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Der Nachlass
Verfasser: Jonas Winner (8)
Verlag: Heyne (3061)
VÖ: 14. Juni 2021
Genre: Thriller (7208)
Seiten: 352
Themen: Aufgaben (152), Berlin (1241), Erbschaft (544), Testament (118), Wettkämpfe (258)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Nachlass« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (9)     Blogger (3)     Tags (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Juli 2021 um 20:34 Uhr (Schulnote 2):
» Wer bekommt das Vermögen?

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt! Der Klappentext verspricht eine etwas andere Testamenteröffnung, einen spannenden Thriller.

Der Ehemann, die vier Kinder mit ihren Familien und ein Bruder der verstorbenen Hedda Laurent sind versammelt und warten gespannt auf die Eröffnung ihres letzten Willens. Aber bevor es an das große Vermögen geht, müssen die Anwesenden sich ihren Anteil erspielen. Was trieb Hedda dazu? Sie hätte jedem der zehn einen gleichgroßen Anteil ihrer 70 Millionen vereben können und alle hätten ausgesorgt für den Rest ihres Lebens.

Aber Hedda hatte Geheimnisse! Nichts war wie es scheint. Und keiner der Anwesenden auch nicht. Jeder will das Erbe und beansprucht es für sich!

Der Start in dieses Buch ist aufregend, die Protagonsiten zum großen Teil undurchsichtig und die Aufgaben ungewöhnlich.
Eingestreute Rückblenden in die Vergangenheit geben Einblicke in das Familienleben. Man muss schon aufpassen, wer, wann, was erzählt.

Die Aufgaben erscheinen nicht schwer. Werden aber immer eigenartiger. Und darin liegt der eigentliche Hintergrund. Alle Spuren führen in die Vergangenheit...und wer sich weigert geht Punktelos aus. Leider werden diese Aufgaben zum Teil auch nur kurz angerissen. Der Fokus liegt eher auf der Vergangenheit, die hier den Ausschlag für dieses eigenartige Testement gibt.

Keine Frage, spannend geschrieben, aber leider auch etwas zu kurz, um den vielen Protagonisten Tiefe zu geben. Die Auflösung ist auf jeden Fall eine große Überraschung!«
  11      0        – geschrieben von NikoLaus
Kommentar vom 17. Juli 2021 um 17:19 Uhr (Schulnote 2):
» Obskurer, irrer Racheplan
„Der Nachlass“ – Zehn Hinterbliebene, abgeschnitten auf einer Insel, 27 teils abartige Aufgaben zu lösen, ohne Strom und Telefon/Handy bei Frost, Schnee und Eis – dazu die Geistergeschichte der Pfauenkranzlady und die Folgen -

Der Tod Hedda Laurents ist vorauszusehen und deshalb versammelt sie kurz vor ihrem Ableben die Familie um sich. In ihrem Testament, das eine riesige Millionensumme enthält, wurde festgelegt, wie das Erbe verteilt werden soll. Die Erwachsenen der Familie, bestehend aus Ehemann, Bruder, den vier Kindern, deren Partner und Partnerinnen und ein volljähriges Enkelkind müssen sich einem Wettbewerb stellen und 27 Aufgaben lösen. Wer als Sieger daraus hervorgeht,soll alles erben. Es ist ein Gesamtbetrag zwischen 70 und 80 Millionen Euro.

Die gruselige, beunruhigende Atmosphäre, die fast über den gesamten Roman anhält, beginnt bereits im Prolog mit dem Tod des alten Mannes. Auch der immer wiederkehrende Auftritt der Frau mit dem Pfauenkranz in den Erzählungen der beiden jüngeren Kinder Theo und Patricia tut sein Übriges. Was geschah 1963? Was geschah 1978? Welche Dinge sind in der Villa in der Vergangenheit passiert, die so gravierend in die Gegenwart nachwirken? Was haben sie mit Heddas Tod zu tun? Und warum diese Aufgaben, um das Erbe zu erfüllen?
Der Autor erzählt in mehreren Zeitebenen. Dadurch, und sowohl durch die Technik des Rückblendens und wiederum nach vorne Schauens wird die Spannungskurve des öfteren unterbrochen. Ich musste mehrmals nachschauen, bei wem und in welcher Zeit ich mich gerade befand. Das fand ich nicht förderlich. Der Stammbaum im Vorderteil des Buches war indes absolut hilfreich. Die Kompliziertheit der Zusammenhänge der verschiedenen Ereignisse erschloß sich mir erst gegen Ende dieses Psychodramas.

Kurz nach dem Tod Heddas wird der Wettbewerb begonnen. Zuerst mit harmlos erscheinenden Aufgaben, die sich aber innerhalb dreier Tage in immer absurdere, grausamere, Ekel erregende Prüfungen steigern. Ich möchte es abartig nennen. Kann eine Mutter so voller Haß sein? Da schlichen sich bei mir leise Zweifel ein. Einige Angehörige der Familie Laurent stellten sich Fragen, aber keiner widersetzte sich diesem irren, letzten Willen. Die Situationen laufen aus dem Ruder und eskalieren.
Es war interessant zu lesen, was die Aussicht auf viel Geld aus Menschen machen kann. Seltsame Charaktere versammelten sich auf dem alten Familiensitz. Nach und nach entblätterten sich die Hintergründe, die Zusammenhänge, die Konstellationen in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Autor entwarf eine komplexe Geschichte. Das Ende ist überraschend.

Ich bewerte diesen Thriller mit vier von fünf Sternen!«
  12      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 8. Juli 2021 um 16:12 Uhr (Schulnote 1):
» Eine etwas andere Geschichte vom Erben

Hedda Laurent ist todkrank. Sie lässt die gesamte Familie um sich herum versammeln, einschließlich dem Sohn Theo, den sie seit 30 Jahren nicht gesehen hat. Bei der Testamentseröffnung erleben die Erben eine Überraschung: Das beträchtliche Vermögen soll nur einer der Erben bekommen, die Entscheidung dafür soll in einem Wettkampf fallen. Harmlos beginnt dieser Wettkampf, doch das ändert sich. Währenddessen brechen alte Konflikte und Verletzungen wieder auf. Es ist ein gefährliches Spiel, auf das sich die Familie eingelassen haben...

Zunächst scheint hier eine ganz normale Familiengeschichte zu beginnen. Na ja, obwohl, so normal ist es auch nicht, wenn eines der Kinder sich 30 Jahre lang vom Rest der Familie abschottet. Doch was sich hinter dieser Familiengeschichte verbirgt, das ist ganz starker Tobak. Der Firnis der Freundlichkeit untereinander verblasst schnell, es wird bitterböse und teilweise äußerst blutrünstig. Wem kann man hier trauen, wem sollte man misstrauen? Die Grenzen verwischen, nichts ist sicher, und überhaupt wird am Ende alles nochmal ganz anders.Je mehr die Erzählung voranschreitet, umso unglaublicher wird sie. Und doch schafft es der Autor Jonas Winner, einen äußerst glaubwürdigen Abschluss zu finden, so dass die Geschichte nochmal neu durchdacht werden muss. Etwas gewöhnungsbedürftig war allerdings, dass die Erzählung nicht chronologisch geordnet war bzw. auch nicht sofort ersichtlich wurde, wann die jeweilige Sequenz spielte. Die Spannung hat es zusätzlich angeheizt, wobei dieses Buch ohnehin schon einen straffen Spannungsbogen hat.

Mich hat dieses Buch sehr schnell fesseln können, so dass ich es unbedingt weiter empfehle und sehr gerne alle 5 möglichen Sterne vergebe.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 2. Juli 2021 um 9:05 Uhr (Schulnote 2):
» Hedda Laurent ist im Kreis ihrer Familie gestorben. Alle hatten sich an ihrem Totenbett versammelt und erleben dann eine böse Überraschung, als das Testament eröffnet wird. Hedda hat einen Wettkampf ausgerufen, indem sie 27 Aufgaben stellt, die ihre Angehörigen erfüllen müssen. Denn nur der Sieger erbt das beträchtliche Vermögen.
Der Schreibstil des Autors Jonas Winner ist wie immer packend. Dazu tragen auch die Zeit- und Perspektivwechsel bei. Sie sorgen aber auch dafür, dass man aufmerksam sein sollte.
Es ist eine makabre Geschichte, die da abläuft. Natürlich sind alle hinter dem Erbe her und machen bei diesem bösen und gefährlichen Spiel mit. Eigentlich beginnt es relativ harmlos, doch die Aufgaben werden zunehmen schwierig und brutal. Dann gibt es einen Toten. War das wirklich alles so von Hedda geplant? Die Hinterbliebenen zweifeln, aber sie wollen das Erbe und spielen mit.
Die Charaktere sind so dargestellt, dass man niemanden sympathisch finden kann und daher auch mit niemandem mitfühlt. Unter den beteiligten Personen gab es einfach zu viele Zwistigkeiten. Jeder hatte so seine Geheimnisse.
Immer neue Wendungen halten sie Spannung hoch und das Ende dieser perfiden Geschichte hat mich überrascht. Aber es hat mich auch schockiert, wie weit die Menschen für Geld gehen würden.
Mich hat dieser spannende Thriller gut unterhalten.«
  10      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 28. Juni 2021 um 23:56 Uhr (Schulnote 2):
» Ein spannender und skurriler Erbschaftsstreit mit einem krassen Finale!

"Der Nachlass" von Jonas Winner und dem Heyne-Verlag ist ein Psychothriller, der am 14. Juni 2021 erschienen ist. Mir hat der Inhalt sehr gut gefallen, die verwirrende Handlung war bis zum Ende hin nicht durchschaubar, denn durch geheimnisvolle Andeutungen aus der Familie Laurent wurde ich auf falsche Fährten geführt. Aber der Schluss hat mich wirklich überrascht, denn mit diesem skurrilen Finale habe ich überhaupt nicht gerechnet. Dies hat mir richtig gut gefallen, obwohl die letzten Seiten sehr realitätsfern waren. Der Autor hat auf jeden Fall eine makabere Fantasie, was den Thriller unheimlich spannend gemacht hat.

Zum Inhalt: Wie weit wirst du gehen? Hedda Laurent ist gestorben. Die Familie ist in Trauer vereint: Ihr Mann, die vier Kinder mit ihren Familien und Heddas Bruder Ruben sind nach Berlin gekommen, um Abschied zu nehmen. Doch bei der Testamentseröffnung erleben sie eine böse Überraschung. Nur einer der Anwesenden wird Heddas beträchtliches Vermögen erben. Wer der Glückliche ist, soll ein Wettkampf entscheiden. 27 Aufgaben müssen die Angehörigen bewältigen. Nur einer kann gewinnen. Doch was ganz harmlos beginnt, droht bald zu eskalieren. Alte Konflikte und Verletzungen reißen wieder auf. Und das Spiel wird gefährlich ...

Hier wird eine Familie zu einem Spiel aufgefordert, dessen Regeln schnell klar sind. Obwohl sich am Anfang jeder über die Aufgaben wundert, versucht jeder, sein Bestes zu geben. Denn es stehen einige Millionen auf dem Spiel. Es kommen zahlreiche Protagonisten vor, an dessen Rollen ich mich erst einmal gewöhnen musste. Bis ich alle so richtig auf dem Schirm hatte, habe ich immer wieder zum Anfang des Buches geblättert, denn dort ist ganz am Anfang der Stammbaum der Familie Laurent aufgelistet. Dieser ist sehr hilfreich, um nicht den Überblick zu verlieren. Die Charaktere sind jetzt alle nicht tiefgründig beschrieben worden, jedoch hat mich dies in dieser rasanten Handlung nicht gestört. Zeitsprünge aus der Gegenwart, der Vergangenheit und auch aus der Zukunft haben die Spannung gesteigert, sodass ich unbedingt den Zusammenhang wissen wollte. Außerdem wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Dies und die sehr kurzen Kapitel haben für einen schnellen Lesefluss gesorgt. Besonders die 27 Aufgaben, die von der Familie verlangt wurden, haben sich von Aufgabe zu Aufgabe ins Extreme gesteigert, sodass selbst ich mir die Frage gestellt habe: Hat wirklich Hedda Laurent dieses makabere und skurrile Testament verfasst? Wenn ja, dann war sie am Ende in einem sehr schlechten geistigen Zustand. Oder wurde das Testament manipuliert? Diese Frage hat mich brennend interessiert, dessen Antwort mich wie erwähnt, geschockt hat. Denn es gibt Geheimnisse innerhalb der Familie, die nach und nach ans Licht kommen und die richtig krass erscheinen.

Alte Allianzen, verbotene Gefühle, aber auch tief sitzender Groll, all das bricht in der aufgeheizten Atmosphäre erneut unter den Familienmitgliedern auf. In ihrem Testament hat Hedda verfügt, dass die Erben bestimmte Aufgaben lösen müssen. Insgesamt sind es 27 und es fängt ganz harmlos an. Ein Wissensquiz, ein Worträtsel, ein Wettlauf. Doch je länger es dauert, desto schwieriger werden die Herausforderungen. Unerbittlich führt der Wettkampf die Erben an ihre Grenzen. Die Aufgaben sind am Ende des Thrillers nochmal chronologisch aufgelistet, sodass ich es nicht sein lassen konnte und auf die nächste Aufgabe gewartet habe. Denn wozu ein Mensch hier fähig ist um an ein Millionenschweres Erbe zu kommen, ist gut rübergekommen.

Der Psychothriller ist nur am Ende etwas übertrieben unrealistisch, jedoch finde ich das Gesamtpaket raffiniert, spannend, gut durchdacht, dramatisch und skurril. Die bedrohliche Atmosphäre hat mich während des Lesens die ganze Zeit gepackt, sodass ich die 349 Seiten in zwei Durchgängen durchgelesen habe. Der flüssige Schreibstil ist gut zu lesen und hat mir ebenfalls klasse gefallen. Von mir gibt es deshalb 4,5 Sterne.«
  16      0        – geschrieben von Jasminh86
 
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