Grenzen?
Verfasser: Markus Mattzick (2)
Verlag: epubli (1626)
VÖ: 12. Juni 2021
Genre: Dystopie (707)
Seiten: 496 (Taschenbuch-Version), 391 (Kindle-Version)
Themen: Dorf (1029), Elektrizität (30), Hamburg (676), Hessen (57), Krankenhaus (603), Stromausfall (25), Verkehrsunfälle (555)
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Reihe: Ohne Strom - Wo sind deine Grenzen? (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Unsere moderne, zivilisierte Gesellschaft scheint in sich so fest verankert zu sein, wie man es sich nur wünschen kann. Wenige Tage eines unerklärlichen landesweiten Stromausfalls reichen jedoch aus, diese hauchdünne Decke zu zerreißen. Zuvor lapidare Selbstverständlichkeiten werden schnell zu einem gefährlichen Abenteuer.
Malte bemerkt bereits frühzeitig, dass viele Gefahren auf seine Familie und sein Dorf lauern.

Simone befindet sich hingegen in Hamburg und begibt sich auf einen lebensgefährlichen Fußmarsch quer durch Deutschland. 400 endlos lange Kilometer trennen sie von ihrer Familie.

Die Frage ist nicht, ob sie Skrupel haben, für ihr Überleben zu kämpfen - sondern vielmehr, ob sie skrupellos genug sind.

DAS BUCH:
Das mittelhessische Dorf Umbach an einem Sommernachmittag. Der Strom fällt aus und die meisten glauben erst an eine vorübergehende Störung. Schnell wird klar, dass es kein gewöhnliches Ereignis ist: Auch Batterien und Akkus funktionieren nicht mehr und es entwickelt sich ein Albtraum. Die Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser bricht zusammen, die Kommunikationsnetze sind ausgefallen.
Malte versucht, seine Familie und sein Dorf durch die Krise zu bringen und merkt schnell, dass er zwischen Magen und Moral entscheiden muss. Jutta befindet sich in einer 767, als der Strom ausfällt. Simone sitzt nach dem Blackout in Hamburg fest und hat keine Möglichkeit, Kontakt mit ihrer Familie in Mittelhessen aufzunehmen. Sie macht sich zu Fuß auf den 400 Kilometer langen und gefährlichen Weg nach Hause. Florian überwacht während einer Herz-OP die Herz-Lungen-Maschine, als das Stromnetz und die Notstromsysteme im Krankenhaus ausfallen. Lukas befindet sich in einem Wetzlarer Einkaufszentrum und wird Zeuge eines großen Verkehrsunfalls. Laura bemerkt schnell, dass sie mit dem plötzlichen Verlust ihres Smartphones nicht zurechtkommt.

Wann wird Hilfe von außen kommen? Gibt es überhaupt ein »außen«?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Markus Mattzick für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Markus Mattzick gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Eltern des Mädchens arbeiteten beide in Frankfurt und Laura hatte ihnen angeboten, ihre Tochter nach dem Training mit nach Hause zu nehmen, bis beide von der Arbeit zurück waren.
     »Was dagegen, wenn ich euch begleite?«
     »Nein, im Gegenteil!« Laura klebte den Zettel an die Glastür, schloss ab und die vier machten sich auf den Weg.
     Umbach hatte ungefähr 2.400 Einwohner und, wenn man von den paar Aussiedlerhöfen und dem Hofgut absah, gab es im Dorf keine weiten Wege. Die Tatsache, dass Nadja an einer vollkommen anderen Ecke als Laura wohnte, war deshalb nicht dramatisch.
     Zwischen Wetzlar und Gießen gelegen war es bis kurz nach dem Krieg eine eher kleine Siedlung. Erst durch die Vertriebenen war die Bevölkerungszahl rasant angewachsen. Um den alten Ortskern mit Fachwerkhäusern und der Steinkirche aus dem 16. Jahrhundert wurden in den Fünfzigerjahren die typischen, gleichen, kleinen Siedlungshäuser gebaut, von denen mittlerweile viele mit Gauben und Anbauten individueller aussahen.
     Die ursprünglich vielen kleine Läden, der Metzger und der Bäcker waren in den letzten Jahrzehnten verschwunden und durch den Supermarkt am Dorfrand ersetzt worden. Die alteingesessene Gastronomie war nicht mehr vorhanden, ein italienisches Restaurant und ein türkischer Imbiss boten sich als kulinarische Treffpunkte im Dorf an.
     Auf ihrem Weg entfernten sich Laura und die anderen zunächst vom Dorfzentrum und waren relativ schnell bei Nadjas Haus. Sie drückte die Klingel, hörte diese nicht und klopfte deshalb sofort an die Tür.
     »Kein Strom«, schlussfolgerte Maike.
     Nach einer kurzen Weile hörten sie, wie jemand im Haus die Treppe hinunterkam, die Großmutter des Mädchens öffnete die Tür: »Hallo Nadja! Hallo ihr drei!«
     Sie umarmte ihre Enkeltochter und fragte: »Wo ist denn deine Mama?«
     Laura antwortete: »Bis eben war sie nicht da, wir haben einen Zettel an der Turnhalle hinterlassen und bringen die Kinder nach Hause, die nicht abgeholt wurden.«
     »Das ist lieb von euch! Bei uns ist der Strom ausgefallen!«
     »Wohl im ganzen Dorf«, sagte Maike, »und kein Auto springt an.«
     Sie verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg quer durch das Dorf. An der Hauptstraße angekommen, sahen sie einen Lkw, der einen Van in die Bushaltestelle geschoben hatte. Laura zuckte zusammen, denn sie erkannte den Ford Galaxy von Nadjas Mutter und so, wie das Fahrzeug verformt war, wollte sie, speziell mit Emily, nicht näher herangehen.
     Sie griff nach Emilys Arm und Maike musste ähnlich gedacht haben, denn sie nahm ihre andere Hand und sagte: »Kommt, wir gehen an der Kirche vorbei!«
     Die Straßen waren, bis auf wenige Spaziergänger und Fahrradfahrer, leer. Erst jetzt fiel Laura auf, dass von der A 45, die man normalerweise im halben Dorf hörte, kein Lärm wahrzunehmen war.
     Jonas, ein ehemaliger Mitschüler von Laura, kam ihnen auf seinem Fahrrad entgegen und hielt an: »Habt ihr das Flugzeug vorbeisegeln sehen?«
     »Hallo Jonas«, antwortete Laura kühl, »Nein. Was ist so Besonderes an einem Segelflugzeug?«
     »Nein, kein Segelflugzeug, eine Passagiermaschine, zweistrahlig, aber groß, Airbus oder Boeing, die ist lautlos über die A 45 hinweggesegelt! Unglaublich! Ob die auch einen Stromausfall an Bord hatten?«
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