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Remember 1 - Nichts bleibt vergessen
Verfasser: Romy Terrell (2)
Verlag: Books on Demand (4011)
VÖ: 21. Mai 2021
Genre: Romantische Literatur (25198)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 337 (Kindle-Version)
Themen: Banden (280), Erinnerungen (1040), Experimente (281), Lügen (1245), Verkehrsunfälle (562)
Reihe: Remember (Romy Terrell) (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf der Suche nach ihrer verlorenen Kindheit gerät Mia in die Hände einer kriminellen Bande. Als alles verloren scheint, stellt sie fest, dass ihr Leben auf einer Lüge basiert. Sie kämpft um ihr Leben, übernimmt Verantwortung und findet die Liebe.

Sie – kann sich nicht erinnern.

Nach einem Autounfall fehlen der 17-jährigen Mia drei Jahre. Als sie herausfindet, dass ihre Brüder in illegale Geschäfte verwickelt sind, gerät sie selbst in die Schusslinie der Organisation. Doch dann taucht plötzlich Ryan auf und rettet sie immer wieder aus gefährlichen Situationen. Nach und nach kommen Mias Erinnerungen an grausame Ereignisse zurück. Doch wer ist Ryan wirklich?

Er – erinnert sich an alles. Nur nicht an sie.

Ryan kämpft mit den Scherben seiner Vergangenheit. Die Experimente, die an ihm durchgeführt wurden, verfolgen ihn noch immer. Bereit, seinem Leben ein Ende zu setzen, steht er hoch oben in den Bergen am Rande einer Schlucht. Kann Mia ihn retten und können sie gemeinsam einen Weg finden, die schreckliche Vergangenheit hinter sich zu lassen?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ich bringe die restlichen Kartons in den Lagerraum und gebe ihm Zeit, sich abzureagieren. Vermutlich erzählt er mir sowieso nicht, was passiert ist.
     Woher seine Gemütslage kommt, kann ich mir denken. Wie auch meine beiden älteren Brüder Adam und Chris, vermeidet er es, über die Organisation und deren Einsätze zu sprechen. Zumindest mir gegenüber. Was zwangsläufig zu Streitereien führt, weil ich mich dadurch oft ausgeschlossen fühle – und ich hasse es zu streiten.
     Seit dem Tod unserer Eltern vor über zehn Jahren hat sich vieles geändert. An sie und die Zeit vor dem Verkehrsunfall erinnere ich mich nicht, was mich wütend, aber auch traurig macht. Ganz gleich, wie oft ich mir unsere Familienfotos ansehe oder mich frage, wie es ist, Eltern zu haben – eine Mutter und einen Vater – oder wie unser Leben vor dem Unfall war. Wie mein Leben war. Die Erinnerungen kommen nicht zurück. Die Ärzte nennen das retrograde Amnesie. Was bedeutet, dass man sich nicht mehr an Geschehnisse vor einem traumatischen Ereignis erinnern kann. Sie meinten, meine Amnesie wurde durch den plötzlichen Verlust verursacht. Ein Schutz meines Unterbewusstseins, den ich nur durchbreche, indem ich die Erinnerung zulasse und dadurch überwinde.
     Nachdem wir zu Granny gezogen sind, schlossen sich meine Brüder der Organisation an. Oft werden sie spontan zu einem Auftrag gerufen und sind tagelang unterwegs, wie an diesem Wochenende. Wie lange ein Einsatz dauert, kann keiner sagen – manchmal nur wenige Stunden, aber manchmal auch Tage oder Wochen. Mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden, dass bei uns alles irgendwie anders läuft.
     Auch dass ständig die Jungs aus Adams Team hier herumhängen, stört mich nicht, obwohl es nicht immer einfach ist, sich gegen so viel Testosteron durchzusetzen. Vor allem gegen Adam, meinen ältesten Bruder, der seit dem Unfall einen äußerst ausgeprägten Beschützerinstinkt an den Tag legt. Abgesehen von der Tatsache, dass er mich – das Küken der Familie – am liebsten im Haus einsperren würde, nur um sicherzugehen, dass mir nichts passiert, komme ich mit seiner Macke gut zurecht. Chris sieht das glücklicherweise lockerer und vermittelt, wenn es zwischen Adam und mir kracht, was in letzter Zeit öfter vorkommt, als mir lieb ist.
     Meistens stört es Adam, mit wem und wo ich unterwegs bin. Seiner Meinung nach sind unter meinen Freunden nicht die richtigen Leute dabei. Zumindest niemand, der wie er, Chris oder sein Team alle möglichen Kampftechniken beherrscht. Das ist einer der Gründe, weshalb seit Neuestem immer einer meiner Brüder oder jemand aus Adams Team mit von der Partie ist. Nicht das, was ich mir mit meinen siebzehn Jahren unter einem ausgelassenen Abend mit Freunden vorstelle, aber es ist immer noch besser, als zu Hause zu versauern. Auch wenn ich den Wirbel, den er deswegen macht, für völlig übertrieben halte und seine Predigten, wie gefährlich es für Mädchen in meinem Alter sei und ich endlich einen der Selbstverteidigungskurse bei Mike besuchen solle, mir auf die Nerven gehen.
     Mike füllt zwei Gläser mit Selbstgebranntem und schiebt mir eines hin.
     »Schnaps zum Frühstück?«, frage ich belustigt, winke ab und nippe an meinem Pfefferminztee, der inzwischen fast kalt ist. »Der ist mir lieber«, sage ich und stelle die Tasse wieder auf dem breiten Tresen ab.
     Mike stürzt den Schnaps hinunter und greift nach dem Glas, das er mir hingestellt hat. »Wie du meinst«, erwidert er gleichgültig. »Aber lass dir sagen: Ein Schnaps am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.«
     Er trinkt aus und schenkt nach.
     »Einer vielleicht«, erwidere ich grinsend. »Drei bringen ein anderes Problem mit sich.«
     Wieder fliegt die Tür auf.
     »So, so. Wolltet ihr nicht alles für die Eröffnungsfeier startklar machen?«, ruft Lin uns anklagend von der Tür aus zu.
     Mike verdreht die Augen, füllt kurzerhand ein weiteres Glas und stellt es ihr hin.
     »Adam würde dich erwürgen, wenn er wüsste, dass du dich mit seiner kleinen Schwester am frühen Morgen betrinkst«, ermahnt sie ihn. Ihr vorwurfsvoller Blick verschwindet jedoch überraschend schnell, als er ihr das dritte Glas reicht.
     »Erstens betrinken wir uns nicht. Und zweitens ist Adam nicht hier«, gibt er klugscheißerisch zurück.
     Lin wendet sich an mich. »Mia, er könnte jeden Moment zurückkommen. Und dann ...«
     »Und dann würde er mir wieder eine Moralpredigt halten, wie er es andauernd macht. Nicht mehr und nicht weniger. Außerdem trinke ich sowieso lieber den hier.« Ich halte ihr meine Tasse unter die Nase, damit sie sich davon überzeugen kann, dass sich darin kein Alkohol befindet.
     »Ich meine ja nur ... Dein Hausarrest ist gerade erst vorbei und ...«
     »Bleib locker, Lin! Adam ist nicht hier und Mia hat nichts getrunken«, unterbricht Mike ihre Standpauke.
     In meinem Freundeskreis bin ich ebenfalls die Jüngste. Lin und ich sind schon lange befreundet und das, obwohl sie das absolute Gegenteil von mir ist. Niemand sonst ist so blond und hat so blaue Augen wie sie. Und das meine ich nicht abwertend. Lin ist wunderschön. Neben ihr komme ich mir oft gewöhnlich, wenn nicht sogar langweilig vor.
     Sie kommt aus reichem Elternhaus und achtet penibel auf ihr Äußeres. Nicht dass mir mein Aussehen egal ist, dennoch verplempere ich meine Zeit nicht damit, stundenlang vor dem Spiegel zu stehen oder mich mehrmals am Tag umzuziehen. Denn der ständige Schönheitswettkampf unter den Mädchen am College interessiert mich genauso viel wie Politik – überhaupt nicht.
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