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Das Buch des Totengräbers
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Buch des Totengräbers« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Juni 2021 um 12:09 Uhr (Schulnote 1):
» Der junge Inspektor Leopold von Herzfeld arbeitet seit kurzem in Wien und als er einem Serienmörder auf der Spur ist, der mehrere Dienstmädchen bestialisch getötet hat, bittet er den Totgengräber des berühmten Wiener Zentralfriedhofs um seine Unterstützung. Augustin Rothmayer ist ein hochgebildeter, etwas schrulliger Mann und fühlt sich in seiner Ruhe gestört. Dennoch entschließt er sich, dem jungen Inspektor zu helfen, schließlich kennt er sich mit Todesursachen, Verwesungszuständen und Tötungsarten bestens aus.

Dieser Krimi, der in Wien im Jahr 1893 spielt, zeigt die Entwicklung der Kriminalistik sowie die Schwierigkeiten eines Nichtwieners bei der örtlichen Polizei und gibt dem Leser durch die eingefügten Auszüge der Aufzeichnungen des Totengräbers Augustin Rothmayer Einblick in die faszinierende Welt der Toten.

Die Lösung des Falls beginnt bereits am Anfang spannend und diese Spannung zieht sich durch das gesamte Buch. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Bereits das Cover und der Klappentext sowie die Leseprobe haben mich in den Bann gezogen. Es ist deutlich erkennbar, dass der Autor sehr gut recherchiert hat, das erwähnte Handbuch für Untersuchungsrichter existiert tatsächlich und beschäftigt sich mit den im Buch genannten wissenschaftlichen Entwicklungen der Kriminalistik. Die gesamte Geschichte ist gut vorstellbar, es fällt leicht die Protagonisten zu mögen und sie zu begleiten. Da es sich bei diesem Buch um den ersten Teil der Totengräber-Serie handelt, kann ich nur meine Hoffnung ausdrücken, dass es bald eine Fortsetzung der Reihe gibt. Ich gebe diesem Krimi 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.«
  7      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 14. Juni 2021 um 22:32 Uhr (Schulnote 1):
» Ein ziemlich gutes Buch wie ich finde, das sich nicht vor der Henkerstochter Serie verstecken muß. Wobei sich natürlich erst zeigen muß, ob das Niveau auch so gut gehalten wird wie in der Kuisl Serie. Der Grundstein ist jedenfalls gelegt, daß das eine gute Serie wird! Und gerade bei Herzfeldt -vs- Leinkirchner kann man gespannt sein wie sich das entwickeln wird, denn daß sich da was entwickeln wird dürfte ja klar sein. Auf jeden Fall ein gutes Thema, spannend,überhaupt ne spannende Zeit damals so wie das klingt. Daß der Papa Stehling ganz schön denunziert wird dafür, daß es ihn wirklich gegeben hat, ist mir übrigens auch nach dem Epilog aufgefallen, da stimme ich Eurer Rezension zu. Überhaupt,mal ein Kompliment an Heike Demsky, ihre Rezis sind mir hier mit die liebsten, super Beobachtungsgabe und eigentlich stimmt das was sie schreibt fast zu 100 % mit dem was ich denke überein. Weiter so.........sowohl an den O.Pötzsch für die Serie als auch an Euch! 8=) Ich hoff man muß nicht zu lange auf Herzfeldt II warten.«
  4      1        – geschrieben von Cindy Hempel
Kommentar vom 13. Juni 2021 um 21:08 Uhr (Schulnote 1):
» Der Polizeiagent Leopold von Herzfeldt bringt die moderne Ermittlungsarbeit von Graz mit nach Wien um die Jahrhundertwende. Seine Methoden mit allerlei Utensilien wie Schrittzähler, Kompass, Maßband und dgl. muten die Wachleute seltsam an, auch eine neumodische Kamera nennt er sein Eigen.

Nachts auf dem Prater – eine zierliche junge Frau liegt da, am Hals eine einzige große Wunde, fast der ganze Kopf ist ab. Leo versucht, die wenigen verbliebenen Spuren zu finden, denn großteils wurden diese vom Diensthabenden rücksichtslos zertrampelt. Akribisch sucht Herzfeldt Tatort und Leiche ab und bald stellt er fest, dass diese auch noch gepfählt wurde. Bei der einen Toten bleibt es nicht. Leos Arbeit ist erfolgreich, was nicht jedem gefällt und bald wird er polizeiintern torpediert, landet auf dem Abstellgleis.

Schon das Cover ist düster, aber sehr passend. Es zeigt einen Ausschnitt vom Wiener Zentralfriedhof, der sozusagen das Herzstück unserer Geschichte ist und hier mittendrin begegnen wir Augustin Rothmayer. Er ist Totengräber, studiert und dokumentiert in seinem Almanach die Toten akribisch, wie deren Verwesungsgrad etwa. Vielen Kapiteln ist ein Auszug aus diesem schaurig-klugen Werk vorangestellt und auch wenn es einen ganz schön gruselt dabei, so beinhaltet diese Chronik doch wiederum das was man schon wissen möchte, um es dann ganz schnell zu verdrängen. Ein sehr schlauer Mann ist dieser Rothmayer, mit seiner bärbeißigen Art mein absoluter Lieblingscharakter. Es geht um Scheintote, Wiedergänger oder Untote, um Vampire und um all den Aberglauben drumherum geht es auch.

Oliver Pötzsch gelingt es scheinbar mühelos, den Leser abzuholen, um direkt anno dazumal hellwach in dieser Kriminalgeschichte zu sein. Herrlich, wenn der Kieberer den grünen Heinrich anfordert, Leopold angeraten wird, sich den Wienern auch in der Sprache anzupassen, da er ansonsten immer als Piefke dasteht, Außenseiter bleibt, nicht für voll genommen wird.

Neben Herzfeldt ist auch Julia Wolf, Lämmlein genannt, eine sehr vielschichtige Figur, die so manches Mal überrascht. Nicht gleich wird klar, auf welcher Seite sie nun wirklich steht. Mit Rothmayer sind es die drei Hauptcharaktere, jeder auf seine Art ein wenig verschroben, sehr eigen, wenn nicht gar eigenbrötlerisch, aber durchaus sympathisch.

Im Jahre 1893 ist dies geschehen oder es hätte so geschehen können. Dichtung und Wahrheit liegen nah beieinander und richtig dosiert ergeben sie ein kompaktes Ganzes wie diesen Historischen Roman, der mich sofort eingesogen, mich nicht mehr losgelassen hat. Der Autor versteht sein Handwerk und mit Leopold Herzfeldt hat er einen Inspektor ins Leben gerufen, der mir bestimmt noch sehr viel Lesespaß bereiten wird, eine Fortsetzung wird es wohl geben.

„Friedhöfe sind magische Orte…“ so beginnt das Nachwort, das sehr informativ und zugleich unterhaltsam ist wie der ganze Roman. Hier legt der Autor – ein Meister seines Fachs - die historischen Fakten nochmal dar. „Das Buch des Totengräbers“ ist ausgelesen, eine Kriminalgeschichte vom Feinsten. Gerne mehr davon.«
  16      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 6. Juni 2021 um 16:11 Uhr (Schulnote 1):
» Erfolgreiche neue Kriminalistik
Gleich nach der Lektüre von “Das Buch des Totengräbers” habe ich beschlossen, dass meine nächste Urlaubsreise mich unbedingt nach Wien führen muss, denn der Roman liefert ein sehr anschauliches Bild von dieser von Kultur geprägten Stadt mit dem herausragend schönen Friedhof mit vielen Prominentengräbern.
Bisher kannte ich nur 2 Historienromane von Pötzsch, aber nach der Lektüre dieses Werkes bin ich hellauf begeistert von diesem Kriminalroman, der eine neue Reihe um den Inspektor Leopold von Herzfeldt und den Wiener Totengräber Augustin Rothmayer einleitet. Von Herzfeldt wird von Graz ins kriminaltechnische sehr rückständige Wien versetzt, um dort neu aufkommende Ermittlungsmethoden wie Spurensicherung und Fotografie einzuführen, aber das führt zu Konflikten mit seinen erzkonservativen Kollegen. Er wird sogar als “Jude” beschimpft.
August Rothmayer, der sehr intelligente aber schrullige Totengräber des Wiener Zentralfriedhofes schreibt einen Almanach für Totengräber und interessiert sich für von Herzfeldts neue Methoden. Somit wäre Ken sie ein Ermittlungsteam. Aber auch die für damalige Verhältnisse sehr emanzipierte Telefonistin, Juli Wolf, interessiert sich für Von Herzfelds neu ja Ermittlungsansätze. Alle 3 sind hervorragend beschrieben.
Plötzsch liefert ein Zeitenportrait des ausgehenden 15. Jahrhunderts und beschreibt gekonnt die damaligen Lebensumstände in Wien. Die 3 sind mit einer Ermordungsserie von Dienstmädchen konfrontiert, die alle gepfählt wurden. Das Buch liefert viele Hinweise auf den Serientäter, die Handlung ist spannend, interessant und gekonnt aufgebaut und die Buchthematik ist meisterhaft umgesetzt.
Der atmosphärische, metaphernreiche Schreibstil erzeugt ein Gänsehautgefühl, und man muss und will immer weiterlesen. Ich bin hellauf von diesem Kriminalroman begeistert und hoffe sehr auf weitere Fälle mit Leopold von Herzfeldt und seinen Mitstreitern.«
  9      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 6. Juni 2021 um 15:14 Uhr (Schulnote 1):
» Wien 1893: Der junge Kriminalinspektor Leopold von Herzfeldt ist gerade erst von Graz nach Wien gekommen, als er es mit einem Fall zu tun bekommt, bei dem Dienstmädchen brutal gepfählt wurden. Herzfeldt hält viel von neuen Ermittlungsmethoden, doch nun braucht er die Unterstützung des Totengräbers Augustin Rothmayer, der auf dem Wiener Zentralfriedhof tätig ist und nebenbei noch einen Almanach für Totengräber schriebt.
Ich mag die lebensfrohe Stadt Wien, die an allen möglichen Ecken Bezüge zur Vergangenheit zeigt und damit die Touristen anzieht. In diesem Roman habe ich es mit einer etwas düsteren Stadt zu tun bekommen, die eher abweisend und morbide ist.
Die Charaktere sind gut und sehr individuelle beschrieben. In Graz hat Leopold Kriminalistik studiert und er ist von den modernen Methoden überzeugt. Doch damit kommt er bei seinen neuen Kollegen nicht gut an, auch stört es sie, dass er Jude ist. Er tut sich sowieso sehr schwer, im Team zu arbeiten. Augustin ist ein kluger Kopf, aber auch ziemlich kauzig. In ihm steckt mehr, als man auf den ersten Blick annehmen würde. Sein Wissen ist eine große Hilfe bei den Ermittlungen. Er weiß auch, dass die alte Methode des Pfählens die Untoten in den Gräbern halten soll. Das Ermittlerduo wider Willen wird unterstützt von der Telefonistin Julia Wolf, die ihren eigenen Kopf hat. Leopold muss sich mit Aberglauben und der Unterwelt von Wien auseinandersetzen und das Misstrauen gegenüber Neuem und schlamperte Arbeit machen es ihm auch nicht leicht. Aber auch er ist nicht unfehlbar und muss aus seinen Irrtümern lernen. Es wird lebensgefährlich für diese ungewöhnlichen Ermittler.
Es ist interessant zu erleben, mit welchen Methoden damals ermittelt wurde. Aber der Fall an sich ist auch sehr spannend. Ich bin schon neugierig auf den nächsten Band, denn dieses spezielle Ermittlerteam hat mir sehr gut gefallen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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