Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.150 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Dennis Pfeiffer«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Remember 1 - Nichts bleibt vergessen
Verfasser: Romy Terrell (2)
Verlag: Books on Demand (3996)
VÖ: 21. Mai 2021
Genre: Romantische Literatur (25143)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 337 (Kindle-Version)
Themen: Banden (279), Erinnerungen (1040), Experimente (281), Lügen (1240), Verkehrsunfälle (562)
Reihe: Remember (Romy Terrell) (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Auf der Suche nach ihrer verlorenen Kindheit gerät Mia in die Hände einer kriminellen Bande. Als alles verloren scheint, stellt sie fest, dass ihr Leben auf einer Lüge basiert. Sie kämpft um ihr Leben, übernimmt Verantwortung und findet die Liebe.

Sie – kann sich nicht erinnern.

Nach einem Autounfall fehlen der 17-jährigen Mia drei Jahre. Als sie herausfindet, dass ihre Brüder in illegale Geschäfte verwickelt sind, gerät sie selbst in die Schusslinie der Organisation. Doch dann taucht plötzlich Ryan auf und rettet sie immer wieder aus gefährlichen Situationen. Nach und nach kommen Mias Erinnerungen an grausame Ereignisse zurück. Doch wer ist Ryan wirklich?

Er – erinnert sich an alles. Nur nicht an sie.

Ryan kämpft mit den Scherben seiner Vergangenheit. Die Experimente, die an ihm durchgeführt wurden, verfolgen ihn noch immer. Bereit, seinem Leben ein Ende zu setzen, steht er hoch oben in den Bergen am Rande einer Schlucht. Kann Mia ihn retten und können sie gemeinsam einen Weg finden, die schreckliche Vergangenheit hinter sich zu lassen?
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


»Du rennst los, wenn er die Tür aufmacht. Hörst du? Und du rennst! Egal was passiert!«
     Widerwillig nickt das Mädchen.
     »Gut, diesmal schaffen wir es.«
     »Er wird dir wieder wehtun«, schluchzt sie.
     Der Junge zieht einen Zipfel seines verschlissenen Hemds aus dem Bund der Hose, die mehr aus Löchern als aus Stoff besteht, und trocknet liebevoll ihre Tränen. Wie er es schon so oft getan hat.
     »Das tut er auch, wenn du nicht abhaust.«
     Das Mädchen sieht kopfschüttelnd zu ihm auf. »Du bist viel stärker und schneller als ich«, wagt sie einen letzten Versuch, ihn umzustimmen.
     »Nicht damit.« Er sieht zu der blutigen Wunde an seinem Bein. Zieht den verrutschten, dreckigen Verband hoch und nimmt sie in den Arm. »Du musst laufen, so schnell du kannst. Stell dir vor, wir machen ein Wettrennen. Du willst mich doch nicht gewinnen lassen, oder?«, flüstert er ihr ins Ohr.
     »Nein.«
     Er legt sein Kinn auf ihrem Kopf ab und hält sie im Arm, bis sie ruhiger wird. Sie wird es schaffen.
     Für einen Atemzug kann er es fühlen – Freiheit. Er riecht die frische Waldluft, spürt die wärmenden Sonnenstrahlen auf seiner Haut. Dieses Gefühl lässt ihn hoffen, wenn auch nur für einen klitzekleinen Augenblick.
     Von draußen dringt Lärm zu ihnen. Autotüren werden zugeschlagen. Männer unterhalten sich. Erzählen von Wochenenden mit ihren Familien. Kaum zu glauben, dass diese Scheusale eigene Kinder haben. Ob sie die auch in einem Verlies unter der Erde einsperren?
     Das Klicken des Zellenschlosses holt ihn zurück in die grausame Realität. Er kann kaum laufen, aber er weiß, dass dies ihre Chance ist. Die Gelegenheit, dem Monster zu entkommen. Er nimmt all seine Kraft zusammen, boxt dem Mann vor ihm in den Magen, schiebt sich an ihm vorbei und humpelt entlang der Zellen durch den endlosen Gang.
     Aufgebrachtes Geschrei begleitet ihn. Es sind dieselben Jungen, die ihn auch beim letzten Versuch angefeuert haben. Mit Bechern schlagen sie gegen die Gitterstäbe, jubeln, weil er es ein paar Meter weiter schafft als noch vor wenigen Tagen.
     Doch dann gibt sein Bein unter den Schmerzen nach. Er fällt zu Boden.
     Die Männer, die ihm gefolgt sind, haben ihn gleich eingeholt.
     Unterdessen jagt das Monster dem Mädchen hinterher. Dank des Ablenkungsmanövers meistert sie die Flucht und schafft es nach draußen. Sie ist nicht gewillt, den Jungen zurückzulassen, aber es ist ihre einzige Chance, dieser Hölle zu entkommen. Möglicherweise ihre letzte.
     »Lauf, Mia! Laaauuuf!« Eine Faust trifft den Jungen im Gesicht. Drischt auf ihn ein, bis er sich nicht mehr regt. Diesmal schaffen wir es. Er ist sich sicher.


Kapitel 1 | Mia


Seit knapp drei Stunden stehe ich im Pub und kämpfe mich durch das Chaos, das mich umgibt. Pappkartons mit jeglichen Arten von Gläsern. Unmengen von soeben angelieferten Bierfässern, die ich kaum tragen kann, und jede Menge Getränkekisten, die sich vor dem Holztresen auftürmen und so gestapelt sind, dass ich hochhüpfen muss, um einen Blick auf die dahinter hängende Wanduhr zu erhaschen.
     Mittlerweile ist es kurz nach neun und die Verstärkung lässt noch immer auf sich warten. Wovon ich mir meine gute Laune nicht verderben lasse, denn heute ist nicht nur Ferienbeginn, sondern auch die Eröffnungsfeier unseres Pubs, das direkt an das Ranchhaus grenzt und nach monatelangem Umbau pünktlich zum Saisonbeginn seine Pforten öffnet. So oder so ähnlich stand es vorletzten Samstag in der Anzeige der Tageszeitung.
     Vor mich hin summend stelle ich das letzte Bierglas in das Regal hinter der Bar. Ich bin total aufgeregt und freue mich riesig auf den Abend. Was unter anderem daran liegt, dass mein Hausarrest seit gestern beendet ist und ich die nächsten Wochen keinen weiteren bekommen werde – zumindest nicht, weil ich in Mathe beinahe durchgefallen bin. Was mich selbst wohl am meisten geärgert hat. Denn nur mit guten Noten habe ich eine Chance, einen Platz an der École hôtelière de Lausanne in der Schweiz zu bekommen und Hospitality-Management zu studieren.
     Zuerst hat mir der Gedanke, mehrere Jahre im Ausland zu leben, Angst gemacht, inzwischen sehe ich diesen Auslandsaufenthalt als großes Abenteuer. Außerdem bietet mir das Studium die Möglichkeit, an den schönsten Orten der Welt zu arbeiten. Dafür habe ich mir sogar eine Liste erstellt. Ich werde mir die Nordlichter in Norwegen ansehen, das Kolosseum in Rom, werde durch die Highlands in Schottland wandern, einen Roadtrip durch Island machen, die Ruinen der alten Inkastadt in Peru erkunden und wer weiß, vielleicht spaziere ich eines Tages über die Chinesische Mauer in China. Auch wenn das meiste erst nach dem Studium möglich sein wird, freue ich mich schon jetzt riesig darauf.
     Ich gebe zu, dass das Lernen in den letzten Monaten zu kurz gekommen ist. Dementsprechend haben die letzten Klausuren meinen Schnitt nach unten gezogen. Nicht weil ich faul war oder keine Lust hatte, sondern weil ich zum ersten Mal mit einem Jungen zusammen bin und meine Freizeit lieber mit ihm verbringe, anstatt fürs College zu büffeln.
     Die Eingangstür zum Pub fliegt auf und Mike stapft wütend durch den rustikalen Gastraum, brummt ein genervtes »Morgen«, wirft seine Jacke über einen Barhocker und schnappt sich zwei Bierfässer auf einmal.
     »Morgen«, antworte ich lächelnd und räume die Saftflaschen in die Kühlschubladen ein. Seine miese Laune beachte ich nicht weiter. Wir kennen uns seit Jahren. Mike ist einer meiner engsten Freunde und ich spüre sofort, wenn er schlecht gelaunt ist. Das Klügste, was man in so einem Fall machen kann, ist, zu warten, bis sich der Sturm gelegt hat.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz