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Sommerküsse in Cornwall
Verfasser: Mila Summers (40)
Verlag: Eigenverlag (21487)
VÖ: 8. Juni 2021
Genre: Romantische Literatur (25578)
Seiten: 300 (Taschenbuch-Version), 302 (Kindle-Version)
Themen: Anziehungskraft (737), Cornwall (245), Doktoranden (19), Hochzeit (1663), Restaurants (437), Rückkehr (1080), Zweite Chance (566)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Erfolge: 1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das türkisblaue Meer lockt zum Baden, die Sonne lädt zum Verweilen am Strand ein – der Sommer in Cornwall ist atemberaubend schön. Doch Zoe wird in ihrer Heimat schmerzhaft an alte Zeiten erinnert.

Als Zoes Mum sich den Fuß bricht, bleibt der Doktorandin für klinische Psychologie nichts anderes übrig, als ihr Studium in Oxford auf Eis zu legen und in ihre Heimat Port Isaac in Cornwall zurückzukehren, um das kleine Cafí© an der Strandpromenade zu übernehmen. Dabei hat Zoe sich geschworen, dem Ort fernzubleiben, seit ihr Verlobter Toby sie vor vielen Jahren zwei Wochen vor der Hochzeit eiskalt hat sitzen lassen.
Toby ist stolzer Pub-Besitzer und eine immer hilfsbereite und gut gelaunte Frohnatur. Als Zoe in das kleine Fischerörtchen zurückkehrt, spürt Toby noch immer diese Anziehungskraft zwischen ihnen. Doch Zoe zeigt ihm die kalte Schulter. Erst als die beiden sich gemeinsam um eine Hochzeit von Freunden kümmern müssen, kommen sie sich näher. Werden sie der Versuchung standhalten oder der Liebe eine zweite Chance geben?

Das Gefühl von wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, eine Liebesgeschichte mit Tiefgang, und das alles vor der Traumkulisse Cornwalls – das bietet dir »Sommerküsse in Cornwall«.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Der Sommer hatte in unserem kleinen kornischen Fischerdörfchen Einzug gehalten. In jeder Gasse, auf den Klippen, im Hafen und sogar oben am Rose Hill machten sich Touristen mit der Region vertraut und genossen ihren Urlaub in vollen Zügen. Nicht selten verirrten sie sich dabei auch in unser Café. Meist allerdings nur kurz, um sich einen Kaffee und etwas Süßes zu besorgen und dann draußen am Wasser oder vor dem Laden die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut zu spüren. Dazu der strahlend blaue Himmel über ihnen und das Meer nur ein paar Schritte entfernt. So musste sich das Paradies anfühlen. Zumindest für unsere Gäste.
     »Zwei Marzipancroissants, einen Cappuccino und einen Chai Latte zum Mitnehmen, bitte.«
     Mit einem Lächeln auf den Lippen nahm ich die Bestellung entgegen. Die Kundin mit dem verschmitzten Lächeln auf den Lippen und den auffällig bernsteinfarbenen Augen war nicht aus Port Isaac. Sicher eine Touristin. Was allerdings nicht weiter verwunderlich war. Schließlich bewegten wir uns zielsicher auf die Hochsaison zu. Nicht mehr lange und im Ort würde es nur so von Menschen aller Herren Länder wimmeln.
     Hoffentlich nahm der Spuk dann bald ein Ende und ich konnte von hier verschwinden. So zumindest mein frommer Wunsch, als ich mich zu der Kaffeemaschine umdrehte und mich ans Werk machte.
     Es wäre wirklich wunderbar, wenn ich schon im Herbst zurück nach Oxford könnte, um dort an meinen Forschungen in klinischer Psychologie weiterzuarbeiten. Aber solange der Bruch in Mums Fuß keine Anstalten machte, endlich zu heilen, war ich länger an diesen Ort gefesselt, als mir lieb war, und musste meine Doktorarbeit auf die lange Bank schieben.
     Mit einem freundlichen »Das macht dann bitte fünfzehn Pfund. Zucker und Süßstoff finden Sie dort drüben an dem kleinen Tisch gleich neben der Tür« reichte ich der Kundin ihre Bestellung in umweltfreundlichen Bambusbechern. Auf den Milchschaum des Cappuccinos hatte ich mit einer Schablone und Kakaopulver ein Segelboot gezaubert, was meine Kundin zum Lächeln brachte.
     »Ein wunderschönes kleines Café haben Sie da.« Lächelnd schob sie mir das Geld über den Tresen. »Mein Mann und ich sind gerade auf einer Rundreise durch Cornwall. Wir kommen aus London, müssen Sie wissen, und sind dieses Jahr das erste Mal an die Südwestküste Englands in den Urlaub gefahren. Ich beneide Sie um die Aussicht und das viele gute Essen.«
     Sie lächelte und warf sodann erst einen Blick über die Schulter nach draußen auf den Hafen von Port Isaac, auf das türkisblaue Meer, die Fischerboote und die frechen Möwen am Strand.
     Gerade als ich so weit war, mich für ihre netten Worte zu bedanken, sprach sie weiter:
     »Auch wenn ich nicht mit Ihnen tauschen möchte. Allein beim Anblick dieser wundervollen bunten Macarons, Torten, Cupcakes, Muffins und Kuchen nehme ich gefühlt zwei Pfund zu.«
     Augenblicklich war ein glockenhelles, sehr klares und unglaublich lautes Lachen in meinem kleinen Café zu hören. Die übrigen Gäste hoben neugierig ihre Köpfe in unsere Richtung, ehe sie wieder zur Tagesordnung übergingen und uns keine weitere Beachtung schenkten.
     »Das hier ist das Café meiner Mum. Ich werde schon bald wieder zurück nach Oxford fahren.«
     Plötzlich war es mir ein Bedürfnis, der Kundin, die ich vermutlich in meinem Leben nie wiedersehen würde, zu erklären, dass das hier nicht meine Bestimmung war. Meine Zeit in diesem kleinen Café war begrenzt. Zum Glück! Denn ich sehnte mich bereits sehr nach meinen alten Universitätsgemäuern zurück.
     Oxford hatte so viel Stil, Geschichte und Esprit. Dagegen war Port Isaac ein Dörfchen am Rande der Welt, mit ziemlich einfach gestrickten Menschen, die hauptsächlich vom Fischfang lebten und in ihrem eigenen Universum herumschwirrten, als gäbe es nichts als dieses kleine Fleckchen Erde am Meer. Die Enge der Gassen schnürte mir die Luft zum Atmen ab. Ich musste weg von hier. Und das schnell.
     Bedauern zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab.
     »Ach, das tut mir aber leid. Sicher sind Sie sehr gerne hier.«
     Es gab eine Zeit, da hatte ich wirklich geglaubt, Port Isaac wäre der Ort, an dem ich für immer bleiben wollte. Schließlich war ich hier geboren und aufgewachsen, viele meiner Freunde lebten noch immer in dem kleinen Fischerdorf. Ich fühlte mich verbunden mit der Region, den Menschen, die hier lebten, und dem einfachen Landleben.
     Doch diese Jahre lagen schon sehr lange hinter mir. Ich hatte mich verändert. Und ich war zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht hierhergehörte. Zumindest nicht auf Dauer.
     »Ich komme meine Mum öfter besuchen«, log ich. »Momentan vertrete ich sie hier im Laden.«
     Denn vor der Sache mit Mums Fuß war ich schon länger nicht mehr hier gewesen. Seit ich in Oxford studierte, war ich immer nur im äußersten Notfall und immer nur für wenige Tage nach Port Isaac zurückgekehrt.
     Das Landleben war einfach nichts für mich. Ich brauchte die Vielfalt der Großstadt, neue Menschen um mich herum und den Austausch mit ihnen. Das alles konnte mir Port Isaac nicht bieten.
     Meine Kundin schnappte sich die Tüte mit den Marzipancroissants und verweilte dann noch einen Moment in der Bewegung, während sie über meine Worte nachzugrübeln schien.
     »Ich wünsche Ihnen viel Glück. Sobald wir zu Hause sind, werde ich Ihnen eine gute Bewertung schreiben.«
     Ich lächelte und bemühte mich darum, mir nicht anmerken zu lassen, was ich über ihre Worte dachte.
     »Das ist sehr nett von Ihnen.«
     Wie oft ich diesen Satz in den vergangenen Wochen wohl schon gehört hatte? Ständig bewunderten die Leute Mums Café, betonten, wie liebevoll alles aussähe, und kamen dann doch nie wieder.
     Und ich hatte nachgesehen. Seit ich den Laden vor fast drei Monaten übernommen hatte, war keine einzige neue Rezension dazugekommen. Entweder die Menschen machten deutlich länger Urlaub als früher, oder sie vergaßen ihre guten Vorsätze, kaum dass sie die heimische Türschwelle übertreten hatten.
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