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John Spraud und das Geheimnis von Eridu
Verfasser: S.C. Fürler (1)
Verlag: Papierfresserchen (30)
VÖ: 15. April 2021
Genre: Fantasy (13511) und Jugendliteratur (7637)
Seiten: 456 (Taschenbuch-Version), 399 (Kindle-Version)
Themen: Entdeckung (360), Fluch (633), Geheimnisse (4672), Jugendliche (215), Magie (2696)
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei S.C. Fürler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu S.C. Fürler gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Anderswo versammelten sich zur selben Zeit dunkle Gestalten, um Johns Schicksal zu besiegeln. Es passierte in einem gewölbeartigen Raum, in dem in düsteren Nischen mächtige Feuer flackerten. Ihr Lichtschein warf lange, spinnengleiche Schatten auf riesige Steinköpfe, die überall herumstanden und die glänzenden Wände zierten. Gruselerregende steinerne Tierfratzen starrten von der Gewölbedecke durch die langen goldenen Lichtstreifen hindurch, die das Feuer an die schwarze Decke warf. Milchige Gesichter wurden durch das Glimmern des Feuers erleuchtet. Es war heiß und stickig. Ein Man begann zu sprechen. Seine Stimme klang aufsässig.
     "Willst du den Jungen wirklich hierherlocken und töten?"
     "Ja", sagte eine zweite Stimme. Sie klang wie ein jäher eisiger Windstoß.
     "Lass ihn doch wo er ist", setzte die aufsässige Stimme nach.
     "Hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt, Achnum?", zischte die kalte Stimme. Sie klang so frostig, dass die Worte in der Luft zu Eis wurden.
     "Und ich sag dir, lass ihn wo er ist! Dieses Bürschchen macht uns doch nur Ärger. Keiner weiß, dass er noch am Leben ist. Selbst Anu hat nicht den geringsten Verdacht. Du wirst in Kürze die Macht über unser Reich erlangen. Du brauchst den Jungen nicht", fauchte Achnum widerspenstig. Ein leichtes Zittern mischte sich in seine aufsässige Stimme.

     "Tu, was man die befiehlt, Achnum, wenn dir dein Leben lieb ist", drohte plötzlich eine dritte Stimme.
     "Ich will den Jungen tot sehen, Achnum", zischte die kalte Stimme, "und du wirdt ihn mir bringen."
     "Der Junge weiß doch nicht mal, dass wir existieren", stieß Achnum halsstarrig hervor. "Wozu ihn hierherbringen?"
     "Das geht dich nichts an, Achnum", warnte die dritte Stimme schroff. "Tu einfach, was man die sagt."
     "Achnums Grips füllt gerade mal eine Nussschale, Adamu", höhnte die kalte Stimme verächtlich. "Er redet sich um Kopf und Kragen und ist zu blöd, um es zu bemerken."
     "Lass mich den Jungen herbringen", sagte Adamu verheißungsvoll zu der kalten Stimme. "Es steht zuviel auf dem Spiel. Diese Aufgabe überfordert Achnums Fähigkeiten."
     "Adamu", sagte die kalte Stimme, "du darfst deine Tarnung nicht gefährden. Du kennst den Deal."
     Dann trat ein langes Schweigen ein. Nur das Knistern und Prasseln der Feuer und unregelmäßige Atemzüge waren zu hören. Plötzlich durchbrach lautes Rascheln von Gefieder die Stille und erfüllte den Raum auf schauderbare Weise. Der Schein der Feuer warf jäh einen riesigen Schatten an die Wand und tauchte deren Verzierungen in vollkommene Dunkelheit.
     "Wenn du den Jungen hierherholst, wird es verheerende Folgen haben", sagte nun eine raue, krächzende Stimme. Sie klang wie die eines Papageis. "Komm zur Vernunft, bevor es zu spät ist."
     "Keiner wird es erfahren", sagte die klate Stimme herrisch und fuhr mit einem leisen Flüstern fort, das bedrohlicher klang als der lauteste Schrei. "Die Sache ist entschieden. Der Junge wird sterben."
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