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Hier wohnt das Glück
Verfasser: Dagmar Hansen (2)
Verlag: Rowohlt (1754)
VÖ: 15. Juni 2021
Genre: Frauenliteratur (1426)
Seiten: 336
Themen: Achtsamkeit (60), Berlin (1280), Neuanfang (1206), Schleswig-Holstein (99), Schweigen (263), Verlust (872), Wälder (868), Wildschweine (19)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. September 2021 um 12:47 Uhr (Schulnote 1):
» Glücklicher Neubeginn mit 60 plus

Das Cover:
Das Cover ist schlicht und zeigt den Zirkuswagen, der die Hauptrolle spielt. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext eine gelungene Buchpräsentation.

Die Geschichte:
Sylvi hat jahrelang ihre verstorbene Mutter gepflegt. Nachdem sie nun alleine ist, muss sie schauen, wie ihr Leben weitergeht. In einer Tauschbörse findet sie einen Zirkuswagen im Norden und so tauscht sie mit dessen Besitzer Arne ihre Wohnung gegen den diesen Wagen. Ihre präzis ausgearbeiteten Tagesabläufe ihrer Auszeit sind aber ganz schnell nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Sie lernt neue Menschen und andere Sichtweisen kennen und sie gewinnt völlig andere Erkenntnisse. Auch Arne, mit dem sie oft telefoniert schleicht sich in ihre Gedanken. Ob sie erkennt, was das Richtige ist?

Meine Meinung:
Bereits die ersten Seiten haben mich in diese schöne Geschichte hineingezogen. Die Protagonisten sind wunderbar und entsprechend ihrer Charaktere gezeichnet. Aufgrund dessen, dass sich die Planung der Auszeit nicht einfach so umsetzen lässt, reihen sich die zahlreichen Vorkommnisse und Wendungen aneinander und sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Dass, die Suche und das Finden von Glück auch in einem höheren Alter möglich ist, hat die Autorin wunderbar und subtil herausgearbeitet. Ihr Schreibstil ist bildhaft, kurzweilig und flüssig. Die Schauplätze sind sehr gut in Szene gesetzt.
Mein Fazit: Es war mir eine große Freude, dieses Buch zu lesen. Ein Buch, das Mut macht, auch im späteren Lebensabschnitt einen Neuanfang zu wagen. Meine Leseempfehlung ist eindeutig.
Friedericke von Friederickes Bücherblog«
  10      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 15. Juli 2021 um 8:19 Uhr (Schulnote 1):
» Sylvi ist Anfang 60 und gerade in den Ruhestand gegangen. Nach dem Tod ihrer Mutter, die sie jahrelang gepflegt hat, steht sie an einem Punkt, an dem sie sich überlegt, wie sie ihr Leben nun gestalten soll.
Sie beschließt, dass es Zeit ist, einiges zu ändern und möchte jetzt mal etwas für sich selbst tun.
Über eine Haustauschbörse im Internet findet sie einen Zirkuswagen, der als Wohnung eingerichtet ist. Kurz entschlossen bietet sie ihre Berliner Wohnung im Tausch an und macht sich, nachdem Arne, der Besitzer des Zirkuswagens bei ihr eingetroffen ist, auf den Weg nach Angelsby an der Flensburger Förde.
Sie plant Waldbaden, Yoga, viel Ruhe und gesunde Ernährung, um zu sich selbst zu finden.
Aber alles kommt ganz anders …

Gereizt hat mich an diesem Roman, dass es hier um eine „ältere“ Protagonistin geht und nicht, wie so häufig um die jungen und schönen Frauen, denen alles nur so zufliegt.
Sylvi ist eine gestandene, lebenserfahrene Frau, die sich vorgenommen hat, in ihrem Leben zu Beginn ihres neuen Lebensabschnitts einiges zu ändern.
Aber ihr Start in Angelsby läuft zunächst gar nicht so, wie sie sich das gedacht hat. Ihr Waldbaden wird von Wildschweinen und einem ausgebüxten Hund samt Frauchen gestört und die Ruhe rund um den Zirkuswagen durch Ziegen, Katzen und einen Hund.
Jördis, die Nichte von Arne, wohnt mit ihren beiden Kindern in einem Haus gleich beim Zirkuswagen. Auch wenn sie Sylvi Unterstützung bei Anfangsschwierigkeiten bietet, stört Sylvi die direkte Nähe und die damit verbundene Unruhe doch sehr. Sie beschwert sich bei Arne, der häufig mal anruft, dass er ihr nichts davon erzählt hat.
Aber Sylvi arrangiert sich und will ihr Programm durchziehen.
Doch die vielen Ablenkungen von ihren Plänen und guten Vorsätzen tun Sylvi gut und bringen sie auf andere Gedanken. So ganz allmählich schleicht sich Wohlbefinden ein, Sylvi erkundet die Umgebung und schließt sogar Freundschaften mit Einheimischen und Jördis und den Kindern. Ihre ehrgeizigen Pläne geraten darüber in Vergessenheit und auch mit Arne versteht sie sich immer besser, so dass sich da sogar etwas romantisches Knistern einschleicht.

Es hat mir große Freude gemacht, Sylvi auf ihrem Weg in ihr neues Leben zu begleiten.
Durch den einfühlsamen und gleichzeitig lebendigen Schreibstil fühlte ich mich als stille Beobachterin an Sylvis Seite.
Und schnell fiel mir der Spruch ein: „Leben ist das, was passiert, während Du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.“
Denn genau das passiert hier mit Sylvi. Sie macht Veränderungen durch, lernt neue Dinge in ihrem Leben schätzen und setzt neue Prioritäten bis ihr sogar die Idee zu einem völligen Neuanfang kommt.
Das war sehr inspirierend und hat auch mich zum Nachdenken angeregt.
Aber es gibt auch viele humorvolle Momente durch Missgeschicke, die der Stadtpflanze Sylvi beim Leben auf dem Land geschehen und durch unerwartete Ereignisse.

Neben Sylvi und Arne gibt es noch eine Reihe wichtiger Nebenfiguren, wie Arnes Nichte und einige Dorfbewohner. Sie alle sind liebevoll und glaubwürdig gezeichnet und sind mir alle schnell ans Herz gewachsen.
Das Setting im Norden an der Flensburger Förde mit der Nähe zum Meer ist wunderschön beschrieben und macht Lust, in diese zauberhafte Gegend zu reisen.

Dagmar Hansen hat es mit ihrem neuen Roman wieder einmal geschafft, dass ich mich ganz in die Geschichte fallen lassen und wohlfühlen konnte. Es ist eine warmherzige Geschichte, wie sie das Leben schreiben kann und sie erzählt von Veränderungen, glücklichen und traurigen Momenten, Freundschaften und neuen Möglichkeiten.
Vor allem vermittelt sie aber auch die Botschaft, dass es nie zu spät ist für einen Neuanfang und auch nicht, sich zu verlieben. Das Glück wohnt überall, man muss es nur finden und zugreifen!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  21      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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