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Die Highlanderin
Verfasser: Eva Fellner (2)
Verlag: Aufbau (905)
VÖ: 17. Mai 2021
Genre: Historischer Roman (5261)
Seiten: 505 (Taschenbuch-Version), 328 (Kindle-Version)
Themen: 13. Jahrhundert (133), Angriff (292), Auftragsmörder (433), Clans (514), Entführungen (1934), Gefangenschaft (580), Highlander (99), Highlands (269), Island (126), Könige (1263), Menschenhandel (149), Schottland (688)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Highlanderin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Oktober 2021 um 14:10 Uhr (Schulnote 3):
» Etwas durcheinander

Enja fährt mit ihrer Mutter mit einem Schiff ins Unbekannte. Doch das Schiff geht unter und Enja gerät in die Fänge von Sklavenhändlern. Später sucht sie ihre Wurzeln und geht nach Schottland. Dort tobt in den Highlands ein erbitterter Krieg zwischen den Schotten und den Engländern. Da wird sie bei einem Angriff schwer verletzt und der Clanführer Janes Douglas rettet sie. Bei ihm kommt sie wieder zu Kräften und sie ist fasziniert von ihm. Als er in englische Gefangenschaft gerät, will sie ihm helfen und macht sich damit in dem englischen König einen mächtigen Feind.

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch, dank des unkomplizierten Schreistils der Autorin, der keinerlei Unklarheiten im Text zuließ, sehr gut lesen und nichts störte meinen Lesefluss. Das einzige was mich immer wieder störte, war die Änderung in der Zeit: Mal war Enja in der Geschichte ein kleines heranwachsendes Kind als Sklavin bei ihrem Herrn, mal war sie annähernd erwachsen und in Schottland. An musste höllisch aufpassen und merkte meist erst nach ein paar Zeilen, dass die Zeit wieder mal gewechselt worden ist. Das stört mich sehr. Man hätte das besser kenntlich machen sollen. Deshalb hatte ich auch etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte drinnen war. Wirklich richtig anfreunden konnte ich mich weder mit ihr, noch mit den anderen Protagonisten, aber ganz unsympathisch waren mir die Protagonisten auch nicht. Zwar hatte ich mich durchaus gefreut, dass Enja der Sklaverei schließlich doch entkommen konnte, aber das Buch nennt sich die Highlanderin, doch von dort ist sie ursprünglich sicher nicht gekommen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Wir wissen also noch nicht mal sicher wo sie herkam. Und erst spät im Buch erfährt man, warum sie vermutlich überhaupt weggebracht worden ist, was der Sinn und Zweck dieser Reise war. Ob in dem Folgeband etwas darüber zu erfahren ist, weiß ich nicht. Allerdings macht mich hier der Klappentext dazu wieder etwa<s neugierig. Für dieses Buch, das für meinen Geschmack den einen oder anderen Mangel aufweist, auch wenn es mir durchaus gefallen hat, vergebe ich drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten. Empfehlen kann ich dieses Buch allen, denen die genannten Mängel nichts ausmachen. Ob ich den Folgeband ‚Der Weg der Highlanderin‘ letztendlich lesen werde, weiß ich noch nicht sicher.«
  14      1        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 12. September 2021 um 9:05 Uhr (Schulnote 5):
» Der Mönch sprach ein Gebet und ließ sich vom Wächter aus meiner Zelle führen. Ich bekam einen Kloß im Hals. Wenn es also der König nicht schaffte, dann würde mich die Kirche ins Grab bringen. Wie hatte Isaak immer gesagt? „Kein Gott der Welt kann gegen die Dummheit der Menschen etwas ausrichten. Inshallah …“
Aus Die Highlanderin von Eva Fellner

FAKTEN
Das Buch Die Highlanderin von Eva Fellner ist im Mai 2021 im atb Verlag erschienen. Es ist als eBook und Taschenbuch erhältlich. Bisher handelt es sich um einen Einzelband, es ist jedoch ein weiterer Band mit dem Titel Der Weg der Highlanderin für Oktober angekündigt.

KURZMEINUNG
Ein historischer Roman mit Schwächen, insgesamt jedoch unterhaltsam.

KLAPPENTEXT
Enja – Das Schicksal der Schotten liegt in ihrer Hand.
Schottland, 1314: In den Highlands tobt ein erbitterter Krieg zwischen den Engländern und den Clans um die schottische Unabhängigkeit. Als die Lage sich zuspitzt, beschließt die mutige Kriegerin Enja, die zur Assassinin ausgebildet wurde, für die Schotten zu kämpfen – an der Seite des Clanführers James Douglas. Am Tag der großen Schlacht fällt der König der Schotten eine schwerwiegende Entscheidung: Enja soll sich als Frau vom Kampfgeschehen fernhalten. Doch als sie in den Reihen ihrer Feinde jemanden erkennt, dem sie vor Jahren Rache geschworen hat, weiß sie: Dies ist ihre einzige Chance.
Die hochspannende Geschichte einer unvergesslichen Heldin inmitten der schottischen Highlands.

SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
Die Autorin hat ein Händchen für die Beschreibungen der Umgebung. Auch manche Charaktere hat sie sehr gekonnt gezeichnet.
Enja zum Beispiel war präsent als Protagonistin, aber ich bekam einfach kein Bild von ihr. Wie sie gekleidet war, konnte ich greifen, doch ich konnte ihr kein Gesicht zuordnen. James hingegen und auch Hal hat man sofort vor Augen. Das ist schade, da es ja hauptsächlich um sie geht. Leider war sie in ihren Handlungen auch ein wenig unstet. Von der kontrollierten Assassinin zur unbeherrschten Frau, die sich damit richtig in Schwierigkeiten bringt – das passt für mich nicht ganz zusammen. Denn eine Ausbildung, wie Enja sie genossen hat, geht in Fleisch und Blut über.
Mich haben auch ein wenig die Rückblenden irritiert und immer aus dem Lesefluss gerissen. Ich hätte ihre Geschichte schlicht von Beginn an erzählt und darauf aufgebaut besser gefunden. Ich verstehe natürlich, dass diese Rückblenden zum einen die Spannung besser aufbauen, wenn sie an die richtige Stelle gesetzt werden, und zum anderen manches erst nach und nach entdeckt werden kann. Es hat also seine Berechtigung und vermutlich gefällt es auch vielen Lesern so sehr gut. Mir hat es jedoch die eben erst aufgebaute Stimmung zerstört – dabei hat die Autorin es ja immer wieder geschafft, die Atmosphäre greifbar zu machen. Doch für das richtig fesselnde Lesegefühl hat es dann leider doch nicht gereicht. Bedauerlich, denn das ist mir sehr wichtig.
Der Schreibstil an sich war jedoch gut zu lesen und insgesamt wurde ich unterhalten.

MEIN FAZIT
Dieser historische Roman kommt zwar mit einigen Schwächen daher, kann jedoch insgesamt unterhalten. Für das Herzblut der Autorin, das Potenzial der Geschichte und mich als Leserin hätte ich mir einfach mehr gewünscht.

MEINE BEWERTUNG
Hier gibt es 2 von 5 Zahnrädchen.
©Teja Ciolczyk, 11.09.2021«
  17      1        – geschrieben von Gwynnys Lesezauber
 
Kommentar vom 16. Juli 2021 um 11:01 Uhr (Schulnote 2):
» Island 1289: Die kleine Enja überlebt als einzige ein schweres Schiffsunglück und wird im letzten Moment gerettet. Doch sie ist in der Hand von Menschenhändlern, die ihr das Zeichen des Sklaven auf die Stirn ritzen und sie im nächsten Hafen verkaufen. Enja landet, nachdem sie mehrere Stationen durchlaufen hat, im Orient und wird zur Assassinin ausgebildet. 18 Jahre später, macht sie sich als erwachsene Frau, auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Ihr Weg führt sie nach Schottland und dort baut sie sich ein neues Leben auf.
Doch im schottischen Grenzbereich tobt zwischen dem englischen und schottischen Clans ein heftiger Krieg und Enja steht zwischen den Fronten.
Als sie bei einem Überfall schwer verletzt wird, findet James Douglas, der Sohn eines Clanführers sie, nimmt sie mit auf seine Burg und rettet ihr das Leben. Die junge Frau ist schnell fasziniert von James, doch ihre Wege trennen sich wieder. Doch dann wird der Douglas-Clan von König Edward angegriffen und James gefangen genommen. Enja zögert nicht lange und reitet nach London um ihn zu befreien. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit einen mächtigen Feind schafft.

Das Cover passt zu einem historischen Roman. Die Frau mit den rotblonden Haaren und dem grünen Kleid hat allerdings nichts gemeinsam mit der Hauptprotagonistin Enja, die fast ausschließlich als Mann auftritt und deren Haare sehr hell sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig.
Es hat aber etwas gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven haben es mir etwas schwer gemacht. Es gibt zwei Handlungsstränge. Zum einen begleiten wir die kleine Enja, die im Jahr 1298 als Auserwählte ihre Heimat Island verlassen muss und auf einem Schiff einer ungewissen Zukunft entgegenfährt.
Im zweiten Handlungsstrang, der im Jahr 1307 beginnt, ist Enja mittlerweile erwachsen und Herrin des Landsitzes Caerlaverock. Sie gerät mitten in den Kampf der schottischen Clans gegen den englischen König Edward und versucht alles, um als Frau ernst genommen und akzeptiert zu werden.

Nach und nach kam ich immer besser in die Geschichte hinein. Obwohl ich den Wechsel der Zeiten zu Beginn anstrengend fand, haben die Rückblicke in die Vergangenheit mir doch sehr dabei geholfen, die Hauptprotagonistin besser zu verstehen.
Denn bei der erwachsen Enja fiel es mir etwas schwerer, mich in sie hinein zu versetzen und ihre Gedanken und Emotionen nachzuvollziehen.
Enja ist eine unglaublich starke Protagonistin. Teilweise war sie mir schon fast zu stark, denn sie zeigt so gut wie gar keine Schwächen. Sie lernt unglaublich schnell, ist intelligent, kennt keine Angst, ihre Wunden heilen in einem unheimlich schnellen Tempo (erfahren wir im zweiten Teil warum?) und sie hat als Assistentin gelernt zu töten.
Zu Hal fand ich keinen richtigen Zugang. Er ist Enjas ständiger Begleiter und war mir mit seiner Eifersucht fast ein wenig unsympathisch. James hingegen, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Obwohl er in einer Welt aufgewachsen ist, in der Frauen nichts zu sagen haben und keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen, akzeptiert er Enja sehr schnell.

Die Autorin hat gekonnt geschichtliche Informationen einfließen lassen und mich mit vielen interessanten Informationen versorgt. Ich habe viele Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet und habe zum Beispiel mit großer Fazination verfolgt, über welches Wissen die Heiler der damaligen Zeit bereits verfügt haben sollen. Allerdings habe ich, nachdem Enja sich aus Stoffrollen einen Tampon gebastelt hat, die Stirn gerunzelt. Das fand ich dann doch etwas zuviel des guten.

Der Autorin ist es gelungen, die atmosphärische Stimmung wunderbar einzufangen und auch die bildhafte und lebendige Beschreibung des Settings, sorgte dafür, dass ich den Orient und die Highlands regelrecht vor Augen hatte.
Der Plot bleibt während der ganzen Zeit spannend, allerdings lösen sich die Probleme und Schwierigkeiten manchmal etwas zu schnell und unkompliziert. Am Schluss lässt die Autorin mich mit einem richtig fiesen Cliffhanger zurück.
Im Nachwort hat Eva Fellner dann nochmal aufgelistet, welche der Charaktere es tatsächlich gegeben hat und wer der Fantasy der Autorin entsprungen ist.
Ich habe lange mit mir gerungen, wie viel Sterne ich dem Buch geben soll. Nach einem etwas schleppend Start, hat die Geschichte mich irgendwann nicht mehr losgelassen und ich habe sie dann fast in einem Rutsch gelesen. Ich bin schon neugierig auf die Fortsetzung der Reihe und deshalb gibt es letztendlich 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.«
  21      0        – geschrieben von Gila 63
 
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