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Surya Mahal 1 - Geld, Macht, Tod
Verfasser: Sabrina Kyrell (6)
Verlag: epubli (1867)
VÖ: 10. April 2013
Genre: Thriller (7730)
Seiten: 494 (Taschenbuch-Version), 371 (Kindle-Version)
Themen: Drogen (632), Freundschaft (2548), Geld (392), Indien (173), Macht (273), Reisen (2631), Tod (1247)
Reihe: Surya Mahal (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Charismatisch, machtbesessen und gefährlich

Cathérine Bergmann ahnt nicht, wer der Mann wirklich ist, den sie auf ihrer Indienreise als Rajendra Kalachuri, den jüngsten Sohn einer uralten Fürstenfamilie kennenlernt. Cathérine will nur Rajendras Freundschaft, doch unversehens wird sie in seine Welt hineinkatapultiert, die beherrscht wird von Geld, Drogen, Macht und Tod.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sabrina Kyrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sabrina Kyrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Rajendra Kalachuri stieg aus dem Wagen. Er hatte seinen Mantelkragen hochgestellt und den Hut tief in die Stirn gezogen. In einer Ecke des Hofes standen mehrere Männer zusammen und rauchten. Einer von ihnen zeigte deutliche Anzeichen von Nervosität. Kalachuri gab seinen Männern ein Zeichen. Zwei von ihnen packten den Nervösen und pressten ihn gegen die Wand. Rajendra Kalachuri trat näher und fixierte den Mann in der Mitte.
     „Du bist also Peter, der Dummkopf, der mich bestehlen wollte.“ Er schwieg nur für einen kurzen Augenblick. „Erteilt ihm eine Lektion!“
     Der erste Schlag traf Peter in die Magengrube. Er stöhnte und krümmte sich, doch ein Haken riss ihn wieder hoch. Hiebe trommelten auf ihn ein. Ein dünner Streifen Blut lief von einer aufgeplatzten Augenbraue über seine Wange. Kalachuri hob seine Hand. Er hatte ungerührt zugesehen.
     „Das reicht vorerst.“ Sofort ließen die Männer von Peter ab. „Hast du wirklich geglaubt, dass du damit durchkommst?“, fragte Rajendra Kalachuri verächtlich.
     „Ich kann das erklären“, keuchte Peter.
     „Da bin ich aber gespannt!“ Kalachuris Stimme triefte vor Ironie.
     „Ich habe das Geld nicht gestohlen, Sir“, beteuerte Peter eindringlich. „Ich habe es nur ausgeliehen.“
     Die Männer um ihn herum lachten. Einer verabreichte Peter einen Tritt, der ihn von den Beinen riss.
     „Verdammt, ich kann es wirklich erklären“, rief Peter verzweifelt aus. „Bitte, Sir!“
     „Zurück!“, befahl Kalachuri und die Männer gehorchten.
     Plötzlich hatte er eine Pistole in der Hand.
     „Boss!“ Peter stemmte sich ächzend hoch. „Geben Sie mir fünf Minuten. Bitte! Ich kann es erklären.“
     „Dreh dich zur Wand!“, befahl Kalachuri kalt. „Hände in den Nacken!“
     Peter gehorchte. Der Lauf der Pistole drückte sich in seinen Rücken. Er stand direkt an der Mauer. Es gab buchstäblich keinen Ausweg für ihn.
     „Du hast drei Minuten“, hörte er die Stimme seines Bosses hinter sich.
     „Ich habe das Geld mitgebracht“, begann Peter. „Es ist im Rucksack drüben an meinem Motorrad. Es fehlt nichts.“
     Instinktiv machte er eine Bewegung in Richtung seines Motorrades, doch Kalachuri hob blitzschnell seinen Arm und versetzte Peter einen Schlag mit der Pistole.
     „Rühr dich nicht vom Fleck!“, zischte er direkt an Peters Ohr. „Tom!“, befahl er dann laut. „Sieh nach!“
     Tom holte den Rucksack, griff hinein und holte mehrere Bündel Geldscheine heraus.
     „Das Geld ist hier“, meldete er seinem Boss.
     „Dann zähl es nach! Aber schnell!“
     Kalachuris Stimme klang sehr ungeduldig und Tom beeilte sich, den Befehl auszuführen.
     „Es sind fünfundzwanzigtausend.“
     Kalachuri lachte auf. „Glaubtest du, du könntest dein Leben mit lächerlichen fünftausend Pfund erkaufen?“
     „Nein, Sir“, antwortete Peter. „Das ist nur der Gewinn, den ich erwirtschaftet habe. Es war ein Versuch mit einem neuen Stoff, den ein Freund von mir entwickelt hat.“
     Rajendra Kalachuri horchte auf. Ein neuer Stoff?
     „Weiter“, forderte er Peter mit kalter Stimme auf.
     „Ja, Sir. Mein Freund Eddie experimentiert gerne mit chemischen Stoffen, Sir, und dabei hat er eine Mischung entdeckt, die er selbst Rocket nennt. Es ist ein Pulver, das dem Kunden einen Wahnsinnstrip beschert. Wer es einnimmt, kann feiern, ohne müde zu werden. Alle Menschen sind Freunde – jedenfalls solange die Wirkung anhält.“
     „Woher kennst du die Wirkung?“
     „Eddie hat es getestet. Ich nehme diesen Dreck nicht! Aber Eddie meint, es wäre besser und weniger auffallend, das Zeug in Form von Tabletten zu verkaufen. Aber dazu braucht man Maschinen und Kapital, obwohl die Zutaten günstig zu bekommen sind. Jedenfalls... die Kids sind begeistert und wollen mehr. Sir, wenn Sie...“
     Peter verstummte. Er war sich sicher, dass seine Pläne funktionieren würden. Aber ob das sein unbekannter Boss genauso sehen würde? Er hatte Peter reden lassen, aber was bedeutete das schon?
     Kalachuri indessen dachte angestrengt nach. Was Peter gesagt hatte, klang interessant. Das Einzige, das ihn störte, war die Tatsache, dass Peter erst jetzt damit herausrückte. Was hätte er getan, wenn er nicht in die Enge getrieben worden wäre? Kalachuri zuckte mit den Schultern. Auf diese Frage würde er wohl nie eine Antwort bekommen.
     „Du hast die Prügel verdient“, sagte er, „denn du hast das Geld ohne Erlaubnis genommen.“
     Peter biss sich auf die Unterlippe. Er fühlte, dass sein Leben nur noch an einem seidenen Faden hing. Aber das allein war es nicht, was ihm einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagte. Es war die Grabeskälte, die der Mann hinter ihm ausstrahlte.
     „Ich lasse dich leben.“ Peter glaubte, seine Knie gäben nach. „Morgen will ich dich und den Chemiker sehen. Und überlegt euch genau, was ihr mir zu sagen habt. Klar?“
     „Klar, Boss“ antwortete Peter eifrig. „Danke, Boss.“
     Kalachuri trat zurück und Peter drehte sich um. Er konnte das Gesicht seines Gegenübers nicht erkennen, zu tief lag es im Schatten des Hutes.
     „Er kann gehen“, sagte Kalachuri zu seinen Männern.
     Peter ging zu seinem Motorrad und fuhr langsam durch das geöffnete Tor. Auf der Straße jedoch ließ er den Motor aufheulen und schoss in schneller Fahrt davon. Kalachuri wandte sich an seinen Mitarbeiter.
     „Verdammt, Tom!“, knurrte er verärgert. „Du hast es zugelassen, dass dieser Kerl sich mein Geld ausborgt, um seine eigenen Geschäfte zu finanzieren. Noch so ein Patzer und es war dein letzter!“
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