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Jan Theisen und Laura Schüle 4 - Seelen Hass
Verfasser: Simon Geraedts (15)
Verlag: Eigenverlag (20348)
VÖ: 14. Juni 2021
Genre: Thriller (7215)
Seiten: 294 (Taschenbuch-Version), 209 (Kindle-Version)
Themen: Feiglinge (3), Hass (354), Kommissare (2430), Leichen (2413), Mord (6708), Obduktion (56), Serienmörder (1029)
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Reihe: Jan Theisen und Laura Schüle (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
An seinem 17. Geburtstag lässt Fabian einen Freund seines Freundes ans Steuer von der Corvette seines Vaters. Nach einem folgenschweren Unfall lassen sie das Auto verschwinden und schweigen. Doch Daniel, der seine Familie bei diesem Unfall verloren hat, hat überlebt und 6 Jahre später bekommt er durch Zufall heraus, wer für den Unfall damals verantwortlich war. Und seine Rache ist schrecklich. Hauptkommissar Theisen und Oberkommissar Schüle versuchen dem Täter auf die Spur zu kommen.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Simon Geraedts für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Simon Geraedts gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Und ich dachte, du laberst nur Scheiße.« Der Typ namens Jack blickte über die Schulter zum Sportwagen. »Aber da steht sie: die brandneue Corvette Stingray. Geiles Teil.«
     Dom sah Fabian an, der immer noch wie erstarrt in der Tür stand. »Mr. K., das ist Jack. Es macht dir doch nichts aus, dass ich ihn eingeladen habe, oder?«
     Fabian schüttelte mechanisch den Kopf. »Schon okay.«
     Statt ihm zum Geburtstag zu gratulieren, fragte Jack: »Wie fährt sich die Kiste?«
     Zuerst hielt Fabian das für einen Witz. »Äh, ich hab noch keinen Führerschein. Bin heute erst siebzehn geworden.«
     Jack zog eine Braue hoch, als verstünde er das Problem nicht, dann rief er nach hinten in die Dunkelheit: »Wo bleibst du?«
     Fabian blickte verdutzt an ihm vorbei und entdeckte im Vorgarten noch eine Gestalt. Keinen Kerl, sondern eine Frau. Wie ein Laufstegmodel stolzierte sie zum Haus und erwies sich im Licht als eine atemberaubende Schönheit in schwarzem Abendkleid mit hochgestecktem blondem Haar, opalgrünen Augen und prallen Brüsten.
     Fabian schluckte und spürte, wie sich seine Jeans im Schritt spannte. Dom beobachtete seine Reaktion amüsiert.
     »Lass mich nie wieder warten, du dumme Schlampe«, knurrte Jack und schob sie unsanft in den Flur. Fabian klappte der Mund auf. In Filmen hatte er Männer schon so mit Frauen reden gehört, aber noch nie im echten Leben. Für wen hielt sich dieser Kerl?
     Auch Dom wirkte irritiert, überspielte das jedoch mit einem Grinsen. Als er den beiden ins Haus folgen wollte, hielt Fabian ihn am Arm fest. »Wer ist das?«, flüsterte er.
     »Hab ihn letzte Woche in der Disko kennengelernt. Sieht er nicht mega heiß aus?«
     »Ehrlich gesagt finde ich ihn eher gruselig.«
     Dom verdrehte die Augen. »Du findest alle Leute gruselig, mit denen du nicht schon im Sandkasten gespielt hast.«
     »Ich kenne den Kerl nun mal nicht und ...«
     »Jetzt stell dich nicht so an.« Er knuffte Fabian gegen die Schulter. »Wenn du ihn wegschickst, verschwindet auch die scharfe Blondine wieder. Wenn mich nicht alles täuscht, hat sie dir eben einen ziemlich gierigen Blick zugeworfen.«
     »Ist das nicht seine Freundin?«
     Dom lachte. »Ich hab Jack in einer Schwulendisko kennengelernt, du Idiot.«
     »Aha. Und wer ist sie dann?«
     »Keine Ahnung, vielleicht seine Schwester. Sei doch einfach froh, dass sie hier ist und anscheinend ein Auge auf dich geworfen hat.«
     Fabians Herz pochte. Dieses Model aufzureißen, erschien ihm so unmöglich wie eine Mondlandung mit einem Heißluftballon. Andererseits standen schöne Frauen oft auf Typen mit Geld. Die Corvette und das Haus gehörten zwar seinem Vater, aber ...
     »Hör auf zu grübeln und komm rein!«, drängte Dom. »Ich glaube, heute ist dein Glückstag, Alter.«
     Nervös folgte Fabian ihm ins Haus.

Dom hatte recht: Der blonde Engel schielte tatsächlich immer wieder in Fabians Richtung und biss sich dabei lasziv auf die Unterlippe. Es war unglaublich.
     Heute Nacht kann ich meinen ersten Stich landen, machte er sich klar. Sofern ich nicht wie ein schüchterner Junge rüberkomme, sondern wie ein echter Kerl.
     Also trank er sich Mut an, bis die Welt nur noch aus verschwommenen Bildern und einer verzerrten Geräuschkulisse bestand. Die Rolle des Gastgebers konnte er bald nicht mehr spielen, also übernahm Dom diesen Part, stellte Knabberzeug auf den Wohnzimmertisch und versorgte alle mit Getränken.
     Nur am Rande nahm Fabian wahr, dass Niklas und Sören die Playstation anwarfen und das Karaoke-Spiel SingStar starteten, während Flo, Glen und Paul mit irgendeinem Trinkspiel anfingen. Dieser komische Vogel namens Jack hielt sich die meiste Zeit mit Dom in der Küche auf.
     Irgendwann setzte sich die heiße Blondine neben Fabian auf die Couch und legte eine Hand auf seinen Oberschenkel. Sie quasselte wie ein Wasserfall, aber er war zu betrunken für ein Gespräch und schaffte es nur noch, an den passenden Stellen zu nicken und den Kopf zu schütteln. Am nächsten Morgen sollte er sich an kein einziges Wort mehr erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Er würde nur noch wissen, dass er die ganze Zeit einen gewaltigen Ständer gehabt hatte.
     Schließlich ging er in die Küche, um sich eine neue Mischung zu besorgen. Dort zog Jack ihn beiseite und flüsterte: »Die Schlampe steht auf dich. Leg sie ruhig flach, wenn du willst. Aber sie geht erst so richtig ab, wenn du ihr ein bisschen Schnee gibst.«
     Wo soll ich im Frühjahr Schnee herkriegen?, dachte Fabian verwirrt.
     »Ich rede von Koks«, erklärte Jack, als hätte Fabian laut gedacht. Was er vielleicht sogar getan hatte. »Wenn die Bitch eine Line gezogen hat, lässt sie absolut alles mit sich machen, kapiert?«
     »Ich hab aber kein Koks«, lallte Fabian. Es klang wie: I habbaba keinoks.
     »Willst du mich verarschen?« Jack ließ den Blick schweifen. »Riesiges Haus, geiler Schlitten in der Einfahrt, aber kein Koks?« Er presste die Lippen zusammen und schien nachzudenken. »Okay, pass auf. Ich schenke dir ein paar Gramm zum Geburtstag.«
     »Äh ... ich weiß nicht ...«
     Er packte Fabian am Kinn und drehte dessen Kopf so ruckartig zum Wohnzimmer, dass die Nackenwirbel knackten. Die Schönheit blickte lächelnd herüber. »Lass sie was schnupfen«, wisperte Jack ihm ins Ohr. »Dann erfüllt sie dir jeden Wunsch.«
     »Hast du denn Schnee?« Haddudenn Schnee?
     »Nein, aber in der Nähe wohnt ein Kumpel von mir, der immer was auf Lager hat. Ich fahre kurz zu ihm und besorge ein Tütchen.« Jack schaute aus dem Küchenfenster in den Vorgarten. »Die schicke Corvette würde ich eh gern mal austesten.«
     Fabians Magen verkrampfte sich. »Die gehört meinem Vater.«
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