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Lamir: Welt der Begabten - Der verfluchte Talisman
Verfasser: T.M. Wulf (1)
Verlag: epubli (1587)
VÖ: 10. Mai 2021
Genre: Fantasy (13481)
Seiten: 476 (Taschenbuch-Version), 426 (Kindle-Version)
Themen: Ausbildung (73), Bedrohung (467), Talismane (14), Übernatürliche Fähigkeiten (303)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Lamir: Welt der Begabten - Der verfluchte Talisman« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Juni 2021 um 10:43 Uhr (Schulnote 3):
» Diplomat, Krieger und Sklavin – auf ein Neues

Klappentext:
Der Zauber eines Augenblickes katapultiert den so gar nicht gewöhn­lichen Domi­nic Keller von der Erde des Jahres 2019 in eine neue und auf­regende Welt. Die Welt Lamir. Diese Welt bietet ver­folgten Lebe­wesen mit para­normalen Fähig­keiten eine Zufluchts­stätte. In einem Uni­versum des Chaos bringt das mäch­tige Wesen namens Hork, Begrün­der der Gemein­schaft der Begab­ten, mit seinen ausge­bildeten Teams Lin­derung in Zeiten katas­trophal­ster Nöte. Als Lamir selbst vor der größ­ten Bedro­hung in der Geschichte ihrer Gemein­schaft steht, stellt er ein ganz beson­deres Team um Domi­nic Keller zusam­men. Um die para­normalen Fähig­keiten der Mit­glieder zu perfek­tionie­ren, durch­laufen sie eine harte Aus­bildung. In dieser müssen die Lernen­den die mäch­tigen Talis­mane von Lamir, durch die ihre Kräfte noch ver­stärkt werden, erringen. Schon wäh­rend ihrer Aus­bildung geraten sie in einen Kampf, der ihren Kräften alles abver­langt und erfah­ren dabei, dass nicht alle Talis­mane gut sind. Ein fantas­tisches All Age Aben­teuer für alle großen und kleinen Fantasy-Lieb­haber und Lieb­haber­innen, die fremde Welten lieben.

Rezension:
Lamir ist eine Welt auf der die übersinnlich Begabten vieler anderer Welten eine Zuflucht vor dem Unver­ständnis ihrer heimi­schen Mit­wesen oder sogar deren Ver­folgung finden. Hork hat diese Welt einst gefun­den und zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Para­normale Wesen aller Welten sind jeder­zeit einge­laden, hier fried­lich zusam­men­zuleben und zu lernen. Auch Dominic, ein Junge aus Berlin, und dessen Eltern, die eben­falls über beson­dere Bega­bungen ver­fügen, werden einge­laden. Zusam­men mit Gleich­altrigen aus anderen Welten könnte Domi­nic auf Lamir seine beson­deren Bega­bungen train­ieren. Doch auch Lamir hat Feinde …
Kommt jemanden diese kurze Inhaltszusammenfassung bekannt vor? Das könnte durch­aus sein, denn diese Geschichte wurde schon vor einiger Zeit unter dem Titel „Das Talar-Uni­versum – Welt der Begab­ten“ ver­öffent­licht. Außer dem Namen des Planeten hat sich bei der Über­arbeitung des Autors auch anderes ver­ändert. Beispiels­weise waren Domi­nic und einige seiner neuen Freunde in der Urver­sion 12 Jahre alt, jetzt sind es 15. Dass eine Über­arbeitung ein Werk nicht zwangs­läufig ver­bessern muss, zeigt sich im vor­liegenden Beispiel daran, dass aus Lehrern jetzt gegen­terte Lehrende, die Lernende unter­richten, gewor­den sind. Was in offizi­ellen Berichten schon schlimm ist, ver­setzt der Lese­stimmung bei einem Roman den Todes­stoß. Mehr­fach kommt sogar die Auf­zählung „Schüler, Schüler­innen und geschlechts­lose Schüler“ vor. Das alles führt sogar dazu, dass meine Bewer­tung von damals 4 Sternen auf jetzt 3 Sterne dahin­schmilzt.
Die eigentliche Handlung hat sich natürlich nicht grund­legend geändert. Nach einer relativ langen Ein­leitung lernt der Leser dieses Fantasy-Buches Domi­nic kennen. Kurz darauf werden ihm auch die anderen 15-jährigen vorge­stellt, mit denen Domi­nic ein Team bilden soll. Da wäre zunächst Tas­schel, die auf ihrer Heimat­welt wegen ihrer Anders­artigkeit schon mit 6 Jahren zur Sklavin gemacht wurde. Arrir dagegen war zu Hause ein echter Prinz, der später der Herr­scher seiner Welt geworden wäre. Als seine Eltern jedoch seine Besonder­heit bemerk­ten, wurde er ver­stoßen, wie es bei seinem Volk in solchen Fällen Sitte ist. Ver­voll­ständigt wird die Gruppe durch Tessa, ein Waisen­mäd­chen aus dem London des 18. Jahr­hunderts, das von Hork sogar durch die Zeit nach Lamir geholt wurde. Ab hier wird die Hand­lung richtig interes­sant und im weiteren Verlauf auch span­nend. Längere Ein­schübe, in denen Hinter­gründe erklärt werden, unter­brechen aller­dings auch in der über­arbeite­ten Ver­sion den Lese­fluss. Dass es sich um den 1. Band eines Mehr­teilers handelt, wird spätes­tens am Ende deutlich, das natur­gemäß vieles offen­lässt.

Fazit:
Eine im Grunde unterhaltsame Fantasy-Story, die jedoch auch deut­liche Schwächen zeigt. Beson­ders die über­trieben gegen­terte Sprache stört.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.«
  17      1        – geschrieben von Frank1
 
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