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Die Tochter des Präsidenten
Verfasser: Bill Clinton (2) und James Patterson (114)
Verlag: HarperCollins (323)
VÖ: 7. Juni 2021
Genre: Thriller (7191)
Seiten: 560 (Gebundene Version), 540 (Kindle-Version)
Original: The President's Daughter
Themen: Entführungen (1865), Navy SEALs (203), New Hampshire (24), Terrorismus (418), Töchter (624), Todesliste (31), US-Präsident (128)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Tochter des Präsidenten« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (2)     Tags (6)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Wieder einmal ist ein ganzes Weilchen vergangen, seitdem wir zuletzt ein Buch in unserem »Projekt 10« unter die Lupe genommen haben. Nun soll es mal wieder soweit sein, was bedeutet, dass eine Auswahl von Mitarbeitern unserer Seite - in diesem Fall vier - ungefähr zehn Seiten (dieses Mal waren es ein paar mehr) gelesen haben, um anschließend zu entscheiden, ob der Einstieg so viel Vorfreude auf den Rest macht, dass man danach gleich das ganze Buch lesen würde.

Das Buch

Getroffen hat es den Thriller »Die Tochter des Präsidenten«, der vom ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton und von James Patterson verfasst wurde ... nun, sagen wir mal so: Zumindest steht ihr Name oben drauf. Davon, dass regelmäßig ein »Sorry Hillary, jetzt nicht, ich muss noch eine Seite tippen« durchs Clinton'sche Anwesen geschallt sein wird, gehen wir eher nicht aus. ;) Und was Patterson angeht ... nun, das ist eh eine Sache für sich. Wie dem auch sei: Der Verlag HarperCollins hat ihr zweites Gemeinschaftswerk »Die Tochter des Präsidenten« am 7. Juni veröffentlicht, und wir haben hineingeschnuppert. Der 560 Seiten starke Thriller kostet 23 Euro, für 16,99 Euro kann man ihn als E-Book bekommen. Ein sechzehnstündiges Hörbuch wurde von Frank Arnold eingelesen.

Im Mittelpunkt des Buchs steht ein Mann namens Matthew Keating, der erst Navy SEAL war, dann zum amerikanischen Präsidenten aufstieg, und der nach nur einer Amtszeit wieder abgewählt wurde, weil sein Ruf durch eine gescheiterte militärische Aktion in Libyen ruiniert wurde. Nun lebt er mit seiner Tochter in New Hampshire. (Und zwar nur mit seiner Tochter - im Klappentext wird auch seine Frau genannt, doch die hat andernorts eine Professorinnenstelle angenommen.) Jene Tochter wird einige Zeit später von Terroristen entführt. Fortan ist es an Keating höchstselbst und an seinen Erfahrungen als Navy SEAL, die neunzehnjährige Mel aus dem Klauen ihrer Peiniger zu befreien.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Das Buch beginnt über der Großen Syrte, der Mittelmeer-Bucht Libyens, die so aussieht, als wäre vor vielen tausend Jahren Sizilien genau dort herausgebrochen. Zwei Black-Hawk-Hubschrauber fliegen hier gen Land. Ihr Auftrag ist die Eliminierung eines besonders sadistisch vorgehenden Terroristen namens Asim al-Aschid. Ehe man am Einsatzort ankommt, erhält Missionsleiter Nick Zeppos einen Anruf von Ich-Erzähler Matthew Keating, also dem Präsidenten, der zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich noch der Präsident ist. Der einstige Navy SEAL teilt dem Soldaten mit, dass er gerne mit dabei wäre, und so erfährt man schon einiges über seinen Charakter. Schnitt in die chinesische Botschaft in Tripolis: Dort befindet ein Mann namens Jiang Lijun, der hier offensichtlich in undurchsichtigen Angelegenheiten unterwegs ist. Er wird darüber informiert, dass zwei Black Hawks im Anflug auf Libyen sind, genauer gesagt in Richtung des Nafusa-Gebirges, wo Jiang offenbar »jemanden hat«. Al-Aschid!? Sollte es einen Zusammenhang zwischen dem Chinesen und dem Terroristen geben, wäre der Kriminelle womöglich damit gewarnt. Tatsächlich stoßen Nick Zeppos' Mannen am Zielort nicht auf al-Aschid. Sie geraten stattdessen in einen Hinterhalt, es kommt zu Waffeneinsatz und zu Toten auf beiden Seiten. Die SEALs gehen als Sieger hervor, aber den gesuchten Terroristen haben sie nicht erwischt. Stattdessen ist es zu einigen ganz besonderen zivilen Opfern gekommen.

Fazit

Das Buch beginnt im Grunde genommen genauso, wie man sich das von einem Patterson-Thriller vorstellt. Die einzelnen Kapitel sind enorm kurz, es geht schnell hin und her. Und natürlich waren hier - wer auch immer das Buch wirklich verfasst hat - Profis am Werk, was man daran sieht, dass beispielsweise selbst den Soldaten, die schon nach wenigen Seiten ums Leben kommen, ein Name, ein bißchen Geschichte oder wenigstens ein Spruch in den Mund gelegt wird. Schon ist ein wenig persönlicher Bezug geschaffen, und schon wirkt das Ableben der Betroffenen ein ganzes Stück intensiver. Insgesamt hat man ja gewisse Erwartungen an einen Patterson-Roman. Neben den erwähnten kurzen Kapitelchen und kleinen Finessen wie der eben beschriebenen Sache geht man davon aus, dass man kein großes innivatives Werk bekommt, sondern einen handwerklich ordentlichen Roman mit sehr hohem Tempo, Figuren, die typischen Rollenvorgaben entsprechen, einen Alles-ist-verloren-Moment und so weiter - auf der einen Seite also ein bißchen Schema F, aber eben auf der anderen Seite auch ein Schema, das deswegen von ihm und seinen Co-Autoren immer wieder angewendet wird, weil man weiß, dass es anständig unterhält und funktioniert, ohne dass sonderlich viele Überraschungen geboten werden. Dass bei dem fehlgeschlagenen Einsatz so sehr ins Detail gegangen wird, ist im Übrigen dann aber doch zumindest eine kleine Überraschung. Im Klappentext hörte sich das Ganze ja eher nach einem Nebenereignis aus der Vergangenheit an, aber da hier nun doch deutlich intensiver auf den Vorfall geblickt wird und mehrere Parteien involviert werden, keimt schnell der Verdacht auf, dass es einen direkten Zusammenhang mit der Entführung geben wird. Wir sind gespannt, ob es tatsächlich der Fall sein wird. Nun ... zumindest unsere Mitarbeiter Lydia Neidhardt, Sebastian Leder und Tino Miccolis. Unsere vierte Einstiegsleserin Yvi Leutbecher winkt vorerst ab, aber wir werden auf jeden Fall in einigen Tagen eine Rezension des ganzen Thrillers parat haben.
– geschrieben am 23. Juni 2021
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