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Die Tochter des Präsidenten
Verfasser: Bill Clinton (2) und James Patterson (114)
Verlag: HarperCollins (331)
VÖ: 7. Juni 2021
Genre: Thriller (7313)
Seiten: 560 (Gebundene Version), 540 (Kindle-Version)
Original: The President's Daughter
Themen: Entführungen (1909), Navy SEALs (213), New Hampshire (25), Terrorismus (429), Töchter (641), Todesliste (32), US-Präsident (130)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Tochter des Präsidenten« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (2)     Tags (6)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Nachdem wir vor Kurzem die ersten Seiten des Thrillers »Die Tochter des Präsidenten« im Rahmen unserer Reihe »Projekt 10« thematisiert hatten, ist es nun an der Zeit, unsere Meinung zum kompletten Werk nachzuschieben. Es handelt sich um die Co-Produktion eines hoffnungsvollen Nachwuchsautors namens James Patterson und eines aufstrebenden Politikers namens Bill Clinton, die schon vor drei Jahren durch einen gemeinsamen Thriller namens »The President is Missing« von sich reden machten. Die Originalversion von »Die Tochter des Präsidenten« rangiert seit zwei Wochen auf dem ersten Platz der Bestsellerliste der New York Times, und hierzulande ist das Buch dank des HarperCollins Verlages zeitgleich erschienen. Es hat einen Umfang von 560 Seiten und kann für 23 Euro erworben werden, die E-Book-Variante hat einen Preis von 16,99 Euro. Frank Arnold hat seine Stimme einer Hörbuchversion geliehen, die eine Laufzeit von sechzehn Stunden hat.

Im Zentrum des Thrillers von Clinton und Patterson steht ein Mann namens Matt Keating, der erst Navy SEAL war, später in die Politik ging und es bis ins Weiße Haus geschafft hat. Er blieb für eine Amtsperiode der amerikanische Präsident, ehe er diese Position an seine eigene Vizepräsidentin verlor. Grund des Ganzen war ein missratener Zugriff auf einen besonders brutalen Terroristen, was ihm das amerikanische Volk anlastete. Seit seiner Abwahl lebt Keating mit seiner Tochter im ländlichen New Hampshire, während seine Frau eine Professur angenommen hat. Von einem Wanderausflug kehrt seine Tochter nicht zurück: Sie ist in die Hände von Terroristen gefallen. Fortan ist es an dem Ex-Präsidenten höchstselbst, das Leben seiner Tochter zu retten, und dabei benötigt er weniger seine politischen Fähigkeiten, sondern das Muskelgedächtnis und die sonstigen Qualitäten, die er sich in seiner Zeit als Navy SEAL angeeignet hatte.

Tja ... bei einem Buch wie diesem ist die Frage, welche Erwartung man hat, denn dann wird man entweder seinen Spaß haben, oder man wird grenzenlos enttäuscht werden. »Die Tochter des Präsidenten« ist so etwas wie die niedergeschriebene Version eines Achtziger-Jahre-Thrash-Actionfilms, bei dem vermutlich Steven Seagal die Hauptrolle gespielt hätte, als er sich noch nicht mit den Großkopferten aus Moskau angefreundet hatte und noch nicht zum russischen Sonderbeauftragten für die humanitären Beziehungen mit den USA ernannt wurde. Hier wurden Figuren so überzeichnet und so viele Handlungsstränge genau auf den Punkt zurechtgebogen, dass man sich entweder vor Schmerzen den Kopf massieren wird, oder man es amüsant finden und genau für den richtigen Weg halten wird ... denn natürlich taucht hier an den richtigen Stellen plötzlich ein Professor auf, der etwas erkennt, was andere vorher noch nicht gesehen haben, natürlich kann ein Bösewicht noch mit etwas unter Druck gesetzt werden, das er in der Vergangenheit verbrochen hat, natürlich ist die unwahrscheinlichste Person im richtigen Moment zur Stelle, um mit einer Stange zuzuschlagen, und natürlich gibt es an der richtigen Stelle noch ein heroisches Opfer, das zwar nichts zur Story beiträgt, aber noch einmal eine Kelle Pathos über die ganze Angelegenheit kippt. So ist man hier die ganze Zeit in einem gefühlstechnischen Auf und Ab: Mal grinst man, weil es das Autoren-Duo gewagt hat, dieses oder jenes einzubauen, mal schlägt man die Hände über dem Gesicht zusammen, weil es das Autoren-Duo gewagt hat, dieses oder jenes einzubauen. Wenn es darum geht, einen Thriller mit schlauen Wendungen und dem ein oder anderen genialen Kniff zu lesen, dann ist man bei der »Tochter des Präsidenten« an der falschen Stelle, wenn man hingegen nach einem buchgewordenen Stück Popcorn-Kino sorgt, bei dem man ein paar Sektoren des Hirns vorübergehend in den Erholungsmodus stellen kann, dann bekommt man genau das Richtige.
– geschrieben am 27. Juni 2021 (3/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz