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Jan Theisen und Laura Schüle 4 - Seelen Hass
Verfasser: Simon Geraedts (15)
Verlag: Eigenverlag (20294)
VÖ: 14. Juni 2021
Genre: Thriller (7201)
Seiten: 294 (Taschenbuch-Version), 209 (Kindle-Version)
Themen: Feiglinge (3), Hass (354), Kommissare (2422), Leichen (2405), Mord (6696), Obduktion (56), Serienmörder (1025)
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Reihe: Jan Theisen und Laura Schüle (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
An seinem 17. Geburtstag lässt Fabian einen Freund seines Freundes ans Steuer von der Corvette seines Vaters. Nach einem folgenschweren Unfall lassen sie das Auto verschwinden und schweigen. Doch Daniel, der seine Familie bei diesem Unfall verloren hat, hat überlebt und 6 Jahre später bekommt er durch Zufall heraus, wer für den Unfall damals verantwortlich war. Und seine Rache ist schrecklich. Hauptkommissar Theisen und Oberkommissar Schüle versuchen dem Täter auf die Spur zu kommen.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Simon Geraedts für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Simon Geraedts gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »JACK!«, brüllte Dom. »PASS AUF!«
     Erschrocken riss Fabian den Kopf hoch. Der Wagen rauschte gefährlich nah an den Tannen vorbei und drohte von der Straße abzukommen. Aber Dom hatte aus einem anderen Grund aufgeschrien: Mit einem grauenhaften Poltern kollidierte etwas mit dem Kühlergrill, prallte gegen die Windschutzscheibe und wurde auf die Straße geschleudert.
     Jack stieg in die Eisen. Die Corvette drehte sich mit quietschenden Reifen um die eigene Achse. Kreischend klammerte sich Fabian am Haltegriff fest und war einen albtraumhaften Moment lang überzeugt, der Wagen würde sich überschlagen. Nach einer letzten Umdrehung kam er jedoch mit einem scharrenden Geräusch im Unterholz zum Stehen.
     Stocksteif saßen sie im Wagen und starrten auf die eingerissene Windschutzscheibe, von der Blut aufs Armaturenbrett tropfte. Nur ihre keuchenden Atemzüge und das Ticken des erhitzten Motors waren zu hören.
     »Heilige Scheiße«, flüsterte Jack. »Das war ein Reh, oder?«
     Mit rasendem Herzen schaute Fabian in den Seitenspiegel. Etwa dreißig Meter entfernt lag etwas auf der vom Mondlicht beschienenen Straße. »Das war kein Reh«, hauchte er und öffnete wie betäubt die Beifahrertür.
     »Wo willst du hin?« Jack hielt ihn am Arm fest, doch Fabian riss sich los und stieg aus. »Hey! Bleib hier, du Trottel!«
     Fabian ignorierte ihn und setzte sich auf wackligen Beinen in Bewegung, den Blick fest auf jenen schattenhaften Umriss geheftet. Eine Wagentür wurde aufgestoßen, Schritte klackerten auf dem Asphalt. »Warte doch mal«, rief Dom und packte Fabian am Arm.
     Der schüttelte die Hand seines Kumpels ab und ging unbeirrt weiter. Bis zuletzt klammerte sich Fabian an die Hoffnung, dass es vielleicht doch ein Wildunfall war. Aber als er sein Handy aus der Hosentasche zog und als Taschenlampe benutzte, wurde aus seiner Befürchtung grausige Gewissheit.
     Im Licht sah er eine junge Frau mit blutverschmiertem Gesicht. Sie starrte leblos in den Nachthimmel. Ihre Kleidung war an mehreren Stellen zerrissen, das rechte Bein auf grässliche Weise abgeknickt. Das Schlimmste war jedoch ihr verdrehter Hals; offensichtlich war ihr Genick gebrochen. Fabian schlug sich eine Hand vor den Mund, seine Augen füllten sich mit Tränen. »Mein Gott ...«
     Auch in Doms Miene spiegelte sich blankes Entsetzen. Langsam ging er neben der Frau in die Hocke und versuchte, ihren Puls zu fühlen. Dann schaute er aus feucht schimmernden Augen zu Fabian hoch. »Sie ist tot«, flüsterte er.
     »Oh Scheiße ...« Fabian fing an zu weinen. »So eine verfluchte Schei...«
     Er stockte, als er auf der Straße einen blutigen Sneaker entdeckte. In Kinderschuhgröße. Als Fabian die Taschenlampe auf den mit Laub übersäten Boden jenseits des Standstreifens richtete, schnürte es ihm die Kehle zu. Das Licht beschien das Gesicht eines neun- oder zehnjährigen Jungen. Eine Scherbe hatte sich durch seine Kehle gebohrt. Fabian taumelte nach hinten und wäre gestürzt, hätte Dom ihn nicht mit eiskalten Händen festgehalten.
     »Die haben es hinter sich«, stellte Jack nüchtern fest. Er stand mit verschränkten Armen und teilnahmslosem Gesicht am Straßenrand. »Hauen wir ab, bevor uns jemand sieht.«
     »Spinnst du?«, flüsterte Fabian. »Wir müssen die Polizei ...«
     Aus dem Unterholz kam ein Rascheln. Alle warfen die Köpfe herum. Fabian leuchtete in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war, und zuckte zusammen. Vor einem Gebüsch lag ein Mann. Sein Gesicht war bis zur Unkenntlichkeit blutüberströmt, und seine Beine waren an mehreren Stellen gebrochen.
     Aber er atmete noch.
     »Er lebt!«, rief Fabian erleichtert und bestürzt zugleich. »Der Mann lebt noch!«
     Als er zu ihm wollte, hielt Jack ihn an der Schulter fest. »Was soll das werden?«
     »Wir müssen ihm helfen!«
     »Der ist doch schon so gut wie tot. Lass ihn einfach liegen.«
     Fabian starrte ihn entsetzt an. Als er zu Dom sah, wich der seinem Blick aus und kniff die Lippen zusammen. »Seid ihr bescheuert? Der Mann braucht sofort einen Krankenwagen!«
     Als Fabian den Notruf wählen wollte, riss Jack ihm das Handy aus der Hand. »Ich sagte, der Typ ist so gut wie tot.«
     »Was soll der Scheiß?« Fabian wollte sein Smartphone zurückerobern, doch Jack stieß ihn zurück und taxierte ihn mit seinen bedrohlichen Raubtieraugen. »Jetzt hör mal gut zu, du Schwachkopf. Wenn du den Bullen erzählst, dass du besoffen drei Leute über den Haufen gefahren hast, landest du für eine verdammt lange Zeit im Bau.«
     »Wieso ich?«, stieß Fabian aus. »Du bist gefahren!«
     »Ist das so?« Er zog eine Braue hoch. »Was sagst du dazu, Dom? Wer saß am Steuer?«
     Dom hielt den Blick gesenkt und schluckte. »Fabian.«
     »Was? Hast du den Verstand verloren?«
     »Nein, dein Kumpel ist ein schlauer Junge«, meinte Jack lächelnd. »Er weiß, dass man sich lieber nicht mit mir anlegt.«
     »Mir machst du keine Angst!«, fauchte Fabian. »Gib mir sofort mein Handy!«
     Jack zuckte die Achseln und warf es ihm zu. »Na gut, ruf einen Krankenwagen. Du erzählst den Cops deine Geschichte, Dom und ich erzählen unsere. Wir werden behaupten, dass du ganz allein im Wagen gesessen hast. Mal sehen, wem sie am Ende glauben.«
     »Auf dem Lenkrad sind deine Fingerabdrücke«, keuchte Fabian. »Außerdem kann ich überhaupt nicht fahren!«
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