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Die Totenärztin 1 - Wiener Blut
Verfasser: René Anour (5)
Verlag: Rowohlt (1959)
VÖ: 1. Juni 2021
Genre: Historischer Roman (6480) und Kriminalroman (10827)
Seiten: 416 (Taschenbuch-Version), 407 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (1199), Diamanten (117), Diebe (621), Elisabeth von Österreich-Ungarn (21), Leichen (3068), Obduktion (67), Verschwörungen (666), Wien (446)
Reihe: Die Totenärztin (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Februar 2022 um 15:57 Uhr (Schulnote 2):
» Wien, 1908: Fanny Goldmann hat Medizin studiert und ihren Doktor, wird aber von ihren männlichen Kollegen nicht ganz ernst genommen. Als ein Obdachloser in die Rechtsmedizin eingeliefert wird, fallen ihr Merkwürdigkeiten auf, doch niemand will auf sie hören. Daher obduziert sie nachts und stellt danach zusammen mit ihrer Freundin Tilde Nachforschungen an.
Dieser historische Krimi geht eher behäbig los. Der Schreibstil ist detailliert und gut zu lesen. Bei den Obduktionen war mir das manchmal zu direkt beschrieben. Hin und wieder gibt es auch etwas Wiener Dialekt, was authentisch wirkt.
Die Konventionen machen es zu der Zeit Frauen schwer, in einem Beruf Fuß zu fassen und dann auch noch Anerkennung zu bekommen. Man ist halt der Meinung, dass Frauen an den Herd gehören und ihrem Mann ein Trautes Heim bereiten müssen. Doch Fanny hat Ihr Studium abgeschlossen und möchte gerne in ihrem Beruf arbeiten. Doch man lässt sie nur als Gehilfin in der Gerichtsmedizin in Wien arbeiten. Sie kommt recht zaghaft herüber und wirkt auf mich etwas naiv. Sie hat bewiesen, dass sie sich nicht vom Weg abbringen lässt, auch wenn es schwer ist, doch nun müsste sie einfach mehr Kämpferwillen nach außen zeigen, sonst werden die Kollegen sie nie ernst nehmen. Ihre Freundin Tilde ist dagegen recht unbeschwert. Die beiden ergänzen sie bei ihren Ermittlungen, die sie sowohl ins mondäne Wien als auch in die Wiener Unterwelt führen, sehr gut. Sie geraten in eine Verschwörung und es wird gefährlich.
Ich fand es interessant, in eine andere Zeit einzutauchen und über die Medizin jener Zeit mehr zu erfahren.
Das Ende ist schlüssig, aber es bleibt einiges offen, um die Neugier auf den Folgeband zu wecken.
Ein interessanter und spannender historischer Krimi.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 18. August 2021 um 15:53 Uhr (Schulnote 1):
» Rene Anour ist es gelungen eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben.

Fanny Goldmann ist eine junge Frau welche Medizin studiert hat und nun in der Gerichtsmedizin arbeitet , leider nur aus Gehilfin.

Den Frauen zur damaligen durften ja nicht so viel.

Fanny ist jung , sympathisch und wissbegierig und etwas aufmüpfig.

Sie wittert hinter einen normalen Tod , einen Mord und damit fängt die Geschichte an.

Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme so das sich ihr gut lauschen lässt.

Die Geschichte ist in sich geschloseen doch am Ende bekommt man mit das es einen Folgeband geben wird.

Eine rundum spannende Geschichte mit tollen Charaktären und einigen Wendungen welche man so nicht ahnen konnte.

Mit mutigen Frauen und schönen Einblicke in die damalige Zeit.

Wunderbar«
  5      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 13. Juli 2021 um 10:07 Uhr (Schulnote 1):
» „Wiener Blut“ – Die Totenärztin habe ich als Hörbuch vom Audiobuch Verlag gehört. Geschrieben wurde das Buch von Rene Anour, gesprochen wird es von Catharina Ballan. Es ist die ungekürzte Lesung mit einer Spieldauer von 561 Minuten.
Fanny Goldmann gehört zu einer von drei Frauen, die 1908 in Wien Medizin studieren, wofür sie von vielen Männern belächelt wird. Nach Abschluss des Studiums arbeitet sie in der Gerichtsmedizin als Prosektorin mit Dr. Franz zusammen. Dieser lässt Fanny auch mal etwas machen, was Frauen sonst nicht dürfen, im Gegensatz zu seinen anderen männlichen Kollegen. Ein toter Obdachloser erweckt Fanny’s Neugierde und sie führt heimlich eine Obduktion durch. Dabei findet sie etwas bei ihm und stellt fest, dass der Tote ein gesuchter Dieb ist und sie versucht auf eigene Faust mehr herauszufinden. Denn er trägt gute Kleidung und wirkt gepflegt. Ihre Ermittlungen führen sie ebenso in die Wiener Unterwelt wie in prunkvolle Paläste. Sie lernt nicht nur den Dieb Max kennen, sondern auch den Grafen Weidling und einen Bordellbesitzer.
Mit ihrer Freundin Tilde und auch mit Hilfe ihres Cousins erhält sie unter verschiedenen Verkleidungen Eintritt in die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, was nicht immer gefahrlos ist. So versucht sie, dem Geheimnis des „Sterns“ auf die Spur zu kommen. Immer wieder gibt es neue Verdächtige. Es gibt weitere Tote und Fanny weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann.
Fanny mag ich sehr. Frauen hatten es zu der Zeit sowieso nicht leicht. Sie waren zum Heiraten und Kinderkriegen da, aber nicht zum Studieren. Daher habe ich großen Respekt vor allen Frauen, die sich durchgesetzt haben und auf eigenen Beinen stehen konnten. Fanny ist eine realistisch und analytisch denkende Frau im Gegensatz zu ihrer Freundin Tilde. Diese ist eher spontan, flatterhaft und nicht auf den Mund gefallen, sehr sympathisch. Denn so holt sie Fanny manches Mal aus der Patsche. Fanny lebt mit ihrem kranken Vater zusammen, der sich langsam wieder erholt und sogar eine Freundin findet. Diese familiären Aspekte fand ich sehr schön und rührend.
Dann gibt es noch den Institutsleiter, der von arbeitenden Frauen gar nichts hält und Fanny immer wieder schikaniert und sie in ihre nur helfenden Schranken verweist. Ein richtiger Sonnenschein. Im Gegensatz zu seiner Frau Leontine. Diese freundet sich mit Fanny an und scheint sehr nett zu sein.
Die gerichtsmedizinischen Details und Beschreibungen sind gesprochen und gehört sehr viel effektiver und interessanter als wenn man sie liest.
„Eine großartige Kombination aus Medizinhistorie, Saga und Krimi.“
Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme, spricht sehr deutlich und auch mit der richtigen Geschwindigkeit. Der leichte Wiener Dialekt passt zur Geschichte. Allerdings finde ich, dass sich die Personen alle ziemlich gleich anhören und man kaum einen Unterschied erkennen kann.
Insgesamt hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen, es war interessant, was die Gerichtsmedizin und auch die damaligen Lebenssituationen betrifft, und auch sehr spannend im Hinblick auf die Lösung des Falles. Auch das Cover ist sehr schön und Fanny passt zur Beschreibung. Bisher ist es der 1. Teil eines Zweiteilers. Ich hoffe aber sehr, dass es danach noch weitergeht.«
  18      0        – geschrieben von Anett Heincke
Kommentar vom 20. Juni 2021 um 12:05 Uhr (Schulnote 1):
» Wien, 1908. Fanny Goldmann ist Ärztin geworden und arbeitet nun als Gehilfin in der Wiener Gerichtsmedizin. Eines Abends wird ein toter Obdachloser eingeliefert. Niemand schenkt ihm einen zweiten Blick, außer Fanny. Sie ist der Meinung, dass er nicht eines natürlichen Todes gestorben ist und so obduziert sie ihn heimlich nachts. Eine gefährliche Entscheidung, denn nun steckt sie mitten in einer Verschwörung um einen Dieb und den verschwundenen Diamantsternen der toten Kaiserin Sissi. Fanny fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und ahnt nicht wie sie sich selbst damit in Gefahr begibt.

"Die Totenärztin: Wiener Blut" ist der Auftakt in eine neue historische Reihe mit der Ärztin Fanny Goldmann.

Der Charakter Fanny ist dem Autor super gelungen. Sie ist schön ausgearbeitet und wirkt sehr sympatisch. Man begleitet sie die ganze Zeit auf ihrer Mördersuche, fühlt mit ihr, bekommt Angst und denkt sich manchmal auch "oh nein - mach das nicht". Aber auch die anderen Charaktere wurden sehr gut und lebendig ausgearbeitet.

Den Schreibstil finde ich sehr schön. Er ist der zeitlichen Epoche angepasst und man hat das Gefühl als wenn man beim Lesen in die längst vergangene Zeit reist.

Die Beschreibungen von Orten und Handlungen sind sehr bildlich. Ab und an ist es vielleicht mal nicht für Zartbesaitete wenn sie während der Obduktion die Leichenteile auseinander nehmen und dann auch mal was hängen bleibt. Aber auf eine gewisse Art und Weise wird das, was normal ein wenig eklig ist, sehr amüsant rüber gebracht. Selbst in gruseliger Atmosphäre war es noch sehr humorvoll. Ich musste das ein oder andere Mal ordentlich schmunzeln.

Die Medizingeschichte und die wahren Begebenheiten wurden toll recherchiert und sehr gut in die Story mit eingeflochten. Das hat das ganze noch ein wenig aufgelockert und es war interessant zu erfahren wie die Medizin damals so wahr.

Es war spannend bis zum Schluss. Es gab viele unerwartete Wendungen und viele Cliffhänger an den Kapitelenden. Die Cliffhänger waren immer fies, so konnte ich gar nicht aufhören zu lesen. Und der große Cliffhänger ganz zum Schluss ist natürlich gemein, denn jetzt heißt es warten auf den zweiten Teil.

Mein Fazit:
Eine super Mischung aus Witz und Spannung. Das Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert.«
  13      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 19. Juni 2021 um 19:36 Uhr (Schulnote 2):
» Verbrecherjagd in Wien

Fanny Goldmann hat es geschafft, sie ist Ärztin geworden, dies ist im Jahre 1908 kein einfaches Unterfangen. Aber Fanny will nicht als Ärztin mit lebenden Patienten arbeiten, sie hat sich für die noch junge Gerichtsmedizin entschieden. Sie arbeitet gerade in der Pathologie, als ein toter Obdachloser eingeliefert wird. Keiner der Ärzte interessiert, woran dieser Mann gestorben ist, nur Fanny fallen ein paar Dinge auf. Doch sie darf als Frau keine Obduktion durchführen, sondern nur assistieren. Fanny beschließt, diese Obduktion heimlich nachts vorzunehmen und sie findet ihren Verdacht bestätigt. Ihre Neugierde ist geweckt. Sie begibt sich auf Spurensuche, nichts ahnend, in welche Gefahr sie sich begibt.

Der vorliegende Roman „Wiener Blut“ ist der erste Teil einer (hoffentlich) Reihe mit einer jungen Ärztin als Protagonistin. Mein erster Gedanke war eigentlich, „bloß nicht noch ein Ärztinenroman“, aber da ich schon das erste historische Buch von René Anour „Im Schatten des Turms“ gelungen fand, wollte ich dieses auch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Mischung aus Krimi und historischem Roman ist dem Autor gelungen. Er erzählt spannend, wie Fanny Goldmann in diese Intrige und Suche um die verschwundenen Diamantsterne von Kaiserin Sisi geraten konnte.

Fanny zur Seite stehen dann auch noch einige gelungene Charaktere. Zum einen ihre Freundin Tilde, eine junge Frau mit viel Zeit und Unternehmungsgeist und ein mysteriöser, aber durchaus liebenswerter Dieb. Sie gemeinsam kommen den Geheimnissen in Wien auf die Spur und geraten von einer brenzligen Situation in die andere. Dabei hat es der Autor geschickt verstanden, die Szenen gekonnt zu beschreiben und Bilder entstehen zu lassen. Allerdings beschreibt er auch Fanny ihren Arbeitsplatz sehr genau. René Anour schildert detailreich, was sich der jungen Frau auf dem Obduktionstisch offenbart, auch wenn er dies mit einem gewissen Humor unterlegt hat, sind es nicht unbedingt Beschreibungen, die jedem liegen dürften. Es geht teilweise eben blutig in dieser Geschichte zu. Der Titel „Wiener Blut“ spiegelt sich gut und passend wider. Die junge Frau liebt ihre Arbeit und dies ist deutlich zu spüren. Gleichzeitig erzählt der Autor von dem Stand der Gerichtsmedizin in den Anfängen des 20. Jahrhundert. Ich fand diese Einblicke spannend. Die Mischung aus Krimi und historischer Roman gepaart mit einem gewissen Wortwitz hat mir gut gefallen.

Fazit:

„Wiener Blut“ ist ein spannender historischer Krimi, der seinen Handlungsort im Wien zu Beginn des 20. Jahrhundert hat. Ich habe eine spannende Jagd nach Dieben und Mördern gelesen, eine tolle Frau kennengelernt und mich gut unterhalten gefühlt. Nur das Ende war nicht nur viel zu schnell erreicht, auch möchte ich hier kurz Fanny Goldmann zitieren mit den Worten: „Ernsthaft?“ Ich warte jetzt sehnsüchtig auf Teil 2.«
  19      0        – geschrieben von nirak
 
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