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Die Eisenritter - Der Pilgerpfad
Verfasser: Lucian Caligo (9)
Verlag: Plan 9 (8)
VÖ: 17. Mai 2021
Genre: Science Fiction (2779)
Seiten: 196 (Taschenbuch-Version), 200 (Kindle-Version)
Themen: Götter (849), Kulte (29), Orden (217), Ritter (334), Schlachten (321), Trauer (428), Weltraum (949), Zweifel (303)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Eisenritter - Der Pilgerpfad« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Juni 2021 um 11:50 Uhr (Schulnote 2):
» "Die Eisenritter" beschreibt eine von extremer Religösität geprägte Gesellschaft - allerdings nicht im Mittelalter, sondern zwischen Raumschiffen und Weltraumausbeutung.

Das Buch spannt einen großen Bogen und streift viele gesellschaftsrelevante Themen. Dabei erwarten einen eine rasante Handlung und unzählige Wendungen, die die Hintergründe ständig in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Schlagzahl ist so hoch, dass die Tiefe für meinen Geschmack leider etwas verloren geht.

Der Schreibstil von Lucian Caligo ist wie gewohnt sehr flüssig und gut. Zudem strotzt das Buch vor genialen Ideen und Bildern, die der Autor einen virtuos ins Hirn zeichnet. Teilweise geschieht dies mit einer solchen überbordenden Fantasie, das es einfach nur faszinierend ist. Zwei der Gründe, warum ich seine Bücher liebe.

"Die Eisenritter" wurde in der personalisierten Erzählperpsektive von Judas geschrieben. Der Protagonist und seine Entwicklung tragen die Handlung. Es geht um seine Gefühle, die Zweifel auslösen und die Geschichte erst möglich machen.
Leider ist mir diese Reifung des Protagonisten nicht tief genug, viele seiner Fortschritte erfolgen so schnell und rasant, dass ich da zum Teil nicht mitgekommen bin, das gleiche gilt auch für die anderen Protagonisten und deren Interaktion.

Am liebsten wäre es mir gewesen, die umfassende Handlung hätte sich auf 400 statt 200 Seiten ausgebreitet und mich als Leserin mehr mitleiden lassen.«
  9      0        – geschrieben von dekanda
Kommentar vom 7. Juni 2021 um 16:23 Uhr (Schulnote 1):
» Action- und temporeicher Science-Fiction-Roman, der mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet und mich auf ganzer Linie überzeugt hat

Mit diesem Buch legt der Autor Lucian Caligo einen ungemein packenden Science-Fiction-Roman vor, der mich mit seinen hohem Erzähltempo und zahlreichen überraschenden Wendungen auf ganzer Linie überzeugen konnte.

In einer fernen Zukunft wird die Galaxie vom Kult der Eisenritter beherrscht. Einer von ihnen ist Judas, der bei einer Raumschlacht seine langjährige Ordensschwester Ebba verliert und danach von einer seltsamen Trauer übermannt wird, obwohl er doch eigentlich froh sein müsste, dass sie nun an der Seite ihres Eisengottes weilen darf. Als er kurz danach Zeuge wird, wie hunderte von Minenarbeiter durch einen mysteriösen Virus dahingerafft werden und ihm verboten wird, der Sache auf den Grund zu gehen, kommen ihm Zweifel an den Motiven der Eisenritter. Und so beschließt er, seine Nachforschungen im Geheimen fortzusetzen, obwohl er weiß, dass er zum Ketzer und Ausgestoßenen wird, wenn er dabei auffliegt.

Da das Buch mit knapp 200 Seiten einen für das Genre eher geringen Umfang aufweist, drückt der Autor mit einem packenden Schreibstil von Beginn an ordentlich aufs Tempo und schafft so eine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte, die einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt. Die Protagonisten sind aber dennoch durch die Bank gut gezeichnet und vielschichtig angelegt.

Grundsätzlich ist die Geschichte in sich abgeschlossen, der Autor lässt sich am Ende aber doch noch eine kleine Hintertür für eine eventuelle Fortsetzung offen. Ausreichend Potential dafür bieten das Setting und die Protagonisten auf jeden Fall. Aber auch als Einzelroman funktioniert die Geschichte auf absolut überzeugende Art und Weise.«
  13      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 3. Juni 2021 um 15:04 Uhr (Schulnote 2):
» Temporeich, intensiv miterlebbar, spannend und eine gelungene Thematik, mit Untertönen welche sich ohne Probleme in unsere reale Welt übertragen lassen könnten. Der religöse Faktor spielt eine Rolle ohne dies zu offensichtlich zu machen, es schwingt in den Situationen nebenher mit und passt gut in die Story. Viele Details sorgen für Kopfkino was sehr schnell anläuft.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und ausdrucksvoll gestaltet mit viel Potential für Weiteres...
Einiges war mir allerdings dann doch zu schnell, und nicht weit genug ausgearbeitet, dies ist allerdings mein persönliches Leseempfinden, ich mag es gerne ausgefeilt und vertiefend, so dass ich mich in den Seiten verlieren kann. Gerade weil der religiöse Part fast schon gehirnwaschenderweise betrieben wird von den Oberen sind mir manche Situationen und Entscheidungen mit darausfolgenden Handlungen zu eilig. Wobei das Buch an sich schon sehr rasant vom Tempo her rüberkommt lässt es sich angenehm an einem Nachmittag in die Weiten des Weltalls wegdriften.
Von mir daher gute 4 Asteroiden für einen interessanten Ausflug.«
  8      0        – geschrieben von Lesehexe
 
Kommentar vom 30. Mai 2021 um 19:02 Uhr (Schulnote 2):
» Zwischen Bergwerksschacht und göttlicher Macht

Klappentext:
Die Galaxie wird vom Kult der Eisenritter beherrscht. Nach­dem der Eisen­ritter Judas in einer Raum­schlacht seine Ordensschwester Ebba ver­loren hat, erfasst ihn uner­klär­liche Trauer. Die Gebete an ihren Gott helfen nicht, ob­wohl er sich doch für seine Beglei­terin freuen sollte, weil sie an der Seite ihres Eisen­gottes weilt. Als Judas außer­dem ver­boten wird, den rätsel­haften Tod von hun­der­ten Mine­arbei­tern zu unter­suchen, reift in ihm die Gewiss­heit, dass mit seinem Orden und mit ihrem Gott etwas nicht stimmt. Er kann nicht anders als diesen Zwei­feln nach­zu­gehen, auch wenn er weiß, dass er dadurch zu einem Ketzer wird.

Rezension:
Judas ist Eisenritter aus Überzeugung und gilt unter seines­gleichen als Held. Wer steht dem Eisen­gott schließ­lich näher als die Eisen­ritter? Als bei einem Ein­satz gegen den Feind, die Aug­laras, jedoch seine lang­jährige Kampf­gefähr­tin getötet wird, kom­men ihm Zwei­fel am Eisen­gott – und zuneh­mend auch am Eisen­ritter­tum. Immer deut­licher wird ihm, dass sie als Eisen­ritter für die nor­male Bevöl­ker­ung eher Unter­drücker sind.
Hoch technisierte Eisenritter, die gegen eine fremde Bedro­hung im Welt­raum käm­pfen – da liegt der Gedanke an Star Wars natür­lich nicht allzu fern. Aller­dings geht Lucian Caligos Buch deut­lich ein­deuti­ger in Rich­tung Science Fiction, wäh­rend die dort vor­han­denen Fantasy-Ele­mente (wie ‚die Macht‘) hier fehlen. Trotz aller Kämpfe und Techno­logie liegt der Kern des Gesche­hens auf den Zwei­feln des Prota­gonis­ten und der Ent­tar­nung der ‚gött­lichen Macht‘. ‚Wer betrügt wen?‘ und ‚Wer kennt die wirk­liche Wahr­heit?‘ sind die Kern­fragen, die im Fokus der Hand­lung stehen. Der anfangs recht über­heb­liche Prota­gonist macht dabei eine deut­liche Charak­ter­ent­wick­lung durch.
Nicht nur der Protagonist muss im Laufe des Geschehens immer wieder erken­nen, dass alles was er ‚wusste‘, falsch ist. Auch der Leser wird durch stän­dige Wen­dungen immer wieder in eine andere Rich­tung gesto­ßen. Jede Theo­rie, die man sich beim Lesen bildet, erweist sich wenige Seiten später durch neue Erkennt­nisse als obso­let. Die Wahr­heit kommt erst am Ende zutage – und selbst da blei­ben Detail­fragen offen. Mit diesem Stil­mittel hält der Autor die Geschichte stän­dig span­nend. … und lässt am Ende des Buches ein Hinter­tür­chen für eine even­tuell mög­liche Fort­setzung offen.

Fazit:
Hightech-Ritter im Weltraum. Doch hat ihr Eisengott wirklich die ulti­mative Macht? Ritter Judas kom­men Zwei­fel.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.«
  12      0        – geschrieben von Frank1
 
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