Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
45.524 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »karl_487«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
John Spraud und das Geheimnis von Eridu
Verfasser: S.C. Fürler (1)
Verlag: Papierfresserchen (30)
VÖ: 15. April 2021
Genre: Fantasy (13481) und Jugendliteratur (7628)
Seiten: 456 (Taschenbuch-Version), 399 (Kindle-Version)
Themen: Entdeckung (360), Fluch (630), Geheimnisse (4661), Jugendliche (215), Magie (2691)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Leider existiert für »John Spraud und das Geheimnis von Eridu« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei S.C. Fürler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu S.C. Fürler gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Die Sprauds im schottischen Aberdeen waren darauf bedacht, dass niemand etwas von ihrem Familiengeheimnis erfuhr. Sehr bedacht sogar. Es gelang ihnen auch einigermaßen gut, denn keiner, der die Sprauds kannte, hätte je geahnt, dass mit ihnen etwas nicht stimmen könnte. Keiner hätte je vermutet, dass sie in eine unglaubliche Geschichte verstrickt sein könnten. Darüber waren sie auch sehr froh, denn ihr Geheimnis war selbst für sie so unbegreiflich, dass es ihnen die Angst in die Knochen trieb, schwer auf ihre Gemüter drückte und wie ein bleierner Umhang auf ihren Schulter lastete. Sie fürchteten ständig, undurchsichtige Gestalten könnten Wind von der Sache bekommen und ihren Kindern etwas anhaben. Schon der bloße Gedanke daran ließ ihre Eingeweide schrumpfen und ihr Blur in den Adern gefrieren. Sie unternahmen alles, nur damit diese unsägliche Geschichte niemand zu Ohren kam oder ihre Kinder etwas davon erfuhren. Einfach entsetzlich wäre es, wenn diese Leidige Sache mit John und Babs ans Licht kommen würde oder die beiden dahinterkämen. Mrs. Spraud war derart besorgt, dass sie in ihrem Leid zu ertrinken drohte. Mr. Spraud hingegen steckte die kalte Furcht im Nacken. Mit Argusaugen achtete er auf alles, was auch nur im Entferntesten den Geruch von Abnormität hatte. Trotz seiner unermüdlichen Anstrengungen waren ihm aber die seltsamen Dinge, die sich in der Nacht zuvor in seinem Haus ereigent hatten, völlig entgangen. Er hatte sie schlichtweg verschlafen, was auch nicht verwunderte, denn es passierte rasend schnell und vollkommen lautlos. Nur das Leuchten grüner Blitze hätte ihn wecken können, doch auch das war nicht geschehen, da er am Abend zuvor etwas zu tief ins Glas geschaut hatte. Auch an diesem trüben Morgen, an dem diese Geschichte beginnt, war Mr. Spraud sehr darum benüht, auf jede Ungereimtheit zu achten, was jedoch gründlich in die Hose ging, da seine älteste Tochter July von einem hyterischen Schreianfall geplagt wurde und alle auf Trab hielt.
     John Spraud saß an diesem regnerischen, für ihn so schicksalhaften Tag in seinem Zimmer und langweilte sich wieder einmal zu Tode. John war überdurchschnittlich groß und sehr schlank. Seine Augen waren tiefblau. Mit seiner schwarzen Sonnenbrille, die er fast immer trug, fühlte er sich wie ein berühmter Rockstar. Doch sein Leben war bei Weitem nicht so aufregend wie das eines Rockstars. Genau genommen war sein Leben stinklangweilig. Doch das sollte sich bald ändern, nur ahnte er noch nichts davon, denn auch er hatte die seltsam gekleideten Menschen, die in der Nacht zuvor um ihr Haus geschlichen waren, nicht bemerkt. Keiner von ihnen hatte sie bemerkt. Keiner hatte gesehen, wie sie in grünen Blitzen aus dem Nichts erschienen und in ihr Haus eindrangen. Doch sie waren nicht gekommen um etwas zu stehelnen. Sie waren gekommen, um etwas zu hinterlegen. Etwas, das Johns Leben für immer dramatisch verändern sollte. Dunkle Mächte von Anderswo lenkten auf magisch anmutende Weise dieses unglaubliche Geschehen. Für diesen Tag sollte Johns Leben jedoch noch normal verlaufen, sofern bei den Sprauds je etwas normal war. Er nahm die Fernbedienung, zappte sich gelangweilt durch sämtliche Kanäle und döste dabei ein. Er verfiel in einen unruhigen Schlaf und träumte wirres Zeug. Er träumte von einer seltsam anmutenden Stadt, deren Häuser wie gewaltige, steinerne Iglus ausahen. Aus diesen Iglus ragten mächtige Masten und Türmchen, die in einem diffunsen grünlichen Dämmerlicht schaurige Schatten warfen. Auf einmal strömte Licht von oben herab. Große runde Schatten huschten über die hell erleuchteten Iglus und ein unheimliches Surren lag in der Luft. Dann erlosch das Licht so jäh, wie es aufgetaucht war, und eigenartig gekleidete Menschen stahlen sich durch schemenhaft beleuchtete Straßen. Manche von ihnen verschwanden spurlos in grünen Blitzen, andere erschienen in gespenstischen Funkenregen aus dem Buchstäblichen Nichts. Es war beängstigend und John erwachte schlagartig. Schweißperlen standen auf seiner Stirn und ihm war ganz schummrig zumute. Sein Herz pochte gegen seine Rippen, sein Mund war völlig ausgetrocknet und er hatte das beklemmende Gefühl, diesen Traum letzte Nacht schon einmal geträumt zu haben.
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz