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Ohne Strom - Wo sind deine Grenzen?
Verfasser: Markus Mattzick (2)
Verlag: epubli (1629)
VÖ: 12. Juni 2021
Genre: Dystopie (707)
Seiten: 496 (Taschenbuch-Version), 391 (Kindle-Version)
Themen: Dorf (1037), Elektrizität (30), Hamburg (678), Hessen (57), Krankenhaus (604), Stromausfall (25), Verkehrsunfälle (554)
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Reihe: Ohne Strom - Wo sind deine Grenzen? (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Unsere moderne, zivilisierte Gesellschaft scheint in sich so fest verankert zu sein, wie man es sich nur wünschen kann. Wenige Tage eines unerklärlichen landesweiten Stromausfalls reichen jedoch aus, diese hauchdünne Decke zu zerreißen. Zuvor lapidare Selbstverständlichkeiten werden schnell zu einem gefährlichen Abenteuer.
Malte bemerkt bereits frühzeitig, dass viele Gefahren auf seine Familie und sein Dorf lauern.

Simone befindet sich hingegen in Hamburg und begibt sich auf einen lebensgefährlichen Fußmarsch quer durch Deutschland. 400 endlos lange Kilometer trennen sie von ihrer Familie.

Die Frage ist nicht, ob sie Skrupel haben, für ihr Überleben zu kämpfen - sondern vielmehr, ob sie skrupellos genug sind.

DAS BUCH:
Das mittelhessische Dorf Umbach an einem Sommernachmittag. Der Strom fällt aus und die meisten glauben erst an eine vorübergehende Störung. Schnell wird klar, dass es kein gewöhnliches Ereignis ist: Auch Batterien und Akkus funktionieren nicht mehr und es entwickelt sich ein Albtraum. Die Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser bricht zusammen, die Kommunikationsnetze sind ausgefallen.
Malte versucht, seine Familie und sein Dorf durch die Krise zu bringen und merkt schnell, dass er zwischen Magen und Moral entscheiden muss. Jutta befindet sich in einer 767, als der Strom ausfällt. Simone sitzt nach dem Blackout in Hamburg fest und hat keine Möglichkeit, Kontakt mit ihrer Familie in Mittelhessen aufzunehmen. Sie macht sich zu Fuß auf den 400 Kilometer langen und gefährlichen Weg nach Hause. Florian überwacht während einer Herz-OP die Herz-Lungen-Maschine, als das Stromnetz und die Notstromsysteme im Krankenhaus ausfallen. Lukas befindet sich in einem Wetzlarer Einkaufszentrum und wird Zeuge eines großen Verkehrsunfalls. Laura bemerkt schnell, dass sie mit dem plötzlichen Verlust ihres Smartphones nicht zurechtkommt.

Wann wird Hilfe von außen kommen? Gibt es überhaupt ein »außen«?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Markus Mattzick für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Markus Mattzick gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sören sah ihn entgeistert an: »Hast du das gesehen? Der Lastwagen hat die Autos einfach weggeschoben!«
     »Es gibt bestimmt Verletzte, denen wir helfen können!«
     Die Jungs verließen die Rolltreppe, rannten durch die geöffneten Türen nach draußen, blieben auf dem Platz vor dem Eingang stehen und sahen sich um. Die Ampeln waren ausgefallen und kein einziges Fahrzeug lief. Überall hatten sich Autos ineinandergeschoben.
     Sie näherten sich den Fahrzeugen, die vom Lkw zur Seite geschoben worden waren. Aus einigen Autos stiegen Menschen aus, andere blieben sitzen, wenige bewegten sich nicht.
     »Ob die tot sind?«, flüsterte Sören.
     Lukas erschauerte bei dem Gedanken und klopfte an die Scheibe des Skodas, neben dem sie standen. Auf dem Fahrersitz saß eine Frau und sie war entweder ohnmächtig oder tot. Nachdem eine Reaktion ausblieb, öffnete er die Tür, und die Fahrerin sackte ein wenig in seine Richtung, wurde aber vom Sicherheitsgurt gehalten. Eine sichtbare Verletzung erkannte er nicht.
     Lukas griff nach ihrem Handgelenk und prüfte den Puls: »Sie lebt.«


Laura


»Okay, wir versuchen es noch einmal«, rief Laura in die kleine Schulturnhalle.
     Endlich hatten sich ihre Mädels, achtzehn Stück, alle sechs bis acht Jahre alt, aufgestellt und Laura bückte sich, um den CD-Spieler zu starten.
     Das gewohnte Anlaufen des CD-Tellers blieb aus und sie drückte noch mal. Wieder reagierte das Abspielgerät nicht. Sie kontrollierte den Stromanschluss am Player und den Stecker in der Steckdose.
     »Na toll«, sagte sie, »ausgerechnet jetzt geht dieses Mistteil kaputt.«
     Das Gerät hatte in letzter Zeit ohnehin das Abspielen einiger CDs verweigert, die meisten ihrer MP3-CDs hatte er erst gar nicht angenommen.
     »Okay die Damen, wie ihr bemerkt habt, läuft die Musik nicht, wir werden das trocken üben.«
     »Können wir nicht etwas spielen? Ohne Musik zu tanzen ... macht keinen Spaß«, sagte Mariella.
     »Wir üben das Stück noch einmal trocken, danach ist Schluss für heute.«
     Sie hörte die Eingangstür, ein untrügliches Zeichen, dass die ersten Eltern zum Abholen gekommen waren.
     »Los die Damen! Eins, zwei, drei, vier«, zählte Laura an und dann mit Betonung auf »Eins« weiter.
     Da die Musik als Orientierung fehlte, sagte sie zwischendurch die Figuren an. Stolz beobachtete sie, wie ihr Team die Choreografie fehlerlos meisterte. Sie kannte Tanzgruppen deren Tänzerinnen älter waren als ihre und die das nicht so gut hinbekamen.
      »Wunderbar, das war ein gelungener Abschluss, ich würde sagen, wir machen Schluss für heute!« Sie rieb sich zufrieden die Hände.
     Die Mädchen strömten in Richtung der Umkleidekabine, während drei Mütter die Halle betraten.
     Laura wollte die kurze Gelegenheit nutzen, um die Neuigkeiten bei Instagram anzuschauen, aber ihr Handy ging nicht an.
     War der Akku eben nicht fast dreiviertel voll gewesen?
     Als die Mütter bei ihr ankamen, legte sie das Smartphone weg.
     »Hallo Laura, alles klar bei euch?«, fragte Maike Zinn mit einem besorgten Unterton.
     »Ja, heute haben die Mädels super mitgemacht, nur mein CD-Spieler hat sich endgültig verabschiedet.«
     »Warte noch, bis du dir einen neuen kaufst, anscheinend ist im ganzen Dorf der Strom ausgefallen.«
     »Wie gut, dass die Mädchen direkt nach dem Training noch nicht duschen und nicht föhnen müssen!«
     »Laura!«, rief Mariella aus der Toilette, »die Spülung ist kaputt!«
     »Wie? Kaputt? Da klemmt bestimmt nur etwas«, antwortete Laura, ging zur Toilette und drückte auf die Spülung. Außer einem leichten Rinnsal kam nichts.
     »Das ist auf allen Klos so«, sagte eines der anderen Mädchen.
     Ein Drittes stand vor dem Waschbecken und beobachtete, wie die Tropfen aus dem Wasserhahn kamen: »Hier kommt auch nix!«
     Maike war Laura gefolgt und vermutete: »Es scheint kein Druck auf der Leitung zu sein.«
     »Hängt das Wasser vom Strom ab?«, fragte Laura.
     Maike runzelte die Stirn: »Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie das Wasser ins Haus kommt.«
     »Wasserdruck?«, vermutete Laura, »Wird der nicht irgendwie durch Schwerkraft aufgebaut?«
     »So oder so, die Toiletten sollten vorerst nicht mehr benutzt werden«, schlug Maike vor.
     »Gute Idee«, stimmte Laura zu und rief lauter hinterher: »Habt ihr das alle gehört? Bitte nicht mehr die Toiletten benutzen, hebt es euch für daheim auf!«
     Weitere Eltern kamen an und berichteten davon, dass ihre Autos nicht angesprungen waren.
     »Keine Fernentriegelung und nicht mal ein Klacken, wenn man den Schlüssel umgedreht hat!«, erklärte Mariellas Vater.
     Mittlerweile stand Laura mit den Eltern und den restlichen Kindern vor der Turnhalle. Bis dahin waren nur die Hälfte der Mädchen abgeholt worden. Das war ungewöhnlich, es kam zwar hin und wieder vor, dass sich jemand verspätete, aber nie so viele auf einmal.
     »Vielleicht werden nicht alle Kinder abgeholt?«, vermutete Laura.
     »Ich kann Kathrin mitnehmen, die wohnt direkt neben uns«, bot Mariellas Vater an.
      Fünfzehn Minuten später wartete Laura nur noch mit zwei Mädchen vor der Halle, als Maike zurückkam.
     »Ich habe Pauline nach Hause gebracht, die wird von der Oma versorgt«, erklärte sie, »und ich wollte nachschauen, ob du zurechtkommst.«
     »Danke dir! Ich klemme gerade noch einen Zettel an die Tür, falls doch jemand kommt. Dann wollten wir loslaufen, Nadja nach Hause bringen. Emily kommt noch mit zu mir und wird dort von ihren Eltern abgeholt.«
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